Willanders – Rechts vor Links

26. September 2018

Ron Unz: Die Geschichte der Holokaust-Leugnung

nytDas Thema Judenverfolgung und Holokaust ist wie kein anderes vermint. Es ist faktisch, zumal in der real existierenden BRD, unmöglich, sich dem Themenkomplex neutral, historiographisch zu nähern. Wer es dennoch anspricht, ja kritisch beäugt, gar hinterfragt, wird einen Sturm ernten, der ihn existenziell bis hin physisch vernichten wird – egal, wie er das Thema angeht. Wir müssen es dennoch tun. Weil es in Deutschland praktisch unmöglich ist, kritische Literatur dazu zu finden, ist es ratsam, sich im Ausland umzusehen.

Ein sehr informativer Überblick über die Leugnung der Holokaustreligion – mit anderen Worten: über die Geschichte der Wahrheitssuche -, vesehen mit vielen Literaturangaben, weitgehend beschränkt auf die USA, weil nur dort eine relativ freie Auseinandersetzung mit und eine Infragestellung des Holokaustkultes möglich war und – noch – ist. Es ist ein sehr langer Artikel, in Englisch, aber die Lektüre lohnt sich. Ich habe einen sehr gründlichen Einblick in die Literatur zum Thema bekommen, der mich neugieriig auf mehr gemacht hat. Mit der Zeit werde ich das ein oder andere Buch sicher lesen. Der Beitrag ist hier zu finden – samt knapp 2.300 Kommentare!- :

http://www.unz.com/runz/american-pravda-holocaust-denial/

Ich bin ein Anfänger beim Thema Holokaust; habe bis vor wenigen Jahren diesem Thema keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt, habe die offizielle Propaganda über mich ergehen lassen, mir dabei keine Gedanken gemacht. Es hat mich schlicht nicht interessiert. Bin eine Autostunde von Auschwitz aufgewachsen und musste dort als Kind sieben, acht Pflichtbesuche mit der ganzen Schulklasse machen; diese Besuche haben bei mir aber keinen tieferen Eindruck hinterlassen. Schon als Schüler empfand ich während der Besichtgungen dort eine gewisse Diskrepanz zwischen dem Gesehenen und den Erzählungen der – ja! – Besucher“führer“, irgendetwas stimmte da nicht, aber ich konnte dieses Gefühl nicht in Worte fassen. Diese Konfusion hat mich allerdings nicht tiefer beschäftigt oder mich auf mehr neugierig gemacht. Ich habe sie nicht weiter als schlimm empfunden und bin dem nie nachgegangen. Bis ich vor wenigen Jahren eher zufällig über diese Doku gestolpert bin:

und angefangen habe, den dort aufgeworfenen Fragen langsam nachzugehen. Mir wurde in der Folgezeit auch bewusst, wie immens wichtig die Frage nach dem Wahrheitsgehalt der Holokaust-Legende für uns Deutsche ist, wie stark diese – durch nichts bewiesene Behauptung der Juden – die Nachkriegsgeschichte Deutschlands beeinflusste. Habe etwas über die Nürnberger Prozesse gelesen, und bin rasch zu dem Schluss gekommen, dass diese absolut nichts mit Justiz, gar Gerechtigkeit, zu tun hatten, das waren reine Schauprozesse, eine Farce, wie sie etwas früher in der Sowjetunion stattfand. Und verglichen mit den Nürnberger Tribunalen war die Spanische Inquisition Muster an Fairness gegenüber den Angeklagten. Wie sollte das denn auch anders sein, wenn die Ankläger fast ausschließlich Juden waren?! Oft ohne jede juristische Ausbildung.

Skeptisch machte mich auch das Verbot der Nachforschung und der verwehrte Zugang zu den Quellen. Die Holokaust-Erzählung wurde der Welt von den Juden als Dogma vorgesetzt und Nachfragen unter Strafandrohung verboten. Was hat das noch mit Geschichtsforschung zu tun? Und mit Wahrheit? Das ist doch das Gleiche, wie die Strafandrohung bei Gottesleugnung im Mittelalter. Holokaust ist das einzige Thema weltweit, das unter Strafandrohung zu glauben ist. Schon dieses Verbot müsste doch jeden mit Vernunft ausgestatteten Menschen skeptisch machen.

