Willanders – Rechts vor Links

5. November 2016

Berlin unterirdisch

Filed under: staat — willanders @ 10:18
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Heute morgen bin ich über diesen Artikel gestolpert. Ich denke, jeder Kommentar erübrigt sich, das Foto genügt schon:

ubahnberlin

Und weil wir in den letzten paar Beiträgen bei China waren, fielen mir meine Erinnerungen an die U-Bahnen in China ein. Ich habe dort insgesamt über drei Jahre gelebt und bin in vielen Städten dort U-Bahn gefahren. Und meine Erfahrungen sind uneingeschränkt positiv. In den Stationen laufen Uhren, die mitunter die Ankunft auf die Sekunde (!) genau anzeigen, und selten hat sich ein Zug verspätet. In vielen Städten fahren die Züge führerlos, nur von Computern gesteuert. Zu Stoßzeiten sind sie zwar voll, bei der Menge der Passagiere – siehe die Wikipedia-Statistik – auch kein Wunder, aber sonst teilweise gähnend leer. Die ganz rechte Spalte der Statistik ist sehr interessant: In Beijing wie in Shanghai transportieren die U-Bahn-Systeme jährlich jeweils mehr als drei Milliarden (!!!) Fahrgäste; und die anderen chinesischen Städte sind auch nicht schlecht (Berlin im Vergleich: gut 500 Millionen).

Nirgends habe ich Graffiti oder andere Schmierereien gesehen, keine Beschädigungen, alles pickobello sauber, die Wagen meistens brandneu. Dabei kostet so ein Ticket ein paar Euro-Cent; es gibt keine Schwarzfahrer dort, weil man ohne Ticket (meist eine Chipkarte, die man bei der Eingangsschranke in einen Schlitz schiebt. oder einfach gegen einen Sensor drückt) erst gar nicht reinkommt.

Sie halten in den Stationen zentimeter genau an, ein- und aussteigen klappt problemlos; meist werden die Bahnsteige von den Gleisen durch eine Glaswand getrennt, so dass entsprechende Unfälle vermieden werden. Und die U-Bahnsysteme werden in ganz China wie verrückt gebaut (siehe die og. Statistikseite). Sicherheit – ich habe mich dort nirgends und zu keiner Tages- oder Nachtzeit unsicher gefühlt. Die Stationen, und die Wagen, sind auch nach den neuesten Sicherheitsaspekten konzipiert: hell, alle Ecken durchgehend sichtbar, sauber, genügend Personal überall. Was noch…? Ach, am besten guckt euch ein paar wahllos ausgesuchte Impressionen aus China an (gegoogelt, weil ich gerade zu faul bin, eigene Fotos rauszusuchen).

Wie könnte Deutschland heute aussehen, wenn die Steuergelder bei uns verblieben und in die Zukunft investiert würden! Zum Beispiel in die Berliner U-Bahn.

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3. Juni 2013

Alles Lügen!

Donnerstag, 30. Mai 2013

Ich lese gerade einen Text über die Rede von Merkel zum sogenann­ten Integra­tionsgipfel mit Stellen wie diese:

Ich habe mir (…) Gedanken dar­über gemacht, wie es ist, wenn man bei uns lebt und erkenn­barerweise (…) nicht so bleichgesichtig wie wir aussieht.

Der Grund für die tiefen Sorgen unserer Kanzleuse liegt in ihrer Erkenntnis:

 … wie tief Rassismus in unserer Gesellschaft verankert ist …

Spontan würde man dieser Frau am liebsten zurufen: Fahr öfter Bus und U-Bahn! Dann wirst du bisweilen nicht nur die einzige „Bleichgesichtige‟ unter lauter südländisch dunklerpigmentierten lieben Mitbürgern sein, sondern kannst auch ein Gefühl dafür bekommen, wie es deinen deutschen und europäischstämmigen Untertanen tagtäglich ergeht. Erhören wird meinen Schrei diese vielbeschäftigte Weltretterin sicherlich genauso wenig wie den Ruf nach der Rückkehr zur D-Mark. Denn die Rettung des nächsten Staates vor der Pleite kann nicht warten. Und so werden wir derartigen Blödsinn aus dem Mund unserer Eliten noch viel öfter hören müssen. (more…)

29. Dezember 2009

Wenn „Qualitätsjournalisten“ zu viel reden

Bin gerade über dieses Video im Netz gestolpert. Das ist jemand von der ZEIT. Von DER ZEIT??? Der Feuilletonchef! OhMann, was ist bloss in Deutschland los, was ist aus Deutschland geworden, wenn solche… Leute den Ton angeben. So viel Menschenverachtung, Zynismus, Selbsthass und Rassismus (gegen die eigenen Leute gerichtet), moralische Verkommenheit und geballte Dummheit auf 5:08 Minuten habe ich noch nie erlebt. Ich schäme mich heute dafür, dass ich die Zeit in den 70er und 80er Jahren abonniert habe. Heute würde ich dieses Drecksblatt nicht mal zum Arschabwischen benutzen. Wenn ich diese selbstgefällige Fresse von diesem Gazettenheini hier sehe, dann merke ich, wie ich mich in den letzten 20 Jahren verändert habe. Ich kann heute nicht glauben, dass ich früher so ähnlich gedacht habe und die Welt mit ähnlichen Augen gesehen habe. Oder hat sich dieses Blatt so verändert?

Zur Erinnerung: Im Dezember 2007 wurde ein ehemaliger Schulleiter in der Münchner U-Bahn von zwei jungen Ausländern – Türken und Griechen – fast ermordet, weil er diese Kanaken gebeten hatte, ihre Zigaretten auszumachen. Auf diesen Fall nimmt dieses Zeit-Arschloch hier Bezug. Wenn ich jemand jemals gewünscht habe von Ausländern krankenhausreif geprügelt und für den rest des Lebens an den Rollstuhl gefesselt zu werden – dann diesem Faschismus-Wegbereiter hier:

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