Willanders – Rechts vor Links

19. Januar 2020

Ami Go Home – BRD, der Truppenübungsplatz

Filed under: Geopolitik,Militär,Terror,Umwelt — willanders @ 10:49
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Vor ein paar Tagen – an dem Morgen, als sie den iranischen General per Drohne ermordet haben – da habe ich mir meine Laptoptastatur versaut, als ich mit dem Mund voller Kaffee die Nachrichten aufgemacht habe und mir die Schlagzeile: „Trump: We are a peace loving nation!“ ins Auge sprang. Völlig unkontrolliert musste ich losprusten, der Kaffee machte die Tastatur naß, mit dem Ergebnis, dass die großen Buchstaben T, P und die Rückstelltaste nur noch sporadisch (wie jetzt eben) funktionieren. (Ein spontaner Gedanke dabei: Könnte ich vielleicht die US-Regierung auf Schadensersatz verklagen, wo doch der taube Ami gerade etliche Pornokanäle verklagt wegen Diskriminierung, weil sie die Pornos ohne Untertiteln anbieten? So eine Schlagzeile von Trump – ist das vielleicht kein Grund für Schadensersatz???)

Und heute schon wieder: Sie nennen das Manöver, wo sie mit zigtausenden US-Truppen und ähnlich vielen Soldaten aus den europäischen Vasallenstaaten samt schweres Gerät direkt an Russlands Grenzen üben, das Land anzugreifen und zu besetzen, wie? Genau: DEFENDER 2020! Aus dem Schaden klug geworden, habe ich heute die Nachrichten mit leerem Mund aufgemacht.

18. Januar 2020

Führers Befehl: Lesen!

 

Nazi-Phil

Letzten Sonntag in der philippinischen Provinz

Es wurde schon bemängelt, dass der Inhalt des Blogs dem Anspruch in seinem Titel – „rrrrrrääächts“ zu sein – nicht gerecht wird. Und so etwas lässt sich ein strammer Nazi nicht zweimal sagen. 😉

Man sagt ja, am Ende siegt die Wahrheit. Ein Sieg steht aber immer erst am Ende eines Kampfes. Und manchmal besteht der Kampf darin, sich an die Lektüre eines Geschichtsbuchs zu machen. Also lese ich gerade „Hitler‘s War“ von David Irving*. Ich komme wohl nicht dazu, das ganze Buch zu rezensieren, also nur so viel: Dieses Buch basiert auf zahlreichen Quellen – u.a. Tagebüchern, offiziellen Protokollen und Berichten, heimlich abgehörten Telefongesprächen und abgefangenen Telegrammen – und konzentriert sich bei der Schilderung der Ereignisse ab 1933 auf die Person des Führers. Der Leser erfährt dabei viele interessante, für mich zumindest neue, Fakten – wie beispielsweise über die Intensität der permanenten, ja, Feindschaft zwischen Hitler und dem Generalsstab der Armeen.

Der Autor versucht, die historischen Ereignisse aus Hitlers Sicht zu erklären und Führers Motivation zu zeigen. Irvings Blickwinkel erscheint mir allerdings nicht deutschlandfreundlich – beispielsweise bei der Schilderung der Ereignisse in Danzig kurz vor dem 1. September 1939 erwähnt er nur die Vorbereitungen der Deutschen, nicht aber die zahllosen Rechtsbrüche, Aggressionen und andere Vertragsverletzungen der Polen in der urdeutschen Hansestadt Danzig, genauso wenig wie den polnischen Dauerterror gegenüber der Deutschen in Ostpreußen und in Schlesien, unter dem übrigens meine Familie direkt gelitten hat. Verglichen aber mit dem deutschfeindlichen Schund, der die entsprechende Historiographie beherrscht, ist der Autor relativ objektiv.

