Willanders – Rechts vor Links

6. Dezember 2013

Über den Staatsfeminismus

Filed under: feminismus,frauen,männerdiskriminierung,terror — willanders @ 14:02
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Im zweiten Teil des Interviews beschreibt Bernhard Lassahn einen „Staatsfeminismus“, der in alle Lebensbereiche dringt. Was kann der Einzelne für seine Identität tun?

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Blaue​Narzisse​.de: Sehen Sie den Feminismus als eine installierte Ideologie, die etwas Bestimmtes bezwecken soll? Und ist vielleicht die sogenannte Frauenbewegung ebenfalls installiert? Nur ein verlängerter Arm der Ideologie des Feminismus? Wem könnte z. B. die durch den Feminismus bis auf Gesetzesebene festgeschriebene Familienzerstörung, das Abschaffen der Rechte der Eltern über ihre Kinder und die Väterentsorgung nützen?

Bernhard Lassahn: Ganz recht. Es ist keine Bewegung (mehr), die von unten kommt (falls sie das jemals war), sondern von oben, top down. Wir haben einen Staatsfeminismus und eine neue SED, eine Sexistische Einheitspartei Deutschlands. Die Regierungsparteien und solche, die es werden wollen, haben eine Frauenquote, das heißt: Wenn irgendetwas auch nur entfernt nach Kritik am Feminismus aussieht, hat es in der Art von Demokratie, zu der wir uns inzwischen entwickelt haben, keine Chance mehr.

Wer da meint, mutig für seine eigenen Interessen zu streiten, der ist in Wahrheit ein besinnungsloser Mitläufer. Die jungen Rebellen – wenn sie etwa gegen den nicht existierenden Gender Pay Gap auf die Straße gehen – kämpfen für die Politik ihrer Muttis, (more…)

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5. Dezember 2013

Sex, Macht und Gewalt = Fotzen-Faschismus

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Da poste ich gestern das Lassahn-Interview hier rein (ein kleines Exzerpt):

Das gilt besonders für das Kokettieren mit Methoden, die an den Faschismus erinnern, wie man sie etwa an dem Millionenerfolg Tod des Märchenprinzen (feministische Kampfschrift von Svende Merian; Anm. d. Red.) erkennen kann oder an der Drohung, gewaltsam gegen eine Lesung vorzugehen, die ich veranstalten wollte. Da wurde schon früh mutwillig eine rote Linie, wie man heute sagen würde, überschritten. Die Einrichtung von „männerfreien Zonen“, von „Schutzräumen“, insbesondere die Eröffnung eines Frauenbuchladens, bei dem ich aufgrund meines Geschlechtes ausgesperrt werde, erschien mir als kleiner Zivilisationsbruch

und schon heute beim Frühstück liefern mir die Schwestern ein neues Beispiel für ihre Gesinnung:

Am Wochenende fand im argentinischen San Juan, als Teil der 28. Nationalen Konferenz der Frauen, ein Demonstrationszug der Abtreibungsbefürworter und Kirchengegner statt. Eine Gruppe von Aktivisten zog vor die Kathedrale von San Juan und verbrannte ein Bild von Papst Franziskus. Dort hatten sich Christen, in Erwartung eines Angriffes auf die Kirche, schützend und betend vor dem Gotteshaus positioniert. Die halbnackten Frauen reagierten mit grober Gewalt.

Mit einem lieben Gruss an Alice Schwarzer.

4. Dezember 2013

Trennung ist das erste Gebot des Feminismus

Filed under: feminismus,frauen,männerdiskriminierung — willanders @ 10:11
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Ein geniales Interview mit Bernhard Lassahn auf Blaue Narzisse. Bin schon gespannt auf den zweiten Teil.

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Einst schrieb er Geschichten für Käpt’n Blaubär. Heute ist Bernhard Lassahn Feminismuskritiker. BN-​Autor André Rebenow sprach mit ihm über die Beweggründe seines publizistischen Kampfes.

Blaue​Narzisse​.de: Seit wann sind Sie Kinderbuchautor?

