Willanders – Rechts vor Links

12. Juni 2018

Good Luck!

Filed under: Geopolitik,politik — willanders @ 09:53
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… und passen Sie gut auf, während Sie mit dem Verrückten sprechen, Kim Jung Un! Trump ist unberechenbar, und gefährlich!

„Unser großartiges Land – unsere großartige Familie Wir sind stolz auf Dich!“ Wann hab ich so etwas zum letzten Mal im BRD-Fernsehen gehört und gesehen? Jahrzehnte ist es her. Propaganda? Propaganda. Gewiss. Aber sieht und hört man in den Zwangsmedien der BRD etwas anderes? …. Doch: „Deutschland du mieses Stück Scheiße!“

 

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13. Mai 2018

Trumps fremde Federn

Filed under: politik — willanders @ 14:47
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kim03.PNGDen vorherigen Beitrag habe ich mit der Behauptung abgeschlossen, Trump schmücke sich in Bezug auf Nordkorea mit fremden Federn. Diese Behauptung verlangt nach einer Erklärung.

In seiner narzisstischen Blase ist Donald The Trump, und mit ihm die Mehrheit der Amerikaner, davon überzeugt, dass ausschließlich seine Politik der maximum pressure auf Nordkorea, seine unzähligen Drohungen, Kim Jung-un zum Einlenken brachte. Nichts falscher als das. Der wahre Grund, warum Kim sein Atomwaffenprogramm nun beenden will, ist das Nein aus Beijing zu nordkoreanischen Atomwaffen vor Chinas Haustür, und nicht die Verbalinjurien aus Washington. That‘s all, Mr. President.

Eine uraltes, ursprünglich eine militärische Anweisung, chinesisches Sprichwort lautet: „Um zu gewinnen, nehme dem Gegner das Brennholz unter dem Kessel weg!“ Das „Brennholz“ Nordkoreas kann hier beinah im Wortsinn verstanden werden: Nordkoreas Ökonomie hängt am Schlauch, und die Herz-Lunge-Maschine steht in Beijing. Nordkorea bezieht 57 Prozent seiner Importe aus China, 42 Prozent seiner Exporte gehen ins Reich der Mitte. Im Februar 2017 stoppte Beijing den Kohlenimport aus dem Nachbarland – das Hauptexportprodukt Nordkoreas -, was die notleidende Wirtschaft des Landes äußerst empfindlich traf. Im September 2017 verbat Beijing allen nordkoreanischen Firmen in China jegliche wirtschaftliche Betätigung. Daraufhin ist der Handel zwischen den beiden Nachbarn praktisch zum Erliegen gekommen. Und das war nur der letzte Akt im chinesisch-nordkoreanischen Drama. Schon 2013 hat die Bank of China und alle anderen chinesischen Banken mit der staatlichen Lizenz zu Finanztransaktionen mit dem Ausland die Konten der nordkoreanischen Foreign Exchange Bank geschlossen. Außerdem hat Beijing bereits 2016 jede finanzielle Unterstützung für Kims Reich still und leise eingestellt. (more…)

11. Mai 2018

Trump – der verkannte Bösewicht

Filed under: Geopolitik,politik — willanders @ 16:28
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Zunächst in eigener Sache: Bedingt durch familiäre Angelegenheiten musste ich jetzt eine Weile pausieren; ab sofort werde ich wieder versuchen, dann und wann etwas zu Laptop zu bringen. 

Es geht los mit einem Kommentar auf diese transatlantische Liebeserklärung an Trump, die ich selbstredend nicht so stehen lassen konnte. Allerdings hat sich die Registrierung bei Tichyseinblick etwas zu schwierig gestaltet, und so landet mein Kommentar hier. 

An Ihrem Beitrag, werter Herr Goergen, stimmt so gut wie gar nichts. „Meine“ Freunde in den USA, die mit Trump anfangs zumindest sympathisiert haben, manche haben für ihn gestimmt, sehen das wiederum völlig anders. Das Heer deren, die von Zustimmung oder gar Begeisterung für Trump zur Enttäuschung pendeln, wird größer und größer. Und ich gebe ihnen recht, auch wenn ich kein Amerikaner bin. Auch meine anfängliche Begeisterung ist gewichen und hat einer tiefen Skepsis Platz gemacht.