Der Engländer nahm seinen Titel wohl wörtlich, was dazu führt, dass er sich überwiegend auf die Maßnahmen der Deutschen fokussiert und die, oft skandalösen ja kriminellen, Schritte der anderen Regierungen außer Acht lässt oder in einem Milden Licht erscheinen läßt. Der deutsche Propagandaminister wird als eine diabolische Gestalt gezeichnet – die zwei Jahrzehnte dauernde Lawine der Hasspropaganda in London, New York und Paris bleibt dagegen so gut wie unerwähnt. Der Umgang der Deutschen Sicherheitsdienste mit russischen Politkommissaren – die meist Juden waren – in den besetzten Gebieten „gereicht der deutschen Justiz nicht zur Ehre“ – wie aber soll man die politischen und gesetzlichen Maßnahmen der britischen Regierung in den Kolonien nennen, die oft das elende Verhungern von Millionen Kindern, Frauen und Alten zum Ziel hatte, wie beispielsweise in Indien Anfang der 40er Jahre! Und was hatten die Nürnberger Tribunale mit Justiz zu tun?!

Immerhin erwähnt Irving Hitlers Großherzigkeit nach dem historischen Sieg über Frankreich und seinen Verzicht auf Rache an dem Erzfeind hinter dem Rhein. Auch findet der Leser die Erwähnung von Hitlers unzähligen Friedensangeboten an London, die allesamt unerwidert blieben. Und auch das strikte Verbot, einen Biowaffenangriff durchzuführen und eine Lebensmittelblockade gegen Großbritannien zu verhängen, als das für Deutschland ohne weiteres möglich gewesen wäre und es die Waagschale wohl endgültig zugunsten von Deutschland gekippt hätte, wird von Irving gewürdigt.

Aus heutiger Sicht – wo die Weißen überall auf der Welt offen zum Abschuss freigegeben wurden – schon prophetisch klingt Hitlers Begründung für den Erhalt des Britischen Imperiums um jeden Preis: Ein Zerfall – den er übrigens für unausweichlich hielt als Konsequenz der Beteiligung Londons am Bruderkrieg – werde zum Niedergang der Weißen Rasse beitragen. Auch über die Teilung der Beute machte sich der Führer keine Illusionen: Das Britische Imperium werde „in die Hände der ausländischen Mächte fallen, nicht in unsere“.

Allerdings wird Führers Verzicht auf die sich bietende endgültige Einkesselung und dann leicht zu bewältigende Vernichtung der aus Frankreich fliehenden britischen Truppen in Dünkirchen, durch das plötzliche, telefonisch durchgegebene Verbot jeglicher Bewegung der weit vorgerückten deutschen Panzereinheiten – damals für jeden unverständlicher Schritt – wird hier nicht als das dargestellt was es tatsächlich war: eine weitere noble Geste in Richtung London.

Alle Ratschläge seiner Generäle, England anzugreifen solange der Moment günstig ist, wehrte er ab: „Irgendwann wird Großbritannien schon das Einsehen haben“. Er glaubte an die Macht der Vernunft auf der Insel und hoffte auf die Akzeptanz der neuen faktischen Machtverhältnisse auf dem Kontinent – wie sollte er sich da täuschen! Auch die Schilderung der letzten Monate vor September 1939 erweckt den Eindruck, als ob das Dritte Reich alleine am Ausbruch des letzten Teils des Großen Krieges schuld wäre. Es bleibt nichts übrig, als Churchills Krieg vom selben Autor zu lesen und zu hoffen, dass er noch Stalins Krieg und Roosevelts Krieg vollendet, oder ein anderer Historiker vom ähnlichen Format sich irgendwann an die Arbeit macht.

hw1Ich empfehle diese Lektüre trotzdem, weil das Buch das Gewicht auf der Kriegsschuldwippe wenigstens ein wenig auf die Seite der Sieger verschiebt. Ich empfehle auch überhaupt ein Studium des „Zweiten Weltkrieges“, weil wir diesjährig den 75. Jahrestag der „Befreiung vom Nationalsozialismus“ begehen, und dieses Thema sicherlich die Schlagzeilen beherrschen wird. Wer jetzt denkt: Ach! Was gehen mich diese ollen Kamellen an?, der wird sich noch wundern. Wundern, wie heiß das Thema ist, wie jedes Land eine eigene Version der Geschehnisse bereithält und diese als politische und ideologische Waffe gegen andere Länder benutzen wird, wenn es das für wünschenswert hält.