Und so will ich hier den großartigen Artikel online stellen, in der Hoffnung, dass möglichst viele anfangen, über die Wahrheit bezüglich Holokaust nachzudenken und -forschen. Wünschenswert ist eine weltweite ehrliche Diskussion über den Holokaust. Träumen darf noch, das zumindest haben sie noch nicht verboten…

Advertisements

25. Juli 2018

Heilige Blutsbande – oder was wir von den alten Griechen lernen sollten

Heilige Blutsbande

Der folgende Text ist meine Übersetzung eines Artikels aus dem Englischen, geschrieben von Thomas Jackson, erschienen in American Renaissance, im Oktober 1999, auf deren Webseite erschienen am 3. Juni 2018. Th. Jackson bespricht darin das Buch Family, Kin and City-State: the Racial Underpinning of Ancient Greece and Rome. Numa Denis Fustel de Coulanges and J. Jamieson, Scott-Townsend Publishers, 1999.

Numa Denis Fustel de Coulanges (1830-1889) war einer der größten französischen Historiker des 19. Jahrhunderts. Sein wichtigstes Buch La Cité Antique, erschienen 1864, ist eine Meisterstudie über die Städte im antiken Griechenland und Rom. Darin nimmt der Einfluß der Religion auf die Entwicklung der damaligen Institutionen einen breiten Raum ein.

J. Jamieson brachte das Buch 1999 in einer etwas gekürzten und modernisierten Fassung heraus, welche die Wichtigkeit von Familie und Verwandtschaft betont.

*****

Coulanges‘ Werk arbeitet deutlich den Kern des antiken Glaubens heraus, der darin bestand, zum einen den Geistern der Vorfahren Respekt zu erweisen und zum anderen die Reinheit und Kontinuität der Familienlinie zu erhalten. Die Hauptfunktion dieser Religion bestand darin, die Familie/Sippe zusammenzuhalten, indem sie den Blutsbanden die höchste Priorität einräumte. Der Buchautor stellt fest, dass dieser Aspekt existenziell wichtig für Zusammenhalt, Dynamik und Kontinuität der antiken Gesellschaft war:

Das wahre Fundament der Größe Roms und Griechenlands bestand in der Treue zu Familie und Sippe, welche über die Generationen hinweg aufrecht und lebendig gehalten wurde. Dieses Phänomen teilten die antiken Griechen und Römer übrigens mit allen bekannten indo-europäischen Völkern dieser Zeit… All diese Gesellschaften sahen das Leben nicht alleine als das einer einzigen Generation, sondern als eine kontinuierliche Abfolge von Generationen einer Blutlinie. Die jeweilige Generation war lediglich die Wächterin und Bewahrerin eines heiligen Erbes, das an die folgenden Generationen weitergereicht werden musste, möglichst vermehrt und verbessert.

Dieser Kult der Ahnenverehrung war der Vorläufer der Himmelsreligionen, etwa der von Zeus und Athena, und koexistierte mit diesen später ohne Probleme. Diese frühe Religion verschwand zwar schließlich irgendwann, aber der Historiker behauptet, dass hauptsächlich der Fokus auf Familie und Verwandtschaft zur Größe der beiden Kulturen beitrug, und umgekehrt der Verlust von Familiensinn und die schwindende Hinwendung zur Gemeinschaft den Niedergang erst verursachte.   (more…)

22. Juli 2018

Die Spirale des Bösen ist linksdrehend

Ein exzellenter Aufsatz über die Spirale des Bösen in der Geschichte der letzten drei Jahrhunderte. Darüber, dass Links – und somit die vorherrschende Ideologie der letzten dreihundert Jahre …. Ach, am besten den ganzen Beitrag von Jürgen Fritz auf seinem Blog lesen!

Hier nur ein kleines Appetithäppchen daraus:

Der heute nahezu alles beherrschende böse Linke kann nicht verstehen, dass er selbst, indem er sich über den bösen Nazi überhaupt erst definiert – „Nur wegen Ausschwitz bin ich überhaupt in die Politik gegangen“ -, sich gegenüber dem bösen Nazi ebenso epigonal (nachahmend) verhält wie dieser sich gegenüber dem bösen Bolschewisten und dieser sich wiederum gegenüber dem bösen Imperialisten epigonal verhält.