Trump hat keines seiner Versprechen eingelöst, dafür viele gebrochen. Er hat im Wahlkampf mehrmals hoch und heilig versprochen, sich niemals nie in Nahost militärisch zu engagieren, sich aus all den zahl- und endlosen Konflikten komplett rauszuhalten. Er hat schon vor Jahren und im Wahlkampf erneut, H. Clinton häufig scharf angegriffen für ihre Pläne, nach Irak (Trump war von Anfang an ein Gegner des Irak-Krieges) einen neuen Krieg in Syrien zu starten. Er kritisierte scharf dieses Engagement als „katastrophal teuer“, „stupid and wasteful“, und versprach, dafür die vielen ungelösten inneramerikanischen Probleme zu lösen. Alleine für dieses Versprechen haben ihm Millionen kriegsmüder Amerikaner ihre Stimme gegeben. Und schon kurz nach seiner Wahl vergaß er dieses Versprechen und… bombte Syrien, und vor etwa zwei Wochen erneut.

Der von Trump genannte Grund – Assad’s Einsatz von Chemiewaffen -, diesen Einsatz hat der Verteidigungsminister „mad dog“ Mattis noch Tage zuvor in einer Pressekonferenz als „nicht schlüssig“ genannt. Ja, er hat zugegeben, dass Assad sich nach 2012 strikt an die Abmachung gehalten hatte und alle, aber auch alle, Chemiewaffen an die internationale Behörde zur Vernichtung ausgeliefert hatte. Syrien besitze schlicht keine Chemiewaffen mehr, so Mattis vor zwei Wochen. Und hat die Wahrheit Trump davon abgehalten, Syrien zu bomben? Nein.

(more…)

4. Februar 2017

Beijing: US wird bald Nordkorea angreifen

Filed under: Geopolitik,politik — willanders @ 21:56
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tump-chinaWir haben bisher den nächsten Krisenherd in Fernost eher im Südchinesischen Meer vermutet, dort wo es um die kleinen Eilande mit großer strategischer Bedeutung geht. Chinas Führung geht aber eher davon aus, dass die USA einen baldigen Krieg auf der koreanischen Halbinsel beginnen werden. Das zumindest behauptet Ding Gang, ein führender Publizist des People‘s Daily, einem offiziellen Organ der KPCh, in einem Artikel im Global Times, das als englischsprachiges Sprachrohr der chinesischen Führung gilt. Es handelt sich hier also um Überlegungen der chinesischen Führung, die an die Weltöffentlichkeit gerichtet sind.

Als Ausgang seiner Überlegung dient die neuerliche Ankündigung von Nordkoreas Partei- und Staatschef Kim Jong-un, bald eine atomar bestückbare Interkontinentalrakete zu testen. Nach erfolgreichen Tests wäre Nordkorea nämlich imstande, den nordamerikanischen Kontinent anzugreifen. Dies werde Trump nicht zulassen, sondern die Lage nutzen, um „Chaos im Fernen Osten zu verbreiten“, das dann die Dominanz der USA in dieser Region stärken würde.

Die Wahrscheinlichkeit eines Krieges werde extrem dadurch erhöht, dass es sich bei den beiden, Kim und Trump, um „irrationale“ Politiker handele, die unberechenbar seien. Der eine, mit seiner „America first“-Doktrin, sei in der günstigen Position, hier einen Krieg zu führen, ohne sein eigenes Territorium in Gefahr zu bringen. Der andere ist dafür bekannt, dass er sich nicht einschüchtern lässt und auf Druck von außen mit Gegendruck antwortet.