Wir konnten das gerade wieder an dem Wutausbruch von Russlands Präsident an die Adresse Polens erleben. Aber auch die leidigen, inzwischen schon die Billionengrenze erreichenden Kriegsreparationsforderungen seitens Polens oder Griechenlands sind nur möglich vor dem Hintergrund des schwarz-weißen Geschichtsgemäldes, in dem selbstredend das eigene Land immer weiß ist und das andere schwarz.

Die Brisanz dieses Thema zeigt sich an der Tatsache, dass selbst so ein besonnener, intelligenter Politiker und gebildeter Mensch wie Wladimir Putin sehr emotional und leider auch unsachlich wird, wenn es um dieses Thema geht. Bin gespannt, ob bei seiner Ankündigung, die Gründe für den „Zweiten Weltkrieg“ „neu zu beleuchten“, auch der immense Landraub Stalins während und im Schatten von Hitlers Kriegshandlungen im Westen, die kollosale Aufrüstung der Sowjetunion, die massivste Truppenaufstellung in der Menschheitsgeschichte entlang der Demarkationslinie mit dem Deutschen Reich und schließlich Stalins Ankündigung, Deutschland „auf alle Fälle“ anzugreifen – ob diese Fakten bei Putins privater Geschichtenerzählung auch Erwähnung finden.

Wieviel mehr Ignoranz muss man da von den anderen Politikern erwarten? Gerade als Deutscher – 😉 – sollte man sich also beizeiten wappnen für die kommenden Diskussionen. Denn auch bei uns verbreitet die Propagandamaschinerie – von den Massenmedien bis zur offiziellen Geschichtsschreibung, also auch in den Schulbüchern – Lügen, allenfalls Halbwahrheiten über diese Zeit. Doch im Gegensatz zu den anderen Ländern, lauten diese Lügen nicht „Wir waren die Helden“, sondern „Wir, und nur wir, waren und sind die Monster“.

Hoffentlich berücksichtigt Putin bei seiner Partikularbetrachtung der Vorgeschichte heißen Krieges den folgenden Abschnitt – wir befinden uns im April 1939:

„Ursprünglich benutzte Hitler die Annäherung an den Kreml lediglich als diplomatischen Hebel gegenüber Polen, jedoch gab es keinen Zweifel über Stalins Interessen. Einer von Ribbentrops Berliner Diplomaten, Rudolf Likus, berichtete am 1. April, dass der sowjetische Kriegsminister, General K.E. Woroschilow, in einem Gespräch mit der Ehefrau des deutschen Botschafters vorschlug, dass Hitler und Stalin die gegenseitigen Haltungen überdenken sollten. Und kürze Zeit später erfuhr Ribbentrop von demselben Diplomaten, dass ein hoher Beamter der sowjetischen Botschaft eine Bemerkung fallen lassen hatte, dass die Sowjetunion und Deutschland großartige Politik ‚Seite an Seite‘ verfolgen könnten. Hitler zögerte allerdings immer noch, dieses dünne Eis zu betreten, und Ribbentrop wies den Beamten an, diesen Dialog nicht weiter zu verfolgen. (…) Stalin reagierte darauf am 3. Mai, indem er Maxim Litwinow absetzte, den Außenminister jüdischer Abstammung, der bei eventuellen Verhandlungen mit Nazi-Deutschland gewiß ein Hindernis gewesen wäre. An dem Punkt horchte Hitler auf“.

(Irving, David: Hitler‘s War and The War Path. London, überarbeitete Ausgabe von 1991. S. 166 f. – eigene Übersetzung ins Deutsche)

Das Beispiel zeigt zum einen, wie spät, wie einfach und auch wie schnell sich diese beiden europäischen Mächte angenähert haben. Zum anderen lernen wir, dass Stalin es war, der zuerst ein Interesse an einer – wenn auch nur temporären – Zusammenarbeit mit Hitler bekundete. Schon diese kleine Episode straft diejenigen Lügen, die von Hitlers ungezügelter Aggressivität sprechen, von kriegslüsternem Deutschland, das von Haß geblendet immerfort auf Krieg gegen alle und jeden aus war – kurz: von alleiniger Schuld Deutschlands. Auch die anderen Länder – Frankreich, die Sowjetunion, aber vor allem Großbritannien und die USA – haben zum großen Bruderkrieg der Weißen Nationen gegeneinander beigetragen, auch wenn sie sich alle heute, wie schon seit dem Ende des Krieges, rein waschen wollen.

