Willanders – Rechts vor Links

2. März 2017

Unsere Perspective

Meinungsfreiheit wird bald nur noch Geschichte. Perspective heißt das Werkzeug, das der Meinungsfreiheit alle Perspektiven rausschneiden wird. Google hat eine Software entwickelt, die das Zensieren von Kommentaren in den elektronischen Medien erheblich beschleunigen soll. Linke US- und andere englischsprachige Medien – NewYorkTimes, The Guardian, The Economist und andere – hätten sehr erfreut darauf reagiert. Sie setzen diese testweise bereits freudig ein und berichten völlig aufgelöst, wie einfach es ist, unliebsame Kommentare ausfindig zu machen und zu löschen. Das alles im Namen von „gesunden Online-Diskussionen“, wie ein Sprecher der Entwicklerfirma betont. Natürlich. Und um die armen Richtigmeiner zu schützen, die dort ohne jede Trigger Warnung anderen, verschiedenen Meinungen ausgesetzt sind, ohne die Möglichkeit zu haben, in einen Safe Space flüchten zu können.
Entlarvend finde ich die Aussage des Entwicklers dieser Zensursoftware: “News organisations want to encourage engagement and discussion around their content, but find that sorting through millions of comments to find those that are trolling or abusive takes a lot of money, labour and time,” said Jared Cohen, president of Jigsaw, the Google social incubator that built the tool.
Entweder sind diese „toxischen“ Kommentare so selten, dann lohnt es nicht, diese mit derartigem Aufwand zu jagen; oder sie sind dermaßen häufig – aber dann findet man sie leicht bloßem Auge, wozu dann dieser Zensur-Algorithmus?
Typisch für Google wird diese Software frei erhältlich sein, jeder darf sich bedienen und sich als Zensor wie ein totalitärer Herrscher fühlen. Google und andere Zensoren reagieren damit auf die Forderung der EU und vor allem der Deutschen, Mißliebige Informationen binnen 24 Stunden zu löschen. Orwell, ick höre dir trapsen.

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9. Januar 2017

Psychopathologisch gestörte Gutmenschen…

… beweisen unfreiwillig wieder einmal, dass sie es wirklich sind, indem sie heftig gegen diese Behauptung ankämpfen. Wie schon bei der Scholz&Friends-Geschichte, ergreife ich auch hier Partei für das freie Wort und gegen Denunziantentum.

Die ganze Geschichte ist bei ScienceFilies nachzulesen.

Der TE-Text, der inzwischen – auch im Webcache – gelöscht wurde, ist bei PI zu lesen.

Dieser Beitrag hier ist aber keine Werbung für TichysEinblick. Nachdem meine Kommentare dort  – übrigens genauso wie vor langer Zeit bei Achse des Guten – wiederholt still und heimlich vor der Veröffentlichung gelöscht wurden, schaue ich dort so gut wie nicht mehr rein, kommentieren tun ich dort gar nicht. Meine Kommentare waren weder aggressiv, noch beleidigend, noch irgendwie rechtswidrig. Ich habe mich lediglich NATO-kritisch geäußert, Russlands Perspektive bei verschiedenen Themen erwähnt, die AfD verteidigt. Das genügte schon, um mich rauszuschmeissen. Ich mag solche Heuchler nicht: Nach vorne einen auf liberal, freiheitlich, wahrheitsliebend und meinungsfreudig tun, sich als Alternative zu den Lügenmedien vermarkten – und dann hinter den Kulissen die gleiche Masche fahren wie die Lügner von Spiegel, tagesschau & Co. Nein, danke.

14. Dezember 2016

Deutsche, kauft keine Produkte, die von Scholz&Friends beworben werden!

Hier die Unternehmen, die von Scholz&Friends beworben werben, dafür die Seite runterscrollen.

Wer den Hintergrund dieses Beitrags nicht kennt, bitte hier nachschauen

Mir ist durchaus bewußt, dass Broder nicht zimperlich ist, wenn es darum geht, seine Feinde zu bekämpfen, er schreckt auch nicht davon ab, ihre Existenz zu  vernichten. Ich lese seine Achse auch nicht – habe keine Lust, bei fast jedem Beitrag dort die Nazikeule übergebraten zu kriegen. Und dennoch gilt es zusammenzustehen, wenn unsere Freiheit von Nazis – dieses Mal von Werbeheinis – bedroht ist.

