Willanders – Rechts vor Links

5. Mai 2019

Ein Königreich für ein Gramm Vernunft!

Filed under: eu,Geschichte,kultur — willanders @ 12:01
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Wer noch nicht gänzlich überzeugt ist von meiner Behauptung, dass wir uns auf dem Weg ins Zeitalter der Irrationalität galoppierend bewegen, der möge bitte den nachfolgenden Artikel in Ruhe lesen.

Heute ein Artikel im TUMULT, der auf eine großartige Weise eines der Probleme unseres politischen Systems darlegt. Er zeigt auch, wieviel Intelligenz und Vernunft in der AfD versammelt ist. Und was für eine Kluft im Denkvermögen zwischen den AfD-Mitgliedern und den bösen Clowns im übrigen Politik- und Medienzirkus der BRD da ist. Dieser Artikel ergänzt auf eine wundervolle Weise meinen kleinen Beitrag zu Gretas Grünen Garden. Dieser Hang zum Fanatismus i s t eine antropologische Konstante, die immer wieder an die Oberfläche drängt, und warum, das erklärt Helmut Seifen knapp in dem Artikel, der eine breite Öffentlichkeit verdient.

 

Helmut Seifen: ÜBER DIE GEFAHR IRRATIONALER SCHWÄRMEREI IN DER POLITIK

 

Anhand des ebenso ambitionierten wie kurzlebigen Täuferreichs von Münster ruft Helmut Seifen, langjähriger Gymnasiallehrer in der Täuferstadt und heutiger Co-Vorsitzender der AfD in Nordrhein-Westfalen, die Risiken einer ausschließlich affektgetriebenen Beschäftigung mit weltanschaulichen Fragen ins Gedächtnis und plädiert für eine vernunftgeleitete Kanalisierung des Irrationalen.
Zu Beginn der Flüchtlingskrise, im September 2015, nannte der britische Politikwissenschaftler Anthony Glees in einem Interview Deutschland einen „Hippie-Staat, der nur von Gefühlen geleitet wird“[1].

Aber statt nur mit dem Herzen müsse man mit dem Hirn handeln, forderte der Politologe eine realistische Besinnung von der Regierung Merkel. Auch wenn sein Appell im Berliner Kanzleramt auf taube Ohren stieß, machte seine Einschätzung international einige Furore. Indes wie es soweit kommen konnte, dass sich Deutschland innerhalb kürzester Zeit derart wandeln konnte, dass sein nach 1945 über Jahrzehnte mühsam wiederaufgebautes Renommee als ein geachtetes Mitglied der internationalen Staatengemeinschaft in den Jahren nach 2015 so schweren Schaden erleiden konnte, ist bis heute erklärungsbedürftig.

Ich möchte deshalb dem Beispiel Marc Blochs folgen, der einmal feststellte, dass der Historiker einem Menschenfresser gleiche, „Wo er menschliches Fleisch wittert, weiß er seine Beute nicht weit“[2], und einen anthropologischen Erklärungsansatz für diesen seltsamen Wandel vorschlagen. Natürlich kann man verschiedene Zeitalter nie gleichsetzen, aber man entdeckt bei Geschehensvergleichen gewisse Analogien, die sich wohl daraus ergeben, dass die Menschen in ihren Reaktionen anthropologische Konstanten aufweisen, die sich in bestimmten Situationen in ähnlicher Form zeigen. Und die Überspanntheit der moralischen Wahrnehmung, die von einer geradezu manichäischen Weltsicht begleitet wurde, welche fortan das politische Meinungsspektrum ausschließlich in „Gut und Böse“ unterteilte, der daraus folgende Missionseifer und die totale Gewissheit, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein, die in Deutschland eine Saat der Gewalt hat entstehen lassen, all dies hat sich bereits einmal in Münster gezeigt.

Man könnte leicht an die Zeit des Nationalsozialismus denken. Ich möchte aber an die Zeit vor 485 Jahren erinnern. Am 23.02.1534 siegten die Wiedertäufer mit ihrer Freiheitspartei bei der Ratswahl und machten Bernd Knipperdolling zum Bürgermeister der Stadt Münster. Bereits in den Tagen danach, also vom 24.02.1534 an, wurde die Stadt nach dem Vorbild der urchristlichen Apostelgemeinde umgestaltet, d. h. es wurde von allen Familien der Besitz aufgenommen und das Privateigentum im Großen und Ganzen vergemeinschaftet. Gleichzeitig vernichtete man alles, was scheinbar der Vorstellung einer urchristlichen Apostelgemeinde widersprach. (more…)

