Willanders – Rechts vor Links

23. September 2019

Amerikas Privileg

Filed under: Geopolitik,staat,terror — willanders @ 18:59
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Ein wunderbarer Text über das Privileg, USA zu sein. Ich empfehle bei der Gelegenheit auch die Netzseite von Caitlin Johnstone von Down Under – vielleicht muss man wirklich einen Kopfstand machen, um die Welt wieder so sehen zu können wie sie sein sollte. Hier meine Übersetzung des Aufsatzes:

Amerikas Privileg

von Caitlin Johnstone, 14.09.2019

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Amerikas Linke reden ständig über weiße Privilegien, männliche Privilegien, Hetero-Privilegien usw., aber über eines höre ich sie nie reden: Amerikas Privilegien. Über die Macht also, die ihnen ihre Nationalität verleiht, mit dem Rest der Menschheit Beziehungen zu unterhalten, die wir anderen nicht haben.

Amerikas Privileg macht es möglich, sich ausschließlich auf die vielen internen Probleme zu konzentrieren, ohne sich um die Billionen Dollar zu kümmern, die die Kriegsmaschinerie eurer Regierung ausgibt, um die Welt zu terrorisieren und den Planeten mit Militärbasen einzukreisen.

Amerikas Privileg erlaubt es dem potentiellen Oberbefehlshaber, wenn auch schweren Herzens, in euren TV-Debatten anlässlich des Präsidentschaftswahlkampfs ganze acht Minuten der Außenpolitik zu opfern, während das Militär eures Landes im Grunde die Angelegenheiten der restlichen Welt diktiert.

Amerikas Privileg macht es möglich, gegen Sturmgewehre zu argumentieren, weil sie „Kriegswaffen“ seien, gleichzeitig diese gut zu heißen, solange sie dazu benutzt werden, Kinder in anderen Ländern zu töten. (more…)

20. August 2019

Die 2-Prozent-Lüge – Zahlen dazu

Filed under: Geopolitik,terror — willanders @ 15:42
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Thomas Röper auf seinem Anti-Spiegel hat sich die Mühe gemacht, Trumps hysterische Propagandagebrüll aus WARshington in ein paar schlichte, allgemeinzugängliche Zahlen zu übersetzen und daraus die – richtigen – Schlüsse gezogen; ein Auszug:

Die Absurdität der Nato-Argumentation wird offensichtlich, wenn man sich nur die nackten Zahlen anschaut. Russland soll mit seinem Militärbudget von ca. 60 Milliarden Dollar eine Bedrohung für die Nato sein, die insgesamt fast 1.000 Milliarden für das Militär ausgibt, allein die USA haben ein Budget, das zehnmal höher ist, als das Budget Russlands. Und alleine das US-Budget für die Geheimdienste ist mit 54 Milliarden Dollar fast so hoch, wie der gesamte Verteidigungsetat Russlands. Das ist alles bekannt.

Die Frage, wie Russland so den Westen bedrohen soll, stellen die westlichen Medien aber nicht und niemand kann sie wirklich beantworten, trotzdem pochen die USA darauf, dass die Ausgaben weiter steigen.

Nun kennt das aber eigentlich jeder aus dem Privat- und Berufsleben: Wenn ich etwas plane, dann überlege ich, was ich brauche und dann zähle ich zusammen, was es kostet. So plant man ein Budget. Bei den Militärausgaben der Nato ist die Logik aber genau andersrum: Man gibt eine Summe vor (2% des BIP) und dann überlegt man sich, wofür man all die Kohle ausgeben kann. (…)

 

17. August 2019

Wie aggressiv ist China?

Filed under: Geopolitik,Geschichte — willanders @ 14:13
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Wie aggressiv ist China? Unter dem Titel erschien auf Anti-Spiegel ein lesenswerter Artikel zum gegenwärtig sehr aktuellen Thema der USA-China-Beziehungen, die in eine verhängnisvolle Abwärtsspirale zu geraten drohen . Die Beitrag ist ein bitter nötiges Serum gegen die von fast sämtlichen Systemmedien im Westen verbreiteten Lügenpropaganda über China, und seine geopolitischen Absichten. Ich schüttel verständnislos meinen Kopf über den Erfolg dieser Propaganda, die sich völlig frei von Tatsachen und wider jede Vernunft in den Köpfen der Durchschnittskonsumenten einnistet. Ich erlaube mir lediglich ein paar kleine Anmerkungen/Ergänzungen zu dem Artikel auf Anti-Spiegel, mit dessen Aussagen ich voll und ganz einverstanden bin.