Diese Gemengelage mache einen kriegerischen Konflikt zwischen US und Nordkorea wahrscheinlich. China könne dabei nur verlieren, was der wohl wichtigste und von Washington beabsichtige Nebeneffekt dieses Konflikts sei. Chinas wirtschaftliche Entwicklung würde sehr verlangsamt werden. Auch Beijings bisher wichtigste Karte im Pokerspiel – die Vermittlerrolle zwischen Washington und Pjöngjang – wäre wertlos, sollte sich die beiden Streithähne nach einer heißen Phase gemeinsam an den Verhandlungstisch setzen. Beijing wisse nicht, was passieren werde, man sei aber auf alles vorbereitet.

Soweit Beijings Stellungnahme. Trump hat seinen Wahlkampf gewonnen mit dem Versprechen, Amerika wieder groß zu machen. Das wollte er erzielen, indem er Jobs daheim schafft. Wohl niemand hat „America first“ als „America shooting first“ oder „Amerika über alles, über alles in der Welt“ verstanden, indem Washington die nächsten Kriege in Übersee beginnen wird.

Wo ist Saudi Arabien?

Filed under: Geopolitik,islam,terror — willanders @ 15:32
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terror

Ich frage mich seit dem Muslim Ban durch die Trump-Administration, warum er nicht auch Saudi Arabien, Katar und die anderen, weltgrößten Terrorpaten mit auf die Liste genommen hat.

Die gleiche Frage stellen langsam auch andere, so ZeroHedge.

20. Januar 2017

Trump und China – nicht wie Romeo und Julia

Filed under: Geopolitik — willanders @ 13:44
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trump-mask

Produktion von Trump-Masken in China

Während des US-Wahlkampfs schien es, als ob Trump als US-Präsident kriegerische Auseinandersetzungen generell meiden wollte. Er hat sich mehrmals und sehr deutlich für ein friedliches Verhältnis zu Russland ausgesprochen, China hat er mehr oder weniger ignoriert. Das meiste, was er zu China geäußert hat, war Wahlkampfgetöse ohne Gehalt. Er wollte lediglich „Amerika wieder groß machen“, indem er Jobs ins Land zurückholt und Obamas kriminelles Abenteurertum in Nahost beendet. Aber schon kurz nach seiner Wahl hat er eine härtere Gangart gegenüber Beijing aufgelegt – das Telefonat mit Taiwans Präsidentin Anfang Dezember 2016 war der Auftakt zu einer Serie von provokativen Äußerungen an Beijings Adresse. Die uralte amerikanische Schallplatte, die Trump wieder aufgelegt hat, hat einen Sprung, an dieser Stelle wiederholt die Stimme endlos: „China… existenzielle Bedrohung…“. Das liefert uns den Anlass, sich Washingtons gegenwärtiges Treiben um China herum etwas genauer anzusehen.

Bedrohung? Für die USA? Einen Beleg dafür hat der President Elect bisher noch nicht geliefert. Bedroht ist allenfalls das heilige Recht der „Auserwählten Nation“ die ganze Welt nach Belieben zu beherrschen, zu bedrohen und einzuschüchtern. Um dieses gottgegebene Recht weiter unbehelligt ausüben zu können, entwickelte das Pentagon den „Schwenk nach Asien“ (pivot to Asia). Gemäß dieser langfristigen Strategie sollen bis 2020 zwei Drittel der US-Seestreitkräfte in den asiatischen Teil des Pazifiks abgeordnet werden. Schon heute bedrohen die USA China von den rund 400 Militärstützpunkten aus entlang der chinesischen Grenze – mit ihren Marschflugkörpern, Bombern, Kriegsschiffen, Abhörvorrichtungen und nicht zuletzt mit ihren Nuklearwaffen. Von der Nordküste Australiens über Korea, Japan, Zentralasien bis nach Indien und Afghanistan zieht sich diese „perfekte Schlinge“ (Pentagons Bezeichnung) um China immer enger zusammen.

