Willanders – Rechts vor Links

16. März 2016

Der Teufel steckt im Merkel-Detail

Hier noch weitere Details und Analysen zum Merkel-Erdogan-Verkauf und Verrat an Europa. Wenn diese alte, hässliche Psychopathin nicht bald… zumindest vor ein ordentliches Gericht gestellt wird, dann ist Europa irreparabel zerstört.

MERKEL MUSS WEG!!!

sink

Merkels Vermächtnis: Tausende Ertrunkene in der Ägäis

Resettlement mit Erdogan: Der Teufel im Merkeldetail

Man kann nicht sagen, man hätte es nicht wissen können: Im Dezember und im Februar wies der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban auf den Stand der Verhandlungen zwischen der autokratischen Regierung Erdogan und der Regierung Merkel hin, und erwähnte pikante Details. So sollte das vorbereitete Abkommen viel zu schockierend sein, als dass man es jetzt veröffentlichen könnte. Unter anderem ginge es darum, eine halbe Million Flüchtlinge aus der Türkei nach Europa umzusiedeln. Regierungsnahe Medien in Deutschland behandelten diese Informationen despektierlich als populistische Stimmungsmache eines erbitterten Feindes der Willkommenskultur. Glauben fand Orban dagegen auf Seiten, die der Volksaufklärung verpflichteten Journalisten gemeinhin als rechte Verschwörungsprojekte gelten.

Und am Montag liess der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu in Absprache mit Angela Merkel bei Flüchtlingsgipfel in Brüssel die Bombe platzen, von der Orban gesprochen hat. Die Türkei ist bereit, Flüchtlinge zurück zu nehmen, wenn die gleiche Zahl von Europa aufgenommen wird. Kostet nur sechs Milliarden Euro. Dazu Visafreiheit für alle Türken und Verhandlungen über einen EU-Beitritt. Dazu gibt es gratis das Lob von Merkels Flüchtlingskoordinator Altmaier, die Türkei – die das Flüchtlingselend im kurdischen Teil Syriens selbst mitverursacht, die Medien brutal unterdrückt und deren First Lady Verständnis für das Halten von Sexsklavinnen in Harems hat – die Türkei also hätte sich in der Flüchtlingskrise europäischer als manche EU-Länder verhalten.

Konkrete Zahlen wurden nicht genannt, aber nach den türkisch-deutschen Vorstellungen lässt sich die organisierte Migration nach Europa durch die Schleuseraktivität in der Ägäis leicht steuern: Je weniger die Türkei unternimmt, um Wirtschaftsflüchtlinge aufzuhalten, um so mehr muss Europa zurückschicken, und um so mehr andere Flüchtlinge muss Europa dem überraschenden Plan zufolge direkt übernehmen. Schon die Reduzierung der täglichen Zahl auf weniger als 900 Neuankömmlinge auf den griechischen Inseln gälte der EU-Ratspräsidentschaft zufolge als ein grosser Erfolg. Viktor Orban hat den antizipierten Versuch, diese Zwangsübernahme von Flüchtlingen als EU-Politik durchzusetzen, mit seinem Veto gestoppt. (more…)

Advertisements

9. März 2016

Orban: Die Völkerwanderung kann man sehr wohl aufhalten!

Wow! Was für eine Rede! Hier ein Beweis dafür, dass Politikerreden inhaltlich sowie der Form halber perfekt und noch dazu anschaulich und unterhaltsam sein können. Hat jemand in den letzten 35 Jahren so eine Rede aus dem Mund eines BRD-Politikers gehört?

Hier also, Viktor Orbán, Ungarns Ministerpräsident am 28. Februar in Budapest zur Lage der Nation, veröffentlich hier. Die Rede ist lang, trotzdem in ihrer Gänze sehr lesenswert. Hier etwa die zweite Hälfte, die sich mit der gegenwärtigen Völkerwanderung  und mit der Lage in Europa befasst:

orban.PNG
(…) Nein, meine lieben Freunde. Die selbstherrliche, großspurige, auf eine moralische Überlegenheit aufbauende Politik, die so verlockend und in der westlichen Hälfte des Kontinents häufig so beliebt ist – und manchmal auch jenseits des großen Teichs – ist nicht unsere Politik, ist nicht unser Weg und ist auch nicht in unserem Interesse. Frieden, Zusammenarbeit, Handel, gegenseitige Investitionen, eine regionale Balance unseres Interesses, Einsetzen für unsere Interessen – dies sind die Grundpfeiler der ungarischen nationalen Außenpolitik. Und ich weiß, dies ist schwieriger und komplizierter, als sich unsichtbar am weichen, warmen und haarigen Rücken eines Wirtstieres zu verstecken, doch ist es sicherlich unserer tausendeinhundertjährigen Geschichte im Karpatenbecken würdiger.