Zunächst zu USA:

„Die USA sind von dem „Wilden Westen“ geprägt. Diese Vergangenheit hat dem Land eine kriegerische Tradition gegeben, es geht um „Gut und Böse“ und um das Selbstverständnis, ein überlegenes Land zu sein, „God´s own country“ eben. Das hat seinen Ursprung in den Indianerkriegen und den Kriegen gegen Mexiko, als sich die USA in allen Belangen als überlegen ansahen. Auch moralisch. Und so werden bis heute alle ihre Kriege mit der angeblich höheren Moral der USA und ihren „Werten“ begründet.“

Das sehe ich ähnlich. Allerdings halte ich die Gründung der USA als eine nordamerikanische Kopie des Frankreichs der Französischen Revolution für die Wurzel allen Übels. Dieser Hintergrund verlieh und verleiht den USA den inquisitorischen, brutalen und kriegerischen Charakter. Die Französische Revolution hat die englische Kolonie auf dieses Gleis gestellt, von dem sie, auch nach dem Befreiungskrieg, nicht mehr runterkam. Der puritanische – sprich: alttestamentarische, jüdische – Einfluss, der später hinzukam, hat dieses Land zusätzlich zutiefst geprägt und ihm den heutigen Grundcharakter verliehen . Douglas Reeds „Der Streit um Zion“ arbeitet diesen Aspekt der US-Geschichte sehr deutlich heraus (Lesebefehl!). (more…)

14. August 2019

Abrüstungsverträge – der Stand der Dinge

Wir in Deutschland sind der US-Propaganda weitgehend ausgeliefert. Wer sich durch Spiegel, Welt und weitere Relotiusmedien informiert, bekommt eine gänzlich falsche Sicht der Dinge. So gesehen, ist es sehr hilfreich, seine Informationen aus anderen Quellen zu beziehen. Eine sehr lesenswerte Seite ist rubikon.news,  aus der ich heute den geschichtlichen Überblick und den aktuellen Zwischenstand der Abrüstungsverträge zwischen den USA und Russland entnehme. Eine kurze Leseprobe daraus betreffend das  – wie all die anderen auch – von den USA einseitig gekündigte INF-Abkommen:

Die USA warfen den Russen vor, gegen den INF-Vertrag zu verstoßen, um damit ihre eigene Kündigung zu rechtfertigen. Das Problem ist, dass die USA zwar behaupten, Russland verstoße mit den Raketen gegen den Vertrag, aber nie Beweise vorgelegt haben. Nicht einmal den Russen, obwohl diese seit Monaten um Vorlage der „Beweise“ bitten, damit man wenigstens dazu Stellung nehmen kann. Es gibt aber nichts als unbelegte Vorwürfe aus den USA. Umgekehrt haben die USA jedoch unbestritten schon lange gegen den INF-Vertrag verstoßen. Nur ein Beispiel ist die schon erwähnte US-Raketenabwehr in Europa vom Typ MK-41. Solche Startrampen, die Tomahawk-Raketen abfeuern können, an Land aufzustellen, ist ein klarer Vertragsverstoß. Und das ist nur ein Beispiel für Vertragsbrüche der USA. Ein weiteres sind Drohnen…

 

 

2. August 2019

Ergänzung zu „Holocaust-Religion“

Filed under: antisemitismus,Medien — willanders @ 11:30
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Ergänzende Aspekte zu meinem Artikel von vor ein paar Tagen – Die Holocaust-Religion in der US-Außenpolitik – bringt Michael Mannheimer in seinem Artikel vom 29. Juli: „1,4 Prozent der Amerikaner sind Juden…

30. Juli 2019

Holocaust-Religion in der US-Politik

-Die Holocaust-Religion in der US-Politik

Mzionich beschäftigt gegenwärtig  die Frage, ob das Christentum geeignet ist, den gegenwärtigen Niedergang des Westen aufzuhalten und ob es das Potential hat, uns beim Überleben zu helfen. Um jedoch das heutige Christentum zu verstehen, und zu versuchen die obige Frage zu beantworten,  muss man sich mit seinen Wurzeln beschäftigen  – mit seinen alttestamentarischen, also jüdischen Wurzeln. Ein Augenöffner und ein Lesebefehl ist die hervorragende Darstellung des Judentums aus der Feder von Douglas Reed: Der Streit um Zion (der Titel des Originals: The Controversy of Zion). Der Bestsellerautor Reed behandelt dort ausführlich die Rolle der Juden sowohl bei der Kommunistischen Revolution in Russland wie auch bei den beiden Weltkriegen, bei denen allen sie sowohl die Urheber wie die treibende Kraft waren.

 

200

Ein Muss ist außerdem das letzte Buch, ein weiterer Geniestreich, von Alexander Solzhenitsyn: 200 Years Together, in dem er die Geschichte der Juden in Russland darstellt, ausschließlich anhand von seriösen, hervorragenden Quellen.