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19. März 2019

Angst des Systems vor „entkoppelter Erzählung“

Filed under: Geschichte,kultur — willanders @ 11:23

Man sollte dann und wann mal was ungewohntes tun, etwas was man sonst nie tut, sagen spirituelle Meister seit Urzeiten. Diesem Rat folgend habe ich heute meinem Adblocker eine kurze Pause gegönnt und habe einen Artikel in einer MSM aufgerufen! Es handelt sich um ein Gespräch in der Reihe „Neues von den Germanen“, diesmal mit Karl Banghard, dem Leiter des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen. Seine Aussagen „werfen ein Licht“, wie ein Qualitätsjournalist schreiben würde, auf die Denke von Vertretern des Systems in Bezug auf die Darstellung der deutschen Geschichte. Auf der Metaebene geht es bei dem Interview um den Kampf der Machthaber um die Deutungshochheit, die ihnen langsam entgleitet. (more…)

18. Februar 2019

Warnung vor Jordan Peterson

Bevor die große Hysterie über den kanadischen Psychologie-Professor Jordan B. Peterson in Deutschland und in Europa ausbricht – seine „12 Rules for Life“ sind gerade auf Deutsch erschienen, und er selber reist durch Europa und hält Vorträge -, sollte jeder sich den folgenden Artikel durchlesen und diese Doku ansehen. Sie arbeiten Petersons Anti-Weiße-Agenda sehr deutlich heraus und erklären seine Strategie, diese Agenda unter den jungen weißen Männern einzupflanzen.

Sein oberstes Ziel ist es, die Neue Rechte, die überall in Europa, Kanada und den USA sich erhebt und mächtig zulegt, zu unterwandern und die Weiße Identität lächerlich zu machen, sie auszuhöhlen. Zum Schein „kämpft“ er gegen die Genderpronomen – das nur, um die Aufmerksamkeit der geneigten Öffentlichkeit zu erregen und sich als „einer von uns“ auszugeben. Der Grund für sein plötzliches Auftauchen aus dem Nichts in der grellen Öffentlichkeit etwa 2015, war sein Schock (und der seiner Strippenzieher) über die wachsende Welle des weißen Identitätsbewußtseins; er verstand, dass diese Welle dabei ist, die Linke unter sich zu begraben.

Schnell musste was dagegen unternommen werden. Seine Methode besteht darin, den jungen Weißen einen Knochen zum Knabbern hinzuwerfen, mit dem sie eine zeitlang beschäftigt sind, und sie so abzulenken – „Räum dein Zimmer auf, bevor du die Welt veränderst!“, so eine Kapitelüberschrift in seinem neuesten Buch. Die „verachtenswerten“ und „gefährlichen“ Weißen sollen so lange mit Scheinthemen beschäftigt werden, bis die Welle des weißen Nationalismus abgelenkt ist, solange bis der Große Austausch der Weißen gegen Araber und Neger vollendet ist und unsere Zivilisation irreparabel zerstört ist.

Hier der lesenswerte Artikel zum Thema:

https://www.eurocanadian.ca/2019/01/video-of-week-jordan-peterson-dismantled.html

Und hier das Video:

 

 

 

15. Februar 2019

Frohe Botschaften aus Brasilien

Noch ein Land, das aus dem Lügensystem ausgestiegen ist. Gender, antropogener Klimawandel, Abtreibung, Marxismus in den Schulbüchern, Homosexuellen-Propaganda und all der andere Müll, der uns hier und unsere Kinder zugrunde richtet, wird in dem größten südamerikanischen Land dorthin gekippt, wo er hingehört: auf die Müllkippe. Es geht also doch. Es braucht nur ein Volk, dass noch einen Funken mehr Moral, Verstand, Anstand und Würde hat, und das dann bei der Wahl entsprechend einsortiert und die richtigen Politiker wählt.

Hier zwei Kurzartikel zu den aktuellen Maßnahmen der Regierung, um Ordnung, Moral und Demokratie wiederherzustellen:

http://kath.net/news/66109

http://kath.net/news/66930

5. Februar 2019

Armlänge war gestern! Heute: Brüste bügeln!