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Und jetzt möchte ich begründen, warum ich all dies erzählt habe. Kurz gesagt aus dem Grunde, weil jetzt all dies gefährdet ist. Gefährdet ist die mit Schweiß erarbeitete finanzielle Stabilität. Gefährdet ist unser gerade erst begonnenes wirtschaftliches Aufschließen. Gefährdet ist unsere sorgfältig aufgebaute nationale Außenpolitik. Gefährdet ist die wiederhergestellte öffentliche Ordnung und die terrorfreie öffentliche Sicherheit. Und gefährdet ist auch unsere sich langsam selbst wieder findende Nationalkultur. Ja, nicht nur das ist gefährdet, was bereits existiert, sondern auch das, was noch entstehen kann. Die Perspektive. Die Möglichkeit der viel versprechenden Zukunft. Auch die sich bereits gerade entfaltende und erweiternde Möglichkeit für unsere Kinder zu einem europäischen Leben.

Der Name der Gefahr lautet: Völkerwanderung. (more…)

2. Juli 2013

Lanz stärker als Mohamed! oder: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Vor einigen Tagen war bei Marcus Lanz die Britin zu Gast, die mit dem mohamedanischen Killer von London unmittelbar nach seiner Tat gesprochen hatte. Sie kam zufällig des Weges, als der junge Mohamedaner gerade mit dem Kopfabhacken bei dem blutjungen britischen Ar­meemusiker fertig war. Zuerst dachte sie, der weisse Junge sei ein Autounfallop­fer gewesen und wollte seinen Puls am Hals fühlen, musste ihren Plan aber aufgeben, als sie merkte, der Hals zusammen mit dem Kopf fehlte und am Torso unter der Jacke des Soldaten lag. Dann blickte sie auf und sah den Neger, wie er da vor ihr mit den Mord­werkzeugen und bis zu den Ellbogen mit frischem Blut verschmier­ten Händen und Armen stand und ihr verbat, den Toten weiter zu berühren; er erklärte, er befinde sich im Krieg und als Vergeltung für getötete Zivilisten in Angriffskriegen des Westen wolle er Zivilisten in Londons Strassen morden.

Die Dame führte mit ihm zwölf Minuten lang ein Gespräch, in dem sie ihm erklärte, dass das Töten von Zivilisten im Krieg „normal‟ sei und dass 1,5 Millionen zivile Briten im zweiten Weltkrieg umgekommen seien. Daraufhin hielt er innen, dachte bei sich und fragte interessiert nach. Daraus entwickelte sich ein netter Plausch über Gott und die Welt, während das Blut von der Messerspitze langsam auf den Bürgersteig tropfte und zusammen mit dem Blut aus dem abgetrennten Hals eine einzige Blutlache bildete. Diese Dame meinte, sie hätte das Gefühl, ihn durch das Gespräch von weiteren Morden an Passanten abgehalten zu haben.

Bis dahin konnte ich noch folgen, wartete aber auf die wesentliche Information, dass er mehrmals „Allahuakbar!‟ rief (wie überall zu sehen und hören war) und wiederholt erklärt hatte, dass er im Na­men des Mohamedanismus tötet und nicht aufhören wird, bis der Mohamedanismus gesiegt hat. Ich wartete aber vergebens, sie er­wähnte diese totalitäre Ideologie mit keinem Wort. Stattdessen sagte sie, „dieser junge Mann war offensichtlich aufgeregt und ver­wirrt‟, ausserdem „hatte er grosse Bildunglücken in Bezug auf Geschichte‟, die sie versuchte da neben der noch warmen Leiche ihres Landsmannes zu schliessen, sozusagen als Anschauungsunterricht am leben…, ähm… toten Objekt.

Hier war für mich Schluss; war wieder einmal kurz davor, den Fernseher aus dem Fenster zu schmeissen, habe aber auch diesmal diesen Impuls unterdrücken können und habe nur schnell auf die Austaste gedrückt. Somit kann ich nicht sagen, ob das Mo- oder das Is-Wort noch fiel. Aus jahrzehntelanger Kenntnis des deutschen Fern­sehens schliesse ich diese Möglichkeit aber kategorisch aus.