Hier einige der Scholz&Friends-Kunden. Man soll sie bei der nächsten Kaufentscheidung im Hinterkopf haben (die vollständige Liste ist auf deren Webseite):

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13. Dezember 2016

Hilfe! Stasi wohnt nebenan

Je verrückter die Zeiten, je mehr man geneigt ist, die Flinte ins Korn zu werfen, desto wichtiger ist es, über diese entgleiste Welt zu lachen. Was bleibt einem auch übrig? Das haben sich wohl auch die Leute von ScienceFiles gesagt und haben mal den Spieß auf eine witzige Weise umgedreht. Híer der Leitfaden für den Fall, dass ein Mitarbeiter der Antonio Amadeu Stiftung als Nachbar einzieht:

In die Nachbarwohnung ist ein Mitarbeiter der Amadeu Antonio Stiftung (AAS) eingezogen. Meine Ehefrau und ich machen uns große Sorgen. Meine Frau ist außerdem deutscher Herkunft und hatte schon in der DDR unter der Stasi zu leiden. Welche Möglichkeiten haben wir, uns davor zu schützen, ausspioniert zu werden, aber auch, unseren Nachbarn unter Umständen wieder loszuwerden? Sabine Kritter und das Team von der Mobilen Beratung gegen die Amadeu Antonio Stiftung in Berlin (MBR) sind immer wieder mit derartigen Fragen konfrontiert.

Sabine Kritter (MBR):

20. November 2016

IB sind die Grünen von vor 30 Jahren

Filed under: meinungsfreiheit,politik,terror,zensur — willanders @ 13:54
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Einfach geil die Aktion der IB in Berlin:

 

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Am Sonnabend besetzen 20 Aktivisten der Identitären Bewegung die Balkone der Bundesgeschäftsstelle der Grünen am Platz vor dem Neuen Tor in Berlin-Mitte.

30. August 2016

Fräulein Kahane hasst den Hass

Die schlechteste Stasi-Agentin aller Zeiten („Ich habe niemandem geschadet“) kämpft für die Meinungsfreiheit und für die Demokratie… oder zumindest dafür, was sie darunter versteht. Außerdem erzählt sie uns noch über ihre anderen Phantasmagorien, zum Beispiel über  Drohungen, Beleidigung, üble Nachrede oder Volksverhetzung – allerdings nur, wenn es um „Rechts“ geht, der inzwischen allgegenwärtige Hass und Terror von Links wird von ihr schlicht ignoriert; und diese Person will uns in ihrer grotesken Hasstirade im Stil der schlimmsten stalinistischen Hetze über das Gesetz und die Verfassung belehren. In der übelsten Stasimanier bedauert sie ein „Klima jenseits des Juristischen“ in der heutigen BRD; wie kann es angehen, dass man nicht beliebig jeden nach Bautzen schicken kann! Heiko, mach was! Dem Machwerk sieht man förmlich an, wie die Autorin sich nach besseren Zeiten sehnt, wo es ein Kinderspiel war, Andersdenkende einfach so, ohne das lästige Brimborium des Rechtstaates für Jahre in den Kerker zu werfen. Dazu bedauert sie noch den Verlust von Anstand, Gewissen und Vernunft. Das nenne ich Chuzpe!

Was die Dame von der Stasi allerdings nicht erörtert, ist die Frage, mit welchem Recht ihre Stiftung die Zensur des Internets ausübt. Diese Funktion ist nach dem BRD-Recht jedenfalls nicht vorgesehen (Grundgesetz: „Zensur findet nicht statt.“)

Und auch noch eine Auskunft über den Verbleib von Millionen Euro aus dem Stiftungsvermögen bleibt uns die Sauberfrau, die den Sprung von Stasi zu Maasi so elegant gemeistert hat, schuldig.

 

20. August 2016

Big Brother warnt

Was müssen denen die Alarmglocken bimmeln! Der Verfassungsschutz Hamburg in höchster Panik:

 

(…) Wollt Ihr in den Fokus des Nachrichtendienstes geraten?