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Mütter von Mädchen aufgepasst: Der neueste Trend, ihre Töchter vor den heißblütigen Orientalen und edel-wilden Negern zu schützen, besteht darin, die Brüste ihrer Töchter bei den ersten Anzeichen von Wachstum mit glühend heissen Steinen platt zu bügeln. Klingt unglaublich, eher wie eine Foltermethode aus der Schatzkiste der CIA, ist aber leider wahr. Diese viehische Methode kommt aus Afrika, wo sie traditionell von den Müttern angewandt wird, um die präpubertären Mädchen möglichst wenig weiblich erscheinen zu lassen und so die Aufmerksamkeit der potentiellen Vergewaltiger hoffentlich abzulenken. Die Hitze soll das Brustgewebe abtöten und so die Brüste vom Wachsen abhalten. Diese Folter ist inzwischen in Großbritannien verbreitet und wird von Guardian publik gemacht.

Die vor Schmerzen oft das Bewusstsein verlierenden Mädchen tragen sicherlich schwere psychische und physische Schäden davon, diese brutale Behandlung steht auch im Verdacht, Brustkrebs zu erzeugen; sie ist aber lediglich der Preis für die Toleranz gegenüber Steinzeitmenschen, welche die westlichen Machthaber millionenfach in unsere Länder herzlichst eingeladen haben. Sich jemanden zur Brust zu nehmen – bekommt hier eine neue Bedeutung.

Der ganze Bericht: https://www.theguardian.com/global-development/2019/jan/26/revealed-dozens-of-girls-subjected-to-breast-ironing-in-uk

1. Februar 2019

Frankfurter Schule – eine knappe Einführung

Filed under: feminismus,kultur — willanders @ 20:57
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Mich erstaunt es immer wieder, dass auch gebildete, intelligente und an der Zeitgeschichte interessierte Menschen noch nie etwas von der Frankfurter Schule gehört haben. Denn nichts hat unsere heutige Politik, Kultur, Bildung, ja den gesamten, ursprünglich weißen, europäischen Kulturraum stärker geprägt als diese komplett von Juden entwickelte und praktizierte Ideologie. Eine knappe Einführung in diese Ideologie und in ihre Auswirkungen auf alle Lebensbereiche liefert Michael Mannheimer, der nach Ungarn emigrieren musste, um über solche Themen überhaupt schreiben zu dürfen:

https://michael-mannheimer.net/2018/10/10/wichtiger-denn-je-warum-jeder-die-zersetzende-wirkung-der-frankfurter-schule-kennen-muss-ohne-dieses-wissen-ist-ein-kampf-fuer-die-freiheit-deutschlands-nicht-moeglich/

25. Januar 2019

Ein Mini-Vademecum: Fitmachen für Allah

Auf die wichtigen Änderungen im Leben will man vorbereitet sein. Das gilt für Jobwechsel, Heirat, selbst für den Urlaub. Umso mehr Aufmerksamkeit sollte man auf Phänomene lenken, die das gesamte Leben umwälzen. So gesehen sollten wir Barbara Kösters Hinweise auf die Änderungen in sämtlichen Lebenslagen – von Wohneigentum bis Kosmetika – nach der Islamisierung Europas uns ausdrucken und an die Kühlschranktür heften, damit wir die praktischen Ratschläge stets vor Augen haben. Wir werden diese Kerngedanken noch brauchen, sehr bald.

Was erwartet uns, wenn der Islam kommt?

Alle sprechen von Islamisierung. Keine täglichen Nachrichten, bei denen nicht spätestens an zweiter Stelle der Islam auftaucht. Sie denken, das wäre der Höhepunkt? Weit gefehlt. Hier lesen Sie, was alles noch ganz konkret ansteht: Von Ihrem Hund über Ihre Weinvorräte bis zu Ihrem schwulen Nachbarn! Ein Gastbeitrag von Barbara Köster.

Ein Wort an Sie, sehr geehrte Leser und Leserinnen, für den Fall, dass Sie im Islam kein Problem für sich sehen. Ich möchte versuchen, aufzuzeigen, welche Möglichkeiten sich ergeben und was Sie fördern, wenn Sie diejenigen unterstützen, die Islamisierung akzeptieren oder sogar absichtlich herbeiführen. Sie müssen entscheiden, ob Sie so leben wollen. (more…)

23. Januar 2019

Die Oper heute: Blut, Sex, Crime, Nazis, Fäkalien und Jesus im Bordell

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„Was Kuljabin zum medialen Liebling katapultierte, ist ein Tannhäuser, der den Film „Venusgrotte“ über Jesus im Bordell dreht. Tannhäuser ist der Filmregisseur, Jesus einer der Darsteller , der von halbnackten Prostituierten umgeben ist. Beworben wird der Streifen auf der Bühne mit einem großen Filmplakat, das Jesus zwischen zwei Frauenbeinen zeigt.“

 