So wie der Kommunist die Antwort auf den Imperialisten war, so war Hitler die Fortführung und Antwort auf die Bolschewisten (radikale russische Sozialdemokraten), von denen er viel gelernt hat, wie er selbst zugab. Auch wie man Konzentrationslager baut und Menschen massenhaft und fabrikmäßig millionenfach vernichtet, haben die Nazis von den Bolschewisten gelernt, siehe den Dokumentarfilm The Soviet Story unten. Und der moderne böse Linke wiederum ist die Fortführung und Antwort auf den bösen Nazi. Uns so drehen wir uns immer weiter im Kreis des Bösen.

 

 

2. März 2017

Henry Ford über den Krieg

Filed under: geschichte,politik,staat — willanders @ 22:16
Tags: , , ,

Der geniale Unternehmer, Erfinder, Philantrop und vieles andere – Henry Ford hat Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts folgendes zum Krieg geschrieben. Ich kann seine Autobiografie jedem nur empfehlen.

Aus Henry Ford: Mein Leben, mein Werk. S. 282 ff.:

Eine unvoreingenommene Untersuchung des letzten Krieges, der vorhergehenden Ereignisse und seiner Folgen ergibt den unantastbaren Beweis, daß es in der Welt eine gewaltige Gruppe von Machthabern gibt, die es vorziehen, im Dunkeln zu bleiben, die weder Ämter noch äußere Machtinsignien erstreben, die auch keiner bestimmten Nation angehören, sondern international sind, — Machthaber, die sich der Regierungen, der weitreichenden Geschäftsorganisationen, der Presseagenturen, sämtlicher Hilfsmittel der Volkspsychologie bedienen, um die Welt in Panik zu versetzen und die Macht, die sie über sie ausüben, noch zu erhöhen. Es ist ein alter Spielertrick, „Polizei!“ zu rufen, wenn gerade viel Geld auf dem Tische liegt, und in der nun folgenden Panik das Geld zu ergreifen und sich aus dem Staube zu machen. Und so gibt es auch eine Macht in der Welt, die „Krieg!“ schreit, und die in der Völkerverwirrung und während der gewaltigen Opfer, die das Volk um des Friedens und der Sicherheit willen bringt, mit der Beute davonläuft.

Was wir nicht vergessen dürfen, ist, daß wir zwar den militärischen Sieg errungen haben, daß es der Welt bisher jedoch noch nicht geglückt ist, die Kriegsschürer und -hetzer aufs Haupt zu schlagen. Wir dürfen nicht vergessen, daß der Krieg ja nur ein künstlich fabriziertes Übel ist, das sich folglich auch nach einer ganz bestimmten Technik herstellen läßt. Eine Kriegshetzerkampagne wird nach ganz ähnlichen Grundsätzen wie jede andere Kampagne geführt.

Erst gilt es, das Volk zu bearbeiten. Durch allerlei schlaue Geschichten wird das Volk gegen die Nation, mit der man Krieg zu führen wünscht, argwöhnisch gemacht. Erst wird das eine, dann das andere Volk argwöhnisch gemacht. Dazu ist nichts weiter nötig als einige Agenten, die etwas Grütze und kein Gewissen haben, und eine Presse, deren Interessen mit denen, die durch den Krieg profitieren werden, verknüpft sind. Und sehr bald wird der „Auftakt“ da sein. Es ist nicht im geringsten schwer, einen ,,Auftakt“ zu finden, sobald der Haß zweier Nationen einen genügenden Höhepunkt erreicht hat.

In allen Ländern hat es Männer gegeben, die sich über den Ausbruch des Weltkrieges freuten und sein Ende bedauerten. Hunderte von amerikanischen Vermögen datieren aus dem amerikanischen Bürgerkriege, ebenso wie Tausende von neuen Vermögen aus dem Weltkrieg stammen. Niemand kann leugnen, daß Kriege ein gutes Geschäft für diejenigen bedeuten, die diese Art von Geld lieben. Kriege sind eine Orgie von Geld nicht minder als eine Orgie von Blut.