So, und wie weiter?

Der erste Schritt zu einer Verständigung wäre eine schranken- und bedingungslose Öffnung der jeweiligen Archive – hier sind vor allem Großbritannien und die USA gefordert. Denn solange nicht alle Beteiligten sich zusammensetzen, alle – auch die für einen nicht so vorteilhaften – Dokumente auf den Tisch legen und schließlich eine einheitliche, wahrheitsgetreue Geschichte des 20. Jahrhunderts in die Welt setzen, solange werden wir unzählige Versuche der Bewirtschaftung der Geschichte zum jeweils eigenen Vorteil erleben, solange werden alle aneinander vorbei reden. Solange werden diese falschen Erzählungen an die Oberfläche der Öffentlichkeit gelangen, wie giftige Ausdünstungen aus einem alten, stinkenden Sumpf.

Dann erst können wir anfangen, über eine gemeinsame europäische Zukunft in Frieden nachzudenken. Vorher werden entsprechende Versuche gezwungenermaßen stets die Form von solchen Ungeheuern wie die gegenwärtige EU annehmen. Die Geschichte zeigt – exzellent in diesem Buch dargelegt -, dass ohne die unbedingt notwendige gemeinsame Aufarbeitung der Geschichte eine Kleinstaaterei mit ihren unzähligen Partikularinteressen, Koalitionen auf Zeit, Psychopathen in den Regierungen, Gehirnwäsche der Massen, und all den anderen notwendigerweise daraus resultierenden negativen Auswirkungen in nichts anderes als einen neuen Großen Krieg münden muss, der uns alle diesmal zermalmen wird.

Die Geschichte Europas im 20. Jh. zeigt, dass seine Zukunft einerseits in miteinander kooperierenden aber auch friedlich rivalisierenden Nationalstaaten liegen muss, nicht in einer totalitären „Union“. Die Länder benötigen aber zum anderen ein neues Gebäude, das sie alle vor den Unbilden der Welt außerhalb des Kontinents schützt – schützt, nicht gefangen hält. Das monströse Gebäude „EU“ muß geschleift werden – und an der Stelle etwas von Grund auf neues entstehen: neues Fundament, neue Raumaufteilung, neues Baumaterial, konzipiert und gebaut von neuen Architekten.

Wenn wir Europäer „Glück haben“, dann schaffen wir den Bau bevor wir von den Horden aus Arabien und Afrika verdrängt und abschließend ersetzt werden. Wenn nicht, dann wird das Realität, was Hitler vor 80 Jahren prophezeite: Der Niedergang der Weißen Rasse. Ich persönlich versuche immer wieder naiv zu sein, und an das Gute, an eine gute Zukunft für uns in Europa und ein gedeihliches Miteinander in der Welt da draußen zu glauben. Und dann überfliege ich die täglichen Schlagzeilen und im selben Moment verschwindet die zarte Knospe der Hoffnung. Tag für Tag aufs Neue denke ich: Das geht nicht gut aus.

Es fällt mir schwer, an eine Zukunft für uns Menschen auf diesem unseren schönen Planeten namens Erde zu glauben. Wir sind eine Fehlkonstruktion. Mich dünkt bisweilen, als ob vor Urzeiten Außerirdische hier auf der Erde, am äußersten Ende der Galaxie, in sicherer Entfernung von ihrer Zivilisation, ein Labor für ihre Experimente mit ihren neuen Kreaturen eingerichtet hätten. So eine Art Petrischale für eine neuartige Erfindung, eine andere Realität, für welchen Zweck auch immer. Irgendwann aber verloren sie ihr Interesse daran oder merkten, dass das Ergebnis murks ist, sie gaben das Experiment auf und verließen diesen Planeten auf Nimmerwiedersehen. Und wir stehen nun dumm da und blinzeln dämlich in die Sonne. Das Experiment ist vor langer Zeit aus dem Ruder gelaufen und läuft unkontrolliert, ohne Eingriffe ihrer Schöpfer von außen, weiter, und wir versuchen uns da in diesem verlassenen Labor irgendwie durchzuwurschteln. Die Ergebnisse daraus können wir dann in den Geschichtsbüchern studieren. Irgendein Sinn in dem Ganzen, in unserem Ganzen, ergibt sich für mich aus dem Studium der Geschichte nicht.