Wenn Schutzgüter der Demokratie bedroht werden, ist der Verfassungsschutz gesetzlich dazu verpflichtet, entsprechende verfassungsfeindliche Bestrebungen zu beobachten – wie die „Identitäre Bewegung“. Dies geschieht durch eine Auswertung offener Quellen, aber auch durch nachrichtendienstliche Mittel. So will es das Grundgesetz, das als abwehrbereite Verfassung beschlossen wurde, die nicht so einfach ausgehöhlt und zerstört werden kann und soll, wie die Weimarer Verfassung. Der Verfassungsschutz ist in diesem Konzept ausdrücklich als Frühwarnsystem der Demokratie mit den entsprechenden Kompetenzen vorgesehen. Das ist kein „Kann“, sondern ein „Muss“.

Der Hamburger Verfassungsschutz warnt daher vor einem Engagement für die relativ neue „Identitäre Bewegung“, die sich mit auf den ersten Blick einfallsreichen, plakativen Schlagworten und Aktionen insbesondere an junge, medienbegeisterte Menschen richtet. So sind auf den geposteten Videos vor allem junge Frauen und Männer zu sehen, die sich freuen, wenn ihre fremdenfeindlichen Aktionen durch die sozialen Netzwerke gepostet oder von anderen Medien aufgegriffen werden.

Die „Identitäre Bewegung Hamburg“ ist Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes. Das bedeutet, dass all jene, die sich für diese rechtsextremistische Gruppierung engagieren, in den Fokus des Nachrichtendienstes geraten und als Extremisten gespeichert werden. Für die Dauer ihrer Unterstützung rechtsextremistischer Bestrebungen wie der IBD kann dies das Aus für bestimmte berufliche Perspektiven bedeuten – denn die abwehrbereite Demokratie hat mit Bedacht vorgesehen, dass Extremisten für bestimmte Berufe nicht geeignet sind. (…)

Liebe Kinder, hier ein Ratschlag von Onkel Willanders: Finger weg von Kreide! Nehmt lieber Pflastersteine und schmeisst diese auf Polizisten, noch besser: auf Politiker; ihr schafft es dann in diesem Irrenhaus namens BRD bis zum Aussenminister, zumindest aber zum Chef von diesen Idioten vom Verfassungsschutz. Versprochen!

12. August 2016

Political Correctness auf Deutsch: Hexenverfolgung

Filed under: Medien,meinungsfreiheit,zensur — willanders @ 14:42
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Herrlich. Vor allem junge Deutsche sollen man sehen, was noch vor nicht einmal 20 Jahren in Deutschland und im deutschen Fernsehen möglich war, und das mit dem vergleichen, was heute noch möglich ist. Herrlich, Dr. Specht!

 

26. Oktober 2015

Gute Deutsche, schlechte Deutsche

Während dieser Herr seiner politischen Meinung einen legitimen Ausdruck verleiht:

beweist dieser Rattenfänger sein skandalös volksverhetzendes Potential:

8. Oktober 2015

Kulturrevolution – Made in Germany

Nur so mal zwei  Artikel aus den letzten Tagen nebeneinander gestellt. Da drängen sich Parallelen förmlich auf:

(…) Um diese Macht zurück zu erringen, ersann Mao seine grausame Kulturreform. Ende 1965 bis Mitte 66 ließ er Journalisten und Chefredakteure und Intellektuelle öffentliche Selbstkritik in Zeitungen üben. Das Ziel war definiert: Alle bürgerlichen Reste, die fast 3.000jährige chinesische Tradition, sollten aus der Gesellschaft entfernt werden. Nachdem die Zeitungen nicht genügend Menschen erreichten, setzte er durch, dass in allen Schulen, Universitäten und in den Betrieben nur noch dieser Kulturstreit gelehrt wurde. Schließlich erreichte die chinesische Gesellschaft das Phänomen Wandzeitung. Im Mai 1966 ließ Mao die erste Wandzeitung an der Universität in Peking aufhängen, die alle Studenten aufforderte sich ihres Rektors und des Lehrkörpers und aller Autoritäten zu entledigen. (…)

Aus:  Die Volksverhexer

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Der Thüringer Beamtenbund (tbb) ruft seine Mitarbeiter in einem offenen Brief unter Hinweis auf den geleisteten Amtseid der Beschäftigen dazu auf, sich von der AfD und deren Positionen zu distanzieren und an keinen Kundgebungen der Partei mehr teilzunehmen. In einem offenen Brief fordert der Thüringer Beamtenbund (tbb) und die Tarifunion Thüringen alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in Thüringen auf, sich von der AfD und deren Positionen zu distanzieren.

Aus:   Metropolico

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