Wir würden uns auch nicht so leicht in Kriege hineinreißen lassen, bedächten wir, was eine Nation in Wahrheit groß macht. Die Gründung privater Vermögen macht ein Land nicht groß, ebensowenig wie die Gründung einer Autokratie. Auch die Umwandlung einer Landbevölkerung in eine Industriebevölkerung trägt nicht zur Größe eines Landes bei. Ein Land wird groß, wenn durch die behutsame und kluge Entwickelung seiner Hilfsquellen und die Tüchtigkeit seines Volkes das Vermögen unter möglichst
weite Kreise und in gerechter Weise verteilt wird.

Der Außenhandel führt zu vielen Irrtümern. Wir umleiten jeder Nation wünschen, daß sie sich so weit als möglich selbst erhalten lernt. Statt danach zu streben, daß die anderen Nationen auf unsere Industrieprodukte angewiesen sind, müßten wir vielmehr wünschen, daß jede Nation sich ihre eigene Industrie und eine auf fester Grundlage ruhende eigene Kultur schafft. Wenn erst jede Nation gelernt hat, die Dinge zu produzieren, die sie zu produzieren imstande ist, werden wir es allmählich erreichen, einander gegenseitig auf den Spezialgebieten zu dienen, auf denen es keine Konkurrenz geben kann.

(…) Der Versuch, den Welthandel an sich zu reißen, kann zum Kriege, niemals aber zum Wohlstande führen. Eines Tages wird selbst die internationale Finanz dies einsehen. Ich habe niemals einen ehrenvollen, triftigen Grund für den Ausbruch des Wellkrieges entdecken können. Er scheint einer überaus komplizierten Situation entwachsen zu sein, die in der Hauptsache von denen geschaffen wurde, die durch den Krieg zu gewinnen hofften. (…)

Vielleicht befindet unsere Kultur sich tatsächlich noch auf einer Stufe, die eine friedliche Erörterung internationaler Fragen nicht zuläßt; vielleicht müssen sie tatsächlich durchgefochten werden. Aber Kämpfe haben noch nie eine Frage zu entscheiden vermocht.

 

15. Februar 2017

Köln und Aleppo

Filed under: Flüchtlingskrise,geschichte,Medien,netzkultur — willanders @ 11:48
Tags: , , , ,

koeln

GUCK MAL, JAN, du  Hauptquartier des Idiotismus, das ist Aleppo heute:

aleppo

Wieso, du nixnutzer Großschwätzer ohne Berufsausbildung, jammert dann der Westen und spricht von einer Katastrophe?

9. Februar 2017

Von Völkermord und Vielfalt

Wenn Chinesen nach Tibet übersiedeln, dann handelt es sich um „Völkermord“, wenn Weiße andere Länder bevölkern, dann ist das „Kolonialismus“ – wenn aber Europa von Mohamedanern und Nord-Amerika von Latinos überschwemmt werden, dann wird das „Vielfalt“ genannt. Grünes Neusprech halt.

Aus aktuellem Anlass verlinke ich auf meinen früheren Blogbeitrag – Free Germany! – zur Bundestagsresolution zu Tibet. … Und jetzt die Augen zuhalten… es wird wehtun!

gere

16. Dezember 2016

Der Anti-Boykott-Boykott

Filed under: antisemitismus,geschichte,terror — willanders @ 13:06
Tags: , , ,

boykott

Ich habe im letzten Beitrag eine Anspielung auf „Kauft nicht bei Juden!“ gemacht. Habe dabei vorausgesetzt, dass der geschichtliche Hintergrund – der wahre Hintergrund – bekannt ist. Doch mein Eindruck ist, dass hier Aufklärung nottut.

Es war nämlich nicht so, dass die SA sich so mirnixdirnix vor jüdische Geschäfte gestellt und damit die Kunden am Betreten derselbigen gehindert hat. Erstens dauerte dieser Boykott nur kurz, zweitens dem ging eine analoge Kampagne seitens des Weltjudentums voraus. Das weltweit organisierte Judentum – geschlossen als politische Einheit aufgetreten – benutzte in seinem Krieg gegen das wirtschaftlich noch sehr geschwächte Deutschland die Boykottwaffe zuerst. Deutschlands eintägiger Boykott gegen jüdische Gewerbetreibende war erst die Antwort darauf, also eine defensive, keine offensive Maßnahme.