* Irving, David: Hitler‘s War and The War Path. London, überarbeitete Ausgabe von 1991

10. Januar 2020

Ami Go Home!

Frieden ist möglich. Rechtlich ist es möglich, den Aufenthaltsvertrag der US-Truppen – samt ihrer Waffen und vor allem der Atomwaffen – zu kündigen. Dazu ein Artikel auf RT:

Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang der Schlusssatz des Bundestagsgutachtens zu Ramstein, in dem die Autoren just auf den fehlenden politischen Willen der amtierenden Bundesregierung verweisen: „Obwohl die Möglichkeit einer Kündigung rechtlich besteht, dürfte sie politisch nicht gangbar sein.“

 

8. Januar 2020

Höre zu, mein Kind

Filed under: Geopolitik,Terror — willanders @ 21:12
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Wenn sich Dein Enkelkind mal, in Jahrzehnten vielleicht, fragt was da los war Ende des 20., Anfang des 21. Jahrhunderts, und warum der Größte Krieg dann doch ausbrach, ja dann kannst Du ihm folgende Erklärung hinterlassen – falls es diesen Krieg überhaupt überlebt hat: Die USA waren am Ende des Vietnam-Krieges so pleite, dass sie ihre Staatsanleihen, also die „Schatz“-Briefe – welch ein Name für buntes, wertloses Papier! – die sie anderen Ländern im Austausch für ihr echtes, gold-gedecktes Geld oder für Waren, die sie nach Nordamerika geliefert hatten, gegeben haben, die anderen Länder also sich nicht mehr mit echtem, physischen Gold auszahlen lassen konnten. Ihr Präsident Nixon stoppte also 1971 „vorläufig“ die Konvertibilität des US-Dollars in Gold, wegen – wie er sagte – „Währungsspekulanten“.

Der wahre Grund dafür war, dass die USA nicht mehr genug Gold hatten (und bis heute nicht mehr haben), um auch nur einen Bruchteil der Forderungen mit echtem Gold zu begleichen, falls jemand auf die Idee kommen sollte, sich die Treasury Bonds auszahlen zu lassen. Nixon hat also die Notbremse gezogen, weil die Leute vom Deep State ihm ins Ohr geflüstert hatten, er müsste andernfalls dann sämtliche Kriege der USA auf der ganzen Welt abblasen; und das würde der US-Wirtschaft einen zu großen Schock versetzen, so ganz ohne Kriege… und ihnen und ihren Freunden im Industriell-Militärischen Komplex würde das nicht so gut gefallen, wenn das Business leidet, und – sie kamen noch näher an sein Ohr – er solle an seinen Vorgänger JFK denken… Shit happens sometimes… Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Nixon nickte fast unmerklich. Das gleiche taten all seine Nachfolger im Weißen Haus auch. Weil Dein Enkelkind sicher nicht so viel Geduld hat für eine lange Erklärung, mache ich es kurz. (more…)

7. Januar 2020

Im Westen nichts Neues…

Filed under: Geopolitik,Islam,Terror — willanders @ 16:55
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denn die USA, diesmal in Gestalt von Trump, lügen wie gehabt. Ich persönlich kann mich nicht erinnern, wann das letzte Mal die USA andere Länder nicht bombardiert, eingeschüchtert, belogen oder mit Sanktionen belegt haben. Die Liste der Länder, bei denen sie es getan haben, ist endlos lang und reicht Jahrzehnte zurück.  Ein letztes Beispiel im, Zusammenhang mit der Ermordung des iranischen Generals bei den Nachdenkseiten:

Soleimani-Attentat – Trumps Fake News und das Schweigen der Medien

 

 

17. Dezember 2019

9/11 – die endgültige, absolute Wahrheit!

Filed under: Geopolitik,Geschichte,Medien,Terror,Zensur — willanders @ 15:28
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Völlig genial! James Corbett erzählt in fünf Minuten die offizielle Geschichte der Geschehnisse um 9/11, genauso wie es uns die Medien und die Politiker verkauft haben, ohne jeden Kommentar, Wort für Wort die offizielle Version. Ich weiß zwar auch nach dem Video nicht, was damals passierte, aber eines weiß ich da ganz, g a n z genau: Die offizielle Version der Geschehnisse ist eine Lüge.