Erstaunlich: Dieselbe Dame, die angesichts des Mörders eine schier über­menschliche Übersicht, Intelligenz und Geistesgegenwart und vor allem unglaublichen Mut zeigt, dieselbe Dame knickt vor Markus Lanz ein und verschweigt die wesentlichste Information, dass der Neger mit dem Schlachterbeil ihr deutlich sagte, dass er im Namen von Mohamed mordete und strikt die Anweisungen aus seinem heili­gen Koran befolgte. Diese Dame hatte also mehr Furcht vor Lanz und dem Zdf als vor dem Mörder. Interessant. Lanz ist demnach stärker als Mohamed und das Zdf furchteinflössender als der Dschihad. Also kann das Fazit aus dieser Talkshow nur lauten: Nur Lanz kann uns noch ret­ten!

8. Oktober 2010

Die Mohamedaner leider auch:

24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten – Happy Christmas. Everywhere!

… wie im Kosovo (herzlichen Dank an die damalige rot-grüne Regierung, besonders an den Friedensengel Josef Fischer):

so in Ägypten:

Farshoot, Egypt (AINA) — Since early morning on Saturday, November 21, the Upper Egyptian town of Farshoot, as well as the neighboring villages of Kom Ahmar, Shakiki and Ezbet Waziri, has been the scene of ongoing Muslim mob violence against Coptic Christian inhabitants. The mob looted, vandalized and burnt Coptic property, while Copts hid indoors fearing to venture out. Reuters Cairo reported that a witness said „chaos is overwhelming (in the city).“

The Violence is still going on. There are reports that seven Coptic women have been abducted.

Witnesses said that nearly 3000 angry Muslims have congregated since the early morning in front of the Police Headquarters in Farshoot, in an effort to kidnap Girgis Baroumi while being transported to court to renew his detainment, in order to kill him. Bishop Kirollos said it was agreed with the family of the Muslim girl Yousra to await the Court decision „but they did not wait for that.“  … weiter…

oder auch hier:

Mosul (AsiaNews) – Two separate bombs struck this morning in Mosul, the Chaldean church of St. George and Syriac Orthodox Church of St. Thomas. The death toll so far is of three dead – a Chaldean Christian and two Muslims – and several wounded. Louis Sako, archbishop of Kirkuk, speaks to AsiaNews of  a „disturbing message“ ahead of Christmas, keeping tensions high as well as fear of further violence in northern Iraq.

Sources for AsiaNews in Mosul confirm that „the situation for Christians continues to worsen, given that the Christians buildings are again being targeted by terrorists.  The two churches hit are two old buildings, of great historical and cultural value”.

In the attack on the church of Saint George three people were killed: a Chaldean Christian and two Muslims, others were injured. Local witnesses report that the explosion was caused by „a cart of vegetables, filled with bombs.“ …

16. Dezember 2009

Liebe Moslems, wir sind Feinde

… und hier der zweite Artikel von Eisvogel, gefunden auf PI-news.net

Liebe Moslems,

Ihr und wir – wir sind Feinde. Wir finden es an der Zeit, dass wir das offen aussprechen. Viele ehrliche Menschen auf Eurer Seite haben das bereits getan, es wird Zeit, dass wir es Euch gleichtun.

Wir sind dem Rat, den Ihr uns so oft gegeben habt, uns doch bitte mit dem Islam zu befassen, inzwischen gefolgt. Wir haben Obsession gesehen, wir haben Bat Ye’Or und Robert Spencer gelesen, wir haben die Videobotschaften Osama Bin Ladens sowie die Aussagen der Islam-Gelehrten aus aller Welt – insbesondere derer von der Al Azar Universität in Kairo – und Herrn Achmedinedschads zur Kenntnis genommen. Wir haben insbesondere während der so genannten Karikaturen-Affäre auch auf die sehr eindrucksvolle Stimme des einfachen islamischen Volkes gehört.

Wir haben uns auch mit unserer gemeinsamen Geschichte befasst und unsere gottgegebene Vernunft benutzt, Parallelen zur Gegenwart zu ziehen.

Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir uns für unser Verhalten, das wir an den Tag legten, als wir das alles noch nicht wussten, entschuldigen müssen. (more…)

Existieren moderate Moslems?