Nachzulesen hier.
Aus jüdischer Sicht, mit informativen Ergänzungen, hier.

29. Oktober 2016

Klima und Zeitläufte

Filed under: geschichte,kultur,umwelt — willanders @ 12:39
Tags: ,

Links der Wappen meiner Familie, den wir seit dem frühen 14. Jahrhundert führen; rechts der Stadtwappen unserer Heimatstadt, in Schlesien, den diese Stadt seit 1275 führt:  
f1
f2Wir sehen auf beiden Wappen Weinreben und Winzermesser, wie sie damals dort benutzt wurden. Dort bedeutet Schlesien; und damals: frühes Mittelalter. Richtig: In Schlesien wurde seit Urzeiten Wein angebaut. Das bedeutet, dass wenigstens bis zum Beginn des 14. Jahrhunderts das Klima in Schlesien es ermöglichte, Wein gedeihen zu lassen. Folglich muss es dort im Vergleich zu heute wärmer, wesentlich wärmer und sonniger gewesen sein.

 

Das fiel mir wieder ein, als ich den folgenden Artikel in der Welt las:

Der Klimawandel hat Europa schon einmal zerstört

Von Berthold Seewald | Veröffentlicht am 24.11.2015 | Lesedauer: 5 Minuten
Vor 700 Jahren erschütterte die Kleine Eiszeit Europa. Hunger, Kriege, Revolutionen waren die Folge. Eine neue Studie beschreibt eine angeschlagene Welt, auf die schließlich die Pest traf.

Das Wetter verhieß wahrlich nichts Gutes. Im Jahr 1314 berichtete ein englischer Chronist von „so ergiebigen Regenfällen, dass die Männer kaum den Weizen ernten und ihn sicher in den Scheunen lagern konnten“. Im Jahr darauf begann es Mitte April in Frankreich „gar wundersam und über so lange Zeit zu regnen“, wie der Abt von Saint-Vincent klagte. Erst 155 Tage später flaute die Flut wieder ab, da war die Ernte längst ruiniert. In Deutschland waren „an etlichen Orten die Leüt gezwungen, das Sie allerleyß, Hund, Pferd und Dieb vom Galgen gefressen“.Mit derartigen Berichten von Zeitzeugen führt der Arzt und Historiker Ronald D. Gerste in eines der wirkungsmächtigsten Kapitel der europäischen Klimageschichte ein: die sogenannte Kleine Eiszeit.

Wahrscheinlich hatte es Anzeichen bereits früher gegeben. Aber vor ziemlich genau 700 Jahren trafen ihre Folgen die ahnungslosen Europäer zum ersten Mal und gleich mit voller Wucht. Hungerkatastrophen, Kriege um schwindende Ressourcen mündeten schließlich in „eine demografische Katastrophe … deren Opferzahl in Relation zur Gesamtbevölkerung selbst die Moderne mit ihren Kriegen übertrifft“. Auf die „Sündflut“ folgte die Pest.

(more…)

12. Oktober 2016

Die Mohammedaner – die Juden von heute

Die immer wieder erhobene Behauptung, die Mohammedaner seien die Juden von heute, wird stets empört zurückgewiesen. Die einen fürchten um ihren Spitzenplatz im ewigen Opferranking, die anderen befürchten durch die Relativierung des sogenannten Holocaust ein Nachlassen der Deutschen bei ihrem Schuldkult. Beide begreifen diese Behauptung als eine Anspielung auf den Holocaust. Diese Analogie ist natürlich absolut unsinnig. Es gibt aber einen anderen Blickwinkel, aus dem dieser Vergleich stimmt.