Die Neocon-Kriegspartei, bestehend sowohl aus Republikanern wie Demokraten, naturgemäß aus dem Pentagon, den Geheimdiensten und den „Nationale Sicherheit“-Kreisen liefern die Begleitmusik dazu und säuselt das apokalyptische Lied von einem „gewinnbaren“ Atomkrieg gegen China. In dem 2015 erschienenen „Law of War Manual“ erinnert Pentagon vorsorglich an die Tatsache, dass die USA kein Abkommen unterzeichneten, in dem der Gebrauch von Nuklearwaffen verboten ist: „Damit ist der Gebrauch von Nuklearwaffen ein legitimes Mittel für die USA“, schlussfolgern die Falken. Das Motto des scheidenden Kriegsministers Ashley Carter, ein Meister-Provokateur, lautete: „Jeden zu vernichten, der Amerikas Weltdominanz im Wege steht“. Es gibt leider Gründe anzunehmen, dass diese Haltung auch die des neuen Präsidenten sein wird. Nicht nur Mexiko musste die übelsten Beschimpfungen hinnehmen, auch China („Vergewaltiger der US-Wirtschaft und größter Dieb in der Weltgeschichte“) wurde für Amerikas Misere verantwortlich gemacht.

Es gibt Stimmen, die warnen, dass Washington einen Krieg gegen China zumindest in Erwägung zieht. Amitai Etzioni, Professor für Internationale Beziehungen an der George Washington University schreibt: „Dieser Krieg könnte mit einem US-Angriff auf Chinas Verteidigungsanlagen an Land und auf See – mit dem Ziel, diese auszuschalten – beginnen. Dieser Angriff – vor allem auf die Abschussvorrichtungen für Mittelstreckenraketen und Marschflugkörper, auf Satelliten und Anti-Satelliten-Waffen – könnte in Beijing als ein Versuch verstanden werden, Chinas Arsenal an Nuklearwaffen zu vernichten, und in eine ‚Use-it-or-loose-it‘-Tragödie münden. Das bedeutet nichts anderes als Atomkrieg.“ (more…)

22. November 2016

Trump knöpft sich die Lügenjournalisten vor

Filed under: demokratie,Medien,meinungsfreiheit,politik — willanders @ 10:55
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Letzte Woche habe ich über die Lügenmedien und ihre Arroganz geschrieben. Und gerade eben hat sich Trump diese Lügner vorgeknöpft. Die „30 bis 40“ Topjournalisten waren von dem frisch gewählten künftigen Präsidenten in den Trump-Tower eingeladen. In  ihrer unheilbaren Arroganz und Selbstsicherheit hatten sie erwartet, dass Trump mit ihnen bei Kaffee und Kuchen die künftige Zusammenarbeit bespricht, ihnen einen besonderen Zugang zu den Breaking News verspricht und augenzwinkernd einen kumpelhaften Schulterschluss anbietet. Als ob während des elendlangen Wahlkampfs alles paletti zwischen ihnen und Trump gewesen wäre!

Und was sie da vorfanden, beschreibt die NYT als „fucking firing squad“, Erschiessungskomando, vor dem sie da plötzlich saßen. Trump fing an mit dem CNN-Chef Jeff Zucker und sagte zu ihm – völlig zurecht, wie ich meine -: „Ich hasse deinen Sender; ihr alle bei CNN seid verdammte Lügner, und Sie sollten sich schämen“. Danach schiss er dann einige davon der Reihe nach zusammen.

Diesen „Zusammenstoß“ werden sie wohl nicht so schnell vergessen. Und das ist gut so, sagt der Blogwart.

Und er fragt sich hoffnungsvoll: Wann werden wir eine ähnliche Meldung aus Berlin, in einem unabhängigen, konservativen Medium aus erster Hand, von einem Augen- und Ohrenzeugen, direkt aus dem Bundeskanzleramt lesen?  Wo dieser wahrheitsgemäß berichtet, wie der neue Regierungschef Deutschlands die arroganten Klebers, Slomkas, di Lorenzos, Wills, Illners und Maischbergers dieses BRD-Lügenreaktors zusammenscheißt?

15. November 2016

Das Ende vom Spiegel

Filed under: demokratie,Medien,meinungsfreiheit,netzkultur,wahlen — willanders @ 13:32
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Von sowas:

spiegel

kommt sowas:

meedia

 

 

 

und am Ende bleibt nur noch das:

fusion

Und das ist gut so.