Diese beiden Meisterwerke haben mir geholfen, die gegenwärtige Lage, in der sich die westliche Kulturwelt befindet, besser zu verstehen. Und durch die Lektüre dieser beiden Bücher bin ich auf das Thema des vorliegenden Aufsatzes aufmerksam geworden: Die Entstehung und die Rolle der Holocaust-Religion in den USA. Meine Gedanken dazu möchte ich hier mit meinen Lesern teilen.

Der Lesbarkeit halber verzichte ich im folgenden Text auf Quellenangaben.

Alle maßgeblichen Politiker und Publizisten in den USA wie in Israel bezeichnen die Beziehungen zwischen den beiden Ländern als „special“. Ihre „spezielle“ Natur geht so weit, dass die USA schon vor Jahrzehnten eine vollständige Garantie für Israels Sicherheit übernahmen. Diese Beziehung ist so speziell, weil Israel so speziell ist: ein Staat, entstanden „aus der Asche von Auschwitz““, bevölkert von lauter „Holocaust-Überlebenden“, eine Zuflucht für Juden aus allen Ecken der Welt für den „wahrscheinlichen Fall eines erneuten Holocausts“. Die USA fühlen sich moralisch zutiefst verpflichtet, das Überleben dieses Staates zu garantieren, koste es was es wolle; also verpflichtet, eine permanente, zeitlich unbegrenzte und bedingungslose politische, militärische und finanzielle Hilfe zu leisten.

Die in den USA vorherrschende Holocaust-Religion macht aus Israel ein Protektorat Washingtons, geopolitisch äußerst wichtig gelegen: im Drehpunkt von drei Kontinenten, mitten in einer der in geopolitischer, -strategischer und energiepolitischer Hinsicht wichtigsten Regionen der Erde. Diese geographische Lage machte Israel für Washington unverzichtbar; sie ermöglichte den USA, sich dort festzusetzen und ihre Teile-und-Herrsche-Strategie auszuspielen, um diese neuralgische Region kontrollieren zu können. Die Holocaust-Religion liefert die moralische Legitimation dieser Hegemonialpolitik nach außen, nach innen rechtfertigt sie gegenüber dem amerikanischen Steuerzahler die gigantischen Kosten dieser Präsenz. Diese Kosten werden nicht öffentlich gemacht, daher können sie nur geschätzt werden. Nach seriösen Schätzungen belaufen sie sich auf mindestens eine Billion (1.000 Milliarden) US-Dollar. Jede, auch noch so rationell und sachlich vorgetragene, Kritik daran wird von den mächtigen Neocons – praktisch allesamt Juden – stets im Keim erstickt, als Antisemitismus verschrien und ihre Autoren verfolgt. (more…)

8. Mai 2019

Die jüdische Zersetzung der westlichen Ordnung

Filed under: Kriminalistik — willanders @ 18:13
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Ein hochinteressanter Beitrag aus dem The Occidental Observer in deutscher Übersetzung auf Die Morgenwacht. Es geht um den Einfluss der Juden in Großbritannien und den USA auf Justiz, Öffentlichkeit, Intelligenzia und kriminologische Forschung wenn es darum geht, die Dominanz der Schwarzen in den Kriminalstatistiken zu deuten und zu relativieren. Es geht um das ewige jüdische Muster, alles Schlechte in der Welt und in der Geschichte uns Weißen in die Schuhe zu schieben.

Eine Kostprobe daraus:

„Libermans apologetische Verdrehungen wären komisch, wenn sie nicht so bösartig wären. Er schreibt klagend, daß „farbige Jungen und junge Männer in ihren Vierteln mehr Überwachung durch die Polizei ausgesetzt sind, teilweise weil sie öfter als ihre weißen Gegenstücke in Vierteln mit hoher Kriminalität leben.“ Richtig, Schwarze leben einfach zufällig in Vierteln mit hoher Kriminalität und sollten nicht durch ein hohes Maß an Überwachung bestraft werden, bloß weil der Boden, auf dem sie leben, eine mysteriöse Tendenz zur Hervorbringung von Kriminalität hat. Immerhin ist es nicht so, als würden die schwarzen Jugendlichen selbst die Verbrechen begehen und daher unter Überwachung gestellt werden müssen. Eine von Libermans angedeuteten Lösungen für die Schwarzenkriminalität besteht darin, schwarze Kriminelle in weiße, verbrechensfreie Gegenden zu drängen, unter dem Vorwand, daß solche Umgebungen die Wahrscheinlichkeit für schwarze Straftaten verringern werden.“

 

Hier noch einmal der Link zum Artikel:

https://morgenwacht.wordpress.com/2019/05/04/schwarzenkriminalitaet-und-ihre-juedischen-apologeten/