Bernhard Lassahn: Kinderautor – ohne Buch – war ich schon mit acht Jahren. Zum Kinderbuch bin ich erst durch ein eigenes Kind gekommen, das 1988 geboren wurde. In der Zeit der Schwangerschaft meiner damaligen Frau fing ich an, die fabelhaften Geschichten für das Große Buch der kleinen Tiere zu schreiben, die natürlich in Wirklichkeit von kleinen Menschen handeln und vorweggenommen haben, dass es bald einen kleinen Menschen mehr geben wird. Bei der Gelegenheit bin ich auch wieder in die eigene Kindheit zurückgereist.

Wie viele Bücher haben Sie geschrieben? Welches waren die größten Erfolge?

Die Menge ist nicht unbedingt ein Zeichen für Qualität – manchmal sogar eher nicht. Und Erfolge können sehr unterschiedlich ausfallen. Meine frühen Bücher Du hast noch 1 Jahr Garantie und Land mit lila Kühen waren schon gewisse Szene-​Erfolge, die auch über die Szene hinausragten, aber nicht ins „Offene“ getreten sind und das ganz großes Publikum erreicht haben. Der Tatsachenroman Auf dem schwarzen Schiff, das als „Animal Farm der Friedensbewegung“ bezeichnet wurde, ist womöglich das wichtigste Buch von mir. (more…)

27. Juni 2013

Gender Mainstreaming: Wann ist denn Frau ein Mann?

R. lernt für ihr Businessstudium gerade die Geschichte der Psychologie und die Grundlagen der verschiedenen psychologischen Schulen. Auf ihren Wunsch hin habe ich ihr ein wenig über die Schulter geschaut und mir fiel dabei auf, dass Freund und seine Zeitgenossen von dem Menschen ausgingen, wie er i s t, auch wenn sie ihm helfen wollten, seine Neurosen loszuwerden und wieder heil zu werden. Sie beschrieben seine Triebe, Abwehrmechanismen, deuteten seine Träume, aber sie liessen ihn, ein Individuum sein. Aber schon die folgende Generation stellte das in Frage und fokussierte sich auf den Menschen als Produkt der Gesellschaft. Deren Nachfolger gingen noch einen Schritt weiter und machten den Menschen zum Produkt seiner selbst: Du bist, was du daraus machst. Dieser Prozess ging weiter, bis der Mensch als eigenständiges Wesen voll in Frage gestellt wurde. Das Individuum hörte auf zu existieren. Das alles natürlich extrem verkürzt dargestellt.

So weit so gut. R. hätte ihre Bücher nur zuklappen sollen, und wir hätten noch einen entspannten Abend miteinander verbringen können, aber sie beging einen verhängnisvollen Fehler. Ihr Lehrer hatte nämlich die Studenten aufgefordert, die neuen Entwicklungen in der Welt der Psychologie nachzuforschen. Und so gab sie die Frage an mich weiter. Da ich schon über ihren Büchern hing, musste ich was, als Laie, etwas dazu sagen.

Mir fällt auf, dass die gegenwärtige Psychologie davon ausgeht, dass der Mensch unmittelbar nach der Geburt an sich nichts ist, und aus nichts besteht. Er ist total das Produkt der Aussenwelt, er wird vollständig gemacht. Und die Psychologie begnügt sich heutzutage nicht mit Theorien, sie greift massiv in die Realität ein. Warum dann beim Individuum stehen bleiben, wenn man schon mal die Chance hat, ganze Gesellschaften, ja einen ganzen Kulturkreis als Geisel zu nehmen! Wohl die gefährlichste dieser praktischen Anwendungen ist das Gender Mainstreaming. Eine brandgefährliche Manipulationsmethode, die sich wie ein Steppenbrand in der Geisteswelt des Westens in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet hat. Sie hat weite Teile des Universitätsuniversums in den USA und Europa infiziert. Während bei den Professorenstellen und bei der akademischen Verwaltung überall gekürzt wird, schiessen die Gender-Mainstreaming-Fachbereiche wie Pilze aus dem Boden. (more…)

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