14. November 2016

Schwarze wirft ihr Kind raus, weil er für Trump stimmte

Eine schwarze, na ja, Mutter verstößt ihren achtjährigen Jungen und wirft ihn aus dem Haus, weil er in der Schule in einer Spiel-Abstimmung für Trump stimmte. Die drehen da drüber jetzt völlig durch!

11. November 2016

53 Prozent der weißen Frauen stimmten für Trump

women4trump153 Prozent der weißen Frauen gaben ihre Stimme Donald Trump. Das ist für mich die erstaunlichste Zahl der US-Präsidentenwahl 2016. Das muss man erst einmal sacken lassen. Da kandidiert eine hochkompetente PolitikerIn, die praktisch ihr gesamtes Leben in irgendwelchen politischen Ämtern verbracht hat. Weltbekannt, sicher auf jedem Parkett der Welt, absoluter Liebling der Medien. Sie hat ihr gesamtes Leben auf diesen Augenblick hingelebt, hingearbeitet, hingelitten. Ihr Ehrgeiz war einzig und alleine auf dieses Ziel ausgerichtet. Sie hat sich von praktisch allen US-Medien zu einer Ikone des Feminismus hochschreiben lassen, wurde demonstrativ von ihrem Ehemann, dem Ex-Präsident, unterstützt.

Auf der anderen Seite ein superreicher Lebemann, der sich damit brüstet, dass er jede Frau haben kann, und ihr beliebig an die Wäsche und noch weiter gehen kann, wenn er nur will. Ein Mann, der das Scheidungsrecht zugunsten von Männern ändern, die Abtreibungen erschweren, die Obamacare-Krankenversicherung zurücknehmen will, der keinen blassen Schimmer über die Elternzeit-Gesetze in seinem Land hat, und der in seinem gesamten Leben im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit keinen Zweifel daran gelassen hat, dass er Frauen auschließlich nach dem Aussehen beurteilt.

Und dann schaut mehr als die Hälfte der weißen Frauen auf diese höchstkompetente Kämpferin für die Frauenrechte und sagt sich: Zum Teufel mit dieser Schlampe! Was für eine schallende Ohrfeige für jede seit Jahrzehnten ach so hart kämpfende Emanze! Was für eine Niederlage für den Feminismus!

Respekt für die Vernunft und Intelligenz der weißen Amerikanerinnen, die einfach die Schnauze voll haben, ständig als Opfer des bösen, weißen, alten Mannes dargestellt zu werden. Die es leid sind, für ihre Mutterschaft, Familiensinn und eheliche Treue von irgendwelchen Pop- und Hollywoodstars und anderen Karrierefrauen von oben herab als Versagerinnen angesehen zu werden. Ich denke, dass die weißen Amerikanerinnen einfach die Schnauze vom Feminismus und Gender voll haben. Sie wollen nicht mehr, dass ihre Männer, Väter, Söhne, Brüder als Monster dargestellt werden. Sie wollen nicht mehr, all die anderen: Schwule, Schwarze und andere farbige Exoten als per se besser anerkennen zu müssen.

Die weißen Wählerinnen haben entschieden, dass die Verteidigung ihrer Rolle als Weiße in der amerikanischen Gesellschaft die oberste Priorität bekommt. Sie weigerten sich einfach, die Lüge von white privilege – das ist die amerikanische Variante der Nazi-Keule – zu glauben, und sind nicht mehr bereit, von einer abstrakten Schuld gebeugt, als weiße Frau vor jedem mit einer anderen Hautfarbe rumzukriechen. Sie sagten sich einfach: Meine Stimme gehört mir, und ich gebe sie einem weißen Mann. Und das ist gut so.
Es ist für mich eines der ermutigendsten Zeichen aus dieser Wahl. Hoffentlich wachen auch die weißen Europäerinnen und erkennen, wo ihre wahre Heimat und Bestimmung ist.

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