Das ein Auszug aus einem der beiden Artikel auf katholisches.de, die sich mit der gegenwärtigen Katastrophe in der Opernwelt  befassen. Mich als Liebhaber der Musik – und damit meine ich ausschließlich die klassische Musik, keinesfalls den amerikanischen Schmutz namens Popmusik – ärgert schon seit ich mich erinnern kann, ungemein die Vergewaltigung dieser Kunst durch „moderne“ Musikdirektoren, Dirigenten, Bühnenregiseure und Sänger. Die rein instrumentelle Musik kann sich dem weitgehend entziehen; hier können allenfalls Dirigenten durch ulkige Hopserei oder andere alberne Starallüren einige Aufmerksamkeit erzielen. Die Oper dagegen ist dem Treiben der komplett talenthohlen Zwerge, die sich für riesige Genies halten, hilflos ausgeliefert.

Wieso gibt es eigentlich kein Straftatbestandsmerkmal der Kunstvergewaltigung? Leute, die in den beiden unten verlinkten Artikeln exemplarisch genannt und ihre Schandtaten beschrieben wurden, und ihresgleichen sollten angeklagt und mit Gefängnisstrafen, zumindest mit lebenslangem Berufsverbot, belegt werden. Keiner komme mir jetzt mit Kunstfreiheit oder so, oder mit den Künstlern, die früher im Kommunismus ähnliches erlitten haben. Das mit den Strafen meine ich ernst. Leute wie dieser russische Skandalregisseur, der Wagner vergewaltigt hat, sollte in einer perfekten Welt im Knast schmoren. Basta. In der heutigen Welt wird er dagegen mit Auszeichnungen überhäuft. Wenn ich daran denke, wie Richard Wagner sein gesamtes Leben seinem besonderen Kunstbegriff rigoros unterstellte und wie hart er daran festhielt, diese seine Gesamtkunstwerke zu verwirklichen, und wenn ich dagegen sehe, wie so eine dumme und feiste Person diese Hoch-Kunst mit den dreckigen marxistischen Stiefeln tritt, dann steigt in mir eine gewaltige Wut auf.

Die Fledderei an der Hochkultur ist nur ein Beispiel für den kulturellen und zivilisatorischen Zerfall des Westens. Ich denke, dass den heutigen „Eliten“ schlicht die Intelligenz fehlt, den Hintergrund des Kunstwerks und/oder die Intention des Künstlers verstandesmäßig zu erfassen. Den Leuten fehlt die notwendige Bildung, was auch wieder mit ihrer Dumm-, Feig- und Faulheit zusammenhängt. Auch die Auswahlmechanismen im westlichen Kulturbetrieb sind dermaßen korrupt, dass man lediglich mit den entsprechenden Kontakten im Homosexuellenmilieu ganz nach oben kommt, ohne auch den niedrigsten künstlerischen Kriterien zu genügen.

Also hier die beiden Links zu den Artikeln auf katholisches.de :

https://katholisches.info/2019/01/18/die-militaerische-besetzung-der-oper-durch-homosexuelle/

https://katholisches.info/2015/04/25/wagners-tannhaeuser-mit-jesus-im-bordell-die-freiheit-und-das-deutsche-feuilleton/

 

31. Juli 2018

Wagner made in China

Filed under: kultur,musik — willanders @ 14:12
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Apropos Oper.

So wie die griechischen und römischen Philosophen und Dichter von frühmittelalterlichen Mönchen in abgeschiedenen Klöstern in Schottland, Irland und anderswo im Europa des 7. und 8. Jahrhunderts , kopiert und emsig ins Lateinische übersetzt und so vor endgültiger Zerstörung durch die barbarischen Horden der Mohammedaner und Wikinger gerettet wurden, so wird die europäische klassische Musik nach dem Untergang des Westens in Ostasien über- und weiterleben. Davon bin ich überzeugt.

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern – so in den 60er und 70er Jahren -, als Klavierspieler aus Japan, China und Korea bei dem weltberühmten Chopin-Wettbewerb in Warschau von Experten und Medien belächelt wurden: Ein Asiate wird unsere Musik niemals begreifen, allenfalls wie ein Roboter runterspielen können. Inzwischen kennt die ganze Welt, auch Musiklaien, zumindest die Superstars Lang Lang und Yoyo Ma, die in China mindestens so berühmt sind wie Helene Fischer und Dieter Bohlen hierzulande. Und ihnen folgt ein riesiges Heer von jungen Musikern, von denen wir in der Zukunft noch viel hören werden.