Und hier die Abschrift des gesprochenen Kommentars mit all den Links:

9/11: A Conspiracy Theory

Hier gibt es verschiedene Sprachversionen des Videos.

20. Oktober 2019

Ein Anywhere

 

Vor den Kriegswirren in Syrien 2015 in die BRD geflohen wurde der sympathische junge Mann von jungen deutschen Mädchen euphorisch empfangen, vom deutschen Steuerzahler rundum versorgt (wahrscheinlich mehrfach dank zahlreicher Identitäten – daraufhin deutet sein offensichtliches körperliches Wohlergehen und seine teure Foto- und Videoausrüstung, deren Anschaffung schwerlich vom Regelsatz abgezweigt werden konnte), durfte sich von all den Strapazen im malerischen Lutherstädtchen Eisleben erholen und ist dabei so richtig schön rund geworden (oder auch nur geblieben), wurde auch noch von christlichen Nonnen mit der Nächstenliebe gepampert.

Als der Ruf kam, folgte er ihm und machte er sich auf den Weg zurück in seine Heimat, um an den Kriegswirren in Syrien teilzunehmen. Er schloss sich den pro-türkischen Truppen an und ist bei Morden an Kurden zumindest filmend dabei gewesen. Ein kleiner circle of life eines „Anywhere“ unserer Tage:

 

11. Oktober 2019

Fridays for Future? Fridays against Pentagon!

Die ungleichen Sportphilosophien bringen die Unterschiede zwischen der westlichen und der asiatischen Kultur auf den Punkt. Nehmen wir mal – das westliche – Boxen und – das asiatische – Judo als Beispiel. Während es beim Boxen darum geht, den Gegner möglichst schnell und schmerzvoll endgültig K.O. zu schlagen, so dass er nicht mehr aufstehen kann, ist Schlagen, Treten, Kneifen und sonstiges Schmerzzufügen und Verletzen beim Judo verboten und führt zu einer sofortigen Disqualifikation. Beim Judo geht es darum, die Bewegung des Gegners auszunutzen, um ihn ins Leere laufen zu lassen und ihn so zu Fall zu bringen und schließlich zu besiegen.

Es ist der Unterschied zwischen Eiche und Bambus. Die Eiche als westliches Symbol der Stärke widersteht dem Wind mit aller Härte des Stammes und Tiefe der Wurzel. Der Bambus dagegen gibt nach, verbiegt sich – und steht wieder aufrecht, nachdem der Taifun vorbeigezogen ist. Es ist auch dem stärksten Wind nicht möglich, einen Bambus zu brechen.

Diese Bilder hatte ich vor Augen beim Lesen eines weiteren intelligenten Artikels aus der Tastatur von Caitlin Johnstone auf ihrer Netzseite. Es geht um den schlimmsten Umweltverschmutzer auf dieser Erde: die US-Kriegsmaschine, das Pentagon. Ich bin zwar kein Freund von diesem schwedischen autistischen Kind, der Fridays-for-Future, noch sonstiger PR-Aktionen irgendwelcher klandestinen NGO, aber warum sollte man nicht wie ein Judoka den Impetus dieser globalen Bewegungen aufnehmen und sie in die gewünschte Richtung lenken? Wie ein Judokämpfer, der den heranstürmenden Kontrahenten mit einem sanften Griff ins Handgelenk auf die Tatami schickt.

Man will und muss doch die Welt retten, oder? Und als Freund des Friedens sollte man doch alles versuchen, um den drohenden Vernichtungskrieg abzuwenden, oder? Was soll dabei falsch sein, wenn man mit einer Klatsche zwei Fliegen schlägt, die eine davon mit todbringendem Potential.