Heute zwei Texte eines klasse Essayisten mit dem Pseudonym Eisvogel. Beide Texte sind auf dem nicht mehr existenten Portal „Acht der Schwerter“ erschienen, diese Textversion stammt von PI-news.net .

Ich weiß selber, dass die Frage provokativ ist. Natürlich existieren sie und – oh Wunder – ich weiß das sogar. Häufig sieht man sich aber als Islamkritiker mit dem Vorwurf konfrontiert, man würde glauben, es gäbe sie nicht. Häufig sieht man sich mit der Frage konfrontiert: “Glaubst du tatsächlich, jeder Moslem wäre ein Terrorist?” Diese Frage ist genauso provokativ wie meine in der Überschrift… nur ist sie beim besten Willen nicht lustig.

Sie dient – genau wie meine – nicht der Informationsgewinnung. (Ich hab’s aber gleich im ersten Satz zugegeben, mir hat sie nur als provokanter Aufhänger gedient.) Die andere dient aber dazu, jemanden, dem man keine echten Argumente entgegenbringen kann oder will, zu unterstellen, er würde was Idiotisches, leicht Widerlegbares denken. Und dann kann man sich eifrig daran machen, das, was der andere gar nicht behauptet hat, zu widerlegen. Und man muss sich praktischerweise nicht damit befassen, was er wirklich behauptet hat und was nicht so leicht zu widerlegen ist: Nämlich dass der Islam selber nicht moderat ist.

Ich stelle nicht die Frage, ob es moderate Moslems gibt, ich stelle die Frage, ob die Tatsache, dass es sie gibt, Einfluss darauf hat, was der Islam für uns bedeutet. (more…)

12. August 2009

Mohammedaner in Lauerstellung

Ein älterer Artikel, dessen Inhalt aber – leider – nichts von der Aktualität und Dringlichkeit eingebüsst hat. Frank Schirrmacher:

mekka_stone_apple

Muslime in Deutschland – Vorbereitungsgesellschaft

In den Straßenkämpfen des Berlin der zwanziger Jahre wurde beobachtet, wie man eine moralische Position aufbaut. Die „Pfui-Rufe“ der Massen setzten immer dann ein, wenn die neutrale staatliche Autorität auf dem Schlachtfeld erschien und auf die Durchsetzung der Gesetze beharrte. Die moralische Empörung war mehr wert als das Freund-Feind-Denken. Sie erst zerstörte die Gesetze. So haben die Demonstranten in der arabischen Welt ihre traurige Moral requiriert: Sie zerstören, verbrennen und ermorden, weil sie „Pfui“ rufen. Der Westen hat Verständnis. Doch wer je nur eine Hasspredigt gelesen hat, weiß, dass es um viel mehr geht.

Unser Problem ist, dass den Islamisten die pure Existenz einer westlichen Kultur als Beleidigung gilt. Die arabisch-europäische Liga gemäßigter Muslime sagt das nicht geradeheraus, obwohl sie, unter großer Anteilnahme, gerade einen Holocaust-Karikaturenwettbewerb veranstaltet. Aber sie nennt eine Vision: „Wir erklären, dass wir den Gebrauch der arabischen Sprache zwischen unseren Völkern als lingua franca in ganz Europa befördern und wiederherstellen werden. Wir erklären, dass wir strukturelle Bindungen zwischen der arabischen Diaspora in Europa herstellen werden, um eine einzige Gemeinschaft in ganz Europa herzustellen. Und wir werden die Bindungen zwischen unserer Diaspora und der Arabischen Nation stärken.“ Die Frage ist, was eine Gesellschaft dem entgegenzusetzen hat, die allen Ernstes darüber diskutiert, ob ihre eigene Sprache auf Schulhöfen gesprochen werden soll. (more…)

16. Juli 2009

Die Geister, die wir selber zeugten

In der linken Jungle World erschien ein Artikel, der sich mit den Früchten des Islam im Westen selbstkritisch auseinandersetzt. Diese Früchte sehen leider nicht so aus:

Aviary hodja-files-wordpress-com Picture 1.png

Hier der Artikel:

Der Geist der Fatwa

Seit Khomeini vor 20 Jahren seine Mord-Fatwa gegen Salman Rushdie erließ, findet eine Einschränkung des Rechts auf Meinungs- und Redefreiheit statt – aus Angst, »religiöse Gefühle« könnten verletzt werden. Die postkoloniale Linke ist daran nicht schuldlos. Die Fatwa gegen den Schriftsteller Salman Rushdie wirkt bis heute. Ihr Geist weht sogar durch die Uno. Die Forderungen nach Einschränkung der Redefreiheit zum »Schutze« religiöser Gefühle und zur Eindämmung der »Islamophobie« haben längst Eingang in die Agenda der Vereinten Nationen gefunden. Zuletzt wurde, vor allem auf Betreiben der Staaten der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC)(…) eine Resolution zur »Bekämpfung der Diffamierung von Religionen« durchgesetzt, in der konkret als Religion nur der Islam erwähnt wird. Zuvor hatte der UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) bereits eine Reihe ähnlicher Resolutionen verabschiedet.  Der »Sonderberichterstatter zur Beförderung und zum Schutz der Meinungs- und Ausdrucksfreiheit« wurde zudem aufgefordert, »über Fälle zu berichten, in denen der Missbrauch der Redefreiheit den Tatbestand der rassistischen oder religiösen Diskriminierung erfüllt«. Damit wird der Sinn des Paragrafen 19 der allgemeinen Menschenrechtserklärung, (…) in sein Gegenteil verkehrt. Der eigentliche Skandal an dem UN-Beschluss vom Dezember ist, dass es so gut wie keinen Skandal gab. (more…)

9. Juli 2009

Kuscheln mit Massenmördern

… zu denen sie geworden wären, wenn man sie nicht rechtzeitig erwischt hätte. Dieser Eindruck entstand bei mir beim folgenden Bericht:

(… die Angeklagten haben) umfassende Geständnisse abgelegt. Sowohl (vorsitzender Richter) Breidling als auch die Anklagevertreter zeigten sich beeindruckt. (…) „Das ist schon etwas sehr Beachtliches.“ (…) Auch Bundesanwalt Volker Brinkmann zeigte sich am letzten Verhandlungstag vor der Sommerpause überrascht vom Umfang der Aussagen. „Ich bin – das muss ich ganz offen sagen – beeindruckt“, sagte er.(…) Der Senat hatte in den vergangenen Wochen mehrfach Geduld bewiesen. Wiederholt verschoben die Richter die ursprünglich für Juni geplante Befragung der Angeklagten im Gericht (…) Die normalerweise hinter Sicherheitsglas sitzenden Angeklagten sollten am Zeugentisch mitten im Saal sitzen, „so dass wir auch optisch eine andere Nähe zueinander haben“. (…) Ohnehin schien sich die Stimmung zwischen allen Beteiligten am letzten Verhandlungstag vor der Sommerpause weiter zu entspannen. (…) Nur einmal schlug der Vorsitzende Richter einen strengeren Tonfall an: Er hatte erfahren, dass die Angeklagten – die untereinander nicht kommunizieren dürfen – sich auf arabisch unterhalten hatten. „Ich bitte, das zu unterlassen“ (…)

Sitzt hier ein Mütterchen auf der Anklagebank, das beim Schwarzfahren erwischt wurde? Oder eine 16jährige, die ein Fläschchen Nagellack in der Drogerie geklaut hatte? Nicht ganz. Hier sitzen – entspannt und frohgemut, wie man sieht -:

sauerlandprozess

die “ Sauerland-Terroristen“ vor einem deutschen Gericht. Also Leute, die dabei waren, Hunderte von Menschen zu ermorden:

Sie wollten laut Anklage mit Autobomben möglichst viele US-Bürger in Deutschland töten. Die Anklage lautet unter anderem auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags. Schneider wird zudem versuchter Mord vorgeworfen, weil er bei seiner Festnahme im September 2007 auf einen Polizisten geschossen haben soll.

Was ich schon lange verstehen möchte ist, wie solche Richtern, Staatsanwälte und Artikelschreiber eigentlich ticken. Ich will verstehen, wie man von hochgefährlichen, potentiellen Massenmördern „offen gesagt, beeindruckt“ sein kann und mit ihnen „optisch eine andere Nähe zueinander“ anstrebt, nur weil sie über ihre mörderischen Pläne ausgesagt haben. Ist das nicht der Job der Ermittlungsbehörden, Aussagen aus den Verhörten rauszukriegen? Werden diese Leute nicht genau dafür von uns Steuerzahlern bezahlt? Sind sie jetzt alle „tief beeindruckt“, weil sie sonst stets in ihrer Impotenz versagen? Welch eine grenzenlose Menschenverachtung und abgrundtiefer Zynismus dieser Gutmenschen! (more…)

Nächste Seite »

Bloggen auf WordPress.com.