Aus der Sicht vieler Europäer sind die islamischen „Flüchtlinge“ unglückliche Gestalten, die den Gastgebern bis ans Ende ihrer Tage selbstverständlich dankbar sein müssten für die Gnade, im europäischen Paradies leben zu dürfen. Aus der Invasorensicht allerdings sind wir schlicht gottlose Barbaren, die aus irgendeinem unerfindlichen Grund unverdienterweise zu dem ungeheuren materiellen Reichtum gekommen sind, den sie überall bei uns vorfinden, und der naturgemäß ihnen gehört, oder bald gehören wird. Sie verachten uns und denken, dass wir den Tod verdient haben. Der Unterschied in den beiden Sichtweisen ist gravierend. Ein weiteres Beispiel: Hören wir von islamischen Gräueltaten, denken wir, dass da irgendein hasserfüllter Mensch seine dunklen Triebe auslebt. Der Mohammedaner dagegen erfüllt frei von Emotionen nur seine heilige Pflicht, die ihm von Allah durch seinen Gesandten auferlegt wurde. Auch der „Flüchtling“ holt sich von uns nur das, was ihm nach seinem Glauben zusteht.

Diese unterschiedliche Auffassungen von der Realität und die damit verknüpften Erwartungshaltungen machen eine von uns erstrebte Integration der Mohammedaner im Westen unmöglich. Im Gegenteil: Die Mohammedaner werden immer aggressiver den ihnen „zustehenden“ Teil einfordern, je länger wir ihnen den vorenthalten. Der in vielen Gegenden Europas bereits schwelende und hier und da aufblitzende Krieg wird noch an Intensität und Umfang zunehmen. Eine Zeitlang werden die Europäer versuchen an ihren „Werten“ wie Toleranz, Liberalität, Gender, Freiheit oder Glechheit der Geschlechter festzuhalten und diese durchzusetzen. Das wird bei den Mohammedanern allerdings auf heftigen Widerstand stoßen. Eher früher als später werden diese den westlichen Gesellschaften, ihren Institutionen und Autoritäten einen offenen Krieg erklären. Spannend wird es sein, zu sehen, welche und wie viele von den Verfechtern dieser „Werte“ bereit sein werden, für diese zu kämpfen – ich meine, physisch zu kämpfen – und womöglich ihr Leben zu riskieren. Wofür kämpft der Mensch eher: für die Religion, die eigene Volksgruppe, die eigene Familie oder für BMW, Apple oder Prada? Na also. (more…)

6. Januar 2016

Religion – mehr als nur ein schönes Märchen

Filed under: geschichte,kultur — willanders @ 10:03
Tags: , , , , ,

Eine Analyse von Gero Jenner aus Tichy’s Einblick , mit der ich weitgehend übereinstimme. Sie geht runter bis zu der Wurzel des Übels: Verzicht auf eine Höhere Macht. Sehr lesenswert!

dessert

RELIGION – MEHR ALS EIN SCHÖNES MÄRCHEN

Füllt eine politische Ideologie mit religiösen Zügen das geistige Vakuum Europa?

VON GERO JENNER

Die widerstandslose Toleranz der Deutschen gegenüber dem Fremden entspricht einem uneingestandenen Bedürfnis nach Selbstaufgabe. Unser Kontinent war immer schon ein Nährboden der Extreme – und extrem ist heute der Zweifel an der eigenen Lebensform.

in Handbuch der Physik, der Chemie, der Neurobiologie sagt etwas darüber aus, was wir zu tun oder zu lassen haben. Auch in den Wissenschaften, die sich mit Mensch und Gesellschaft befassen, werden Werte bestenfalls als objektive Gegebenheiten beschrieben, so wie sie etwa zu verschiedenen historischen Zeiten in Geltung waren, aber sie werden nicht aufgestellt, vorgeschrieben, verpönt oder als zehn Gebote gesetzt. In den Wissenschaften ist dies prinzipiell unmöglich: Aus dem Sein der Welt können wir nicht auf ihr Sollen schließen. Werte, die das eigene Handeln bestimmen, sind aus unserem Wissen nicht abzuleiten, mag dieses noch so umfassend sein. Deswegen hat es neben der Wissenschaft, welche die Welt so beschreibt, wie sie ist, auch immer ein Denken darüber gegeben, wie sie sein soll – und, vor allem, wie der Mensch sich in ihr zu verhalten habe. Philosophen haben sich diese Frage gestellt, aber beantwortet haben sie vor allem die Religionen, indem sie ihren Anhängern konkrete Werte vorgaben. (more…)

Nächste Seite »

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.