15. März 2019

USA warnen vor Huawei-Beteiligung: Nato wird deutsches Kommunikationsnetz nicht mehr nutzen — volksbetrug.net

Filed under: Geopolitik,internet — willanders @ 13:28
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Epoch Times Huawei-Logo.Foto: EMMANUEL DUNAND/AFP/Getty Images m Streit um die Beteiligung des chinesischen Huawei-Konzerns am Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes in Deutschland haben die USA mit Einschränkungen in der militärischen Zusammenarbeit innerhalb der Nato gedroht. Sollte Berlin auf Huawei setzen und das 5G-Mobilfunknetz Teil der militärischen Kommunikationsnetze werden, werde die Nato auf diesem Weg nicht mehr […]

über USA warnen vor Huawei-Beteiligung: Nato wird deutsches Kommunikationsnetz nicht mehr nutzen — volksbetrug.net

Man sieht wieviel Angst die Amis vor der Konkurrenz aus China haben; es geht ja schließlich um die Führung in einer Schlüsseltechnologie der Zukunft, die nicht nur Geld bedeutet, was schon Grund genug wäre, sondern auch noch die potentielle Möglichkeit, die Welt auszuspionieren. Bei beiden Sachen da versteht der Ami keinen Spaß!

22. Februar 2019

Zwischenbericht von der China/US-Front

Filed under: Geopolitik — willanders @ 21:36
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Eine interessante, knappe und auch für einen Laien verständlich geschriebene Analyse der aktuellen Situation im wichtigsten geopolitischen Wettrennen – und zwar dem zwischen China und den USA. Der Autor ist vom Fach, hat für Banken als Analyst gearbeitet. Was mir dort wieder sauer aufstößt, ist die leichtfertige Festlegung der europäischen Staaten auf die USA als Wirtschaftsweltmacht, auf den US-Dollar als Leitwährung und vor allem die an die Amis abgegebene totale Kontrolle im Rahmen des internationalen Zahlungsabwicklungssystems SWIFT. Wir Europäer werden für diese Dummheit und Feigheit noch teuer bezahlen. Der Autor bestätigt nämlich auch meinen Eindruck, dass der Sieger in diesem Rennen nur China heißen kann. Daraufhin deuten alle Zukunftsprojektionen basiert auf wirtschaftlichen Daten. Am Ende werden wir wieder dumm aus der Wäsche gucken.

Der Link: http://prawda24.com/usa-oder-china-wer-ist-der-oekonomische-weltmeister/

15. Februar 2019

Trumps Hasenjagd

Filed under: Geopolitik,Raumfahrt,Wissenschaft — willanders @ 17:36
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mond1

Während China die Landung einer Sonde samt Roboter Jadehase (Yutu) auf der Rückseite des Mondes glückt – siehe hier:

https://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/china-gelingt-mondlandung-auf-der-rueckseite-15969973.html

oder hier:

https://www.space.com/23968-china-moon-rover-historic-lunar-landing.html

mit vielen Fotos hier:

https://www.space.com/42676-china-moon-far-side-chang-e-4-mission-pictures.html

flippt Trump förmlich aus:

https://news.yahoo.com/nasa-heading-back-moon-soon-time-stay-230656886.html

Die USA wollen jetzt auf Teufel komm raus auf den Mond, „and this time to stay“. Dazu sollen schon wieder die sonst so verteufelten Ausländer helfen, wie schon damals, als das Apollo-Programm hauptsächlich von deutschen Fachleuten zum krönenden Abschluss auf dem Mond  gebracht wurde. Ohne Deutsche wären die Amis niemals auf dem Mond gelandet. Auf einen Dank dafür können wir noch lange warten.

Es handelt sich übrigens um die erste geglückte, sanfte Landung auf der erdabgewandten Seite des Mondes. Früher, im Mai  2018, wurde in der Mondumlaufbahn ein Satellit für die Signalübertragung platziert.

Also jetzt gilt es, den Chinesen die Daumen zu drücken, der erstaunlichsten Nation – neben den Deutschen, die allerdings gegenwärtig eher mit selbstfabrizierten, irdischen Problemen kämpfen – auf der Erdoberfläche.

Noch ein Beispiel für die kranke Denke der Amerikaner: Obwohl sie selber zugeben, dass Chinas Mond- und das übrige Raumfahrt-Programm keinerlei militärische Aspekte beinhaltetruft der US-Präsident dazu auf, eine amerikanische Weltraum-Armee (Space Force) ins Leben zu rufen. Es klingt nicht gut, was der US-Vizepräsident MIke Pence letztes Jahr sagte: „America will always seek peace in space as on the earth„. Es klingt wie… nein, es ist eine Drohung.

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