Ich selbst habe an einem, regulären, Gymnasium in China unterrichtet, das mit einem guten dutzend Übungsräumen nebst Klavier ausgestattet waren. Und diese Übungsräume waren vom Unterrichtsschluss bis tief in den späten Abend hinein von fleißig übenden jungen Chinesen stets besetzt. Und es handelte sich dabei, wie gesagt um keine Musikschule. Ich habe auch häufig die Abschlusskonzerte an einer deutschen Musikhochschule besucht. Diese Konzerte wurden weitgehend – so etwa zu zwei Dritteln – von jungen Virtuosen aus China, Korea und vereinzelt aus anderen asiatischen Nationen bestritten.

Die Begeisterung für die westliche Musik in China ist weltweit einmalig. Große Orchester schiessen dort überall wie Pilze aus dem Boden, genauso wie modernste Konzertsäle; das Konzertpublikum in stets ausverkauften Konzerten besteht mehrheitlich aus Jugendlichen und Kindern. Die Eltern geben Unsummen für Klaviere – nach Möglichkeit Made in Germany – und für andere Instrumente, sowie für Musiklehrer aus, in der Hoffnung ihr Kind eines Tages auf einer Bühne in Salzburg, Wien oder New York zu erleben. Gastauftritte westlicher Solisten, Orchester und Opernsänger sind stets in Rekordzeit ausverkauft.

Und hier ein Beipiel – auch wenn diese Musiker aus Hongkong stammen, das ich in der obigen Aufzählung vergessen habe:

Der Pilger-Chor aus Tannhäuser

Der Youtube-Channel der Pontesingers: https://www.youtube.com/user/pontesingers

Und hier ihre Webseite: http://pontesingers.org/

25. Juli 2018

Heilige Blutsbande – oder was wir von den alten Griechen lernen sollten

Heilige Blutsbande

Der folgende Text ist meine Übersetzung eines Artikels aus dem Englischen, geschrieben von Thomas Jackson, erschienen in American Renaissance, im Oktober 1999, auf deren Webseite erschienen am 3. Juni 2018. Th. Jackson bespricht darin das Buch Family, Kin and City-State: the Racial Underpinning of Ancient Greece and Rome. Numa Denis Fustel de Coulanges and J. Jamieson, Scott-Townsend Publishers, 1999.

Numa Denis Fustel de Coulanges (1830-1889) war einer der größten französischen Historiker des 19. Jahrhunderts. Sein wichtigstes Buch La Cité Antique, erschienen 1864, ist eine Meisterstudie über die Städte im antiken Griechenland und Rom. Darin nimmt der Einfluß der Religion auf die Entwicklung der damaligen Institutionen einen breiten Raum ein.

J. Jamieson brachte das Buch 1999 in einer etwas gekürzten und modernisierten Fassung heraus, welche die Wichtigkeit von Familie und Verwandtschaft betont.

*****

Coulanges‘ Werk arbeitet deutlich den Kern des antiken Glaubens heraus, der darin bestand, zum einen den Geistern der Vorfahren Respekt zu erweisen und zum anderen die Reinheit und Kontinuität der Familienlinie zu erhalten. Die Hauptfunktion dieser Religion bestand darin, die Familie/Sippe zusammenzuhalten, indem sie den Blutsbanden die höchste Priorität einräumte. Der Buchautor stellt fest, dass dieser Aspekt existenziell wichtig für Zusammenhalt, Dynamik und Kontinuität der antiken Gesellschaft war:

Das wahre Fundament der Größe Roms und Griechenlands bestand in der Treue zu Familie und Sippe, welche über die Generationen hinweg aufrecht und lebendig gehalten wurde. Dieses Phänomen teilten die antiken Griechen und Römer übrigens mit allen bekannten indo-europäischen Völkern dieser Zeit… All diese Gesellschaften sahen das Leben nicht alleine als das einer einzigen Generation, sondern als eine kontinuierliche Abfolge von Generationen einer Blutlinie. Die jeweilige Generation war lediglich die Wächterin und Bewahrerin eines heiligen Erbes, das an die folgenden Generationen weitergereicht werden musste, möglichst vermehrt und verbessert.

Dieser Kult der Ahnenverehrung war der Vorläufer der Himmelsreligionen, etwa der von Zeus und Athena, und koexistierte mit diesen später ohne Probleme. Diese frühe Religion verschwand zwar schließlich irgendwann, aber der Historiker behauptet, dass hauptsächlich der Fokus auf Familie und Verwandtschaft zur Größe der beiden Kulturen beitrug, und umgekehrt der Verlust von Familiensinn und die schwindende Hinwendung zur Gemeinschaft den Niedergang erst verursachte.   (more…)

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