Das Team von Rubikon.news hat den Artikel dankenswerterweise übersetzt. Hier das Intro:

Ihr wollt die Umwelt retten? Dann entzieht dem Pentagon die Mittel!

von Caitlin Johnstone

Was verteidigt eigentlich ein Verteidigungsministerum? Vor allem wohl die Machtgelüste der Politiker im eigenen Land und die Bankkonten der Kriegsprofiteure. Forderungen zum Klimaschutz zu stellen und dabei den schlimmsten Umweltsünder zu „vergessen“, ist die blanke Schizophrenie. Keine Einrichtung weltweit verursacht mehr Umweltschäden als das Pentagon. Zum Beispiel durch Sprengstoffe, Schwermetalle und radioaktive Verseuchung, die eine permanente Kriegsführung gegen Flora und Fauna, ja letztlich gegen den Menschen selbst darstellen. Setzen wir auch die Umweltverbrechen des US-amerikanischen Militärs auf die Tagesordnung! Die Verantwortlichen können schwerlich gegen eine drastische Reduzierung der Mittel für das Pentagon argumentieren, ohne sich selbst dabei zu entlarven.

Weiter auf Rubikon,news.

Das Original:

https://caitlinjohnstone.com/2019/09/28/want-to-save-the-environment-de-fund-the-pentagon/#

Und hier noch Links zu anderen Artikeln zum gleichen Thema:

https://theconversation.com/us-military-is-a-bigger-polluter-than-as-many-as-140-countries-shrinking-this-war-machine-is-a-must-119269

On Earth Day, Remembering the US Military’s Toxic Legacy

The military is the largest emitter in the US Gov’t — in fact, it’s the world 55th largest polluter

View at Medium.com

23. September 2019

Amerikas Privileg

Filed under: Geopolitik,Staat,Terror — willanders @ 18:59
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Ein wunderbarer Text über das Privileg, USA zu sein. Ich empfehle bei der Gelegenheit auch die Netzseite von Caitlin Johnstone von Down Under – vielleicht muss man wirklich einen Kopfstand machen, um die Welt wieder so sehen zu können wie sie sein sollte. Hier meine Übersetzung des Aufsatzes:

Amerikas Privileg

von Caitlin Johnstone, 14.09.2019

cars

Amerikas Linke reden ständig über weiße Privilegien, männliche Privilegien, Hetero-Privilegien usw., aber über eines höre ich sie nie reden: Amerikas Privilegien. Über die Macht also, die ihnen ihre Nationalität verleiht, mit dem Rest der Menschheit Beziehungen zu unterhalten, die wir anderen nicht haben.

Amerikas Privileg macht es möglich, sich ausschließlich auf die vielen internen Probleme zu konzentrieren, ohne sich um die Billionen Dollar zu kümmern, die die Kriegsmaschinerie eurer Regierung ausgibt, um die Welt zu terrorisieren und den Planeten mit Militärbasen einzukreisen.

Amerikas Privileg erlaubt es dem potentiellen Oberbefehlshaber, wenn auch schweren Herzens, in euren TV-Debatten anlässlich des Präsidentschaftswahlkampfs ganze acht Minuten der Außenpolitik zu opfern, während das Militär eures Landes im Grunde die Angelegenheiten der restlichen Welt diktiert.

Amerikas Privileg macht es möglich, gegen Sturmgewehre zu argumentieren, weil sie „Kriegswaffen“ seien, gleichzeitig diese gut zu heißen, solange sie dazu benutzt werden, Kinder in anderen Ländern zu töten. (more…)

12. September 2019

Sanktionen gegen Israel?

Müsste es welche geben, meint Thomas Röper auf seinem Blog; wenn schon Russland für die völkerrechtlich einwandfreie Sezession Krims hart bestraft wurde, um wieviel mehr müssten jetzt ein Aufschrei und Sanktionsandrohungen durch die Welt gehen, nachdem der Verbrecher Netanjahu einen Überfall auf das Westjordanland angekündigt hat:

„Dass es sich bei der Krim gar nicht um eine Annektion, sondern um eine Sezession gehandelt hat, erwähnen die Mainstream-Medien nicht. Aber es gibt eine andere Frage, die in meinen Augen viel wichtiger ist. Die „westliche Wertegemeinschaft“ bezeichnet sich als demokratisch, daher müsste doch die entscheidende Frage sein, was die Menschen in einer betroffenen Region wollen. Das sieht auch das Völkerrecht so, wenn dort vom „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ die Rede ist. Es wäre also aus Sicht des Völkerrechts und der Demokratie entscheidend, die Menschen in der Region zu fragen, was sie wollen.“

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