Willanders – Rechts vor Links

30. Juli 2018

Rumpelstilzchen oder der fliegende Opernbesucher

Ein Mann geht in die Oper und als er von seiner Loge im ersten Rang aus seine Bekannten im Parkett grüssen will, beugt er sich dermaßen weit vor, dass er dabei sein Gleichgewicht verliert und hinunterstürzt. Als er zwischen den Stuhlreihen hervorkrabbelt, sieht er unzählige Augenpaare auf ihn gerichtet; aufgeschreckt durch das Gepolter starren ihn buchstäblich alle Opernbesucher an. Der gute Mann lässt sich aber seine Schmerzen überall am Körper nicht anmerken, statt dessen steht er auf, richtet seine Kleidung zurecht, lächelt, grüßt seine zahlreichen Bekannten,wischt sich die Blutspuren vom Gesicht weg, geht in seine Loge hinauf, und dort angekommen … stürzt er sich erneut in die Tiefe! Er steht erneut auf, lächelt – und wiederholt den Vorgang noch etliche Male.

Jedesmal tut er so, als ob diese für alle ersichtlich äußerst schmerzhafte Stürze von Anfang an beabsicht wären. Und weil es nun mal so großartig ist, sich fast umzubringen, muß man diesen Versuch doch immer und immer wiederholen. Als er dann von den herbeigerufenen Rettungskräften und den Polizisten abgeführt wird, dreht er sich um und ruft in den Saal hinein: „Das war ein Signal für Solidarität mit all den Stürzenden in der Welt!“

An eine derartige Situation mußte ich denken, als ich vor wenigen Tagen die Nachrichtenseite öffnete:

irrsinn

 

Die eigene psychotische Deformierung in eine Tugend umzutaufen und damit vor aller Augen wedeln – dafür hat das Englische das Wort virtue signalling parat. Dieses laute Rauspousaunen der eigenen Heuchelei, verkleidet als hohe Moral, geht jedoch immer einher mit dem kompletten Fehlen der Bereitschaft zur Übernahme der Konsequenzen und Verantwortung fürs eigene Handeln. Die Konsequenzen werden immer und ausnahmslos auf andere abgewälzt, damit man selber wieder Kapazitäten für die nächste gute Tat hat.

So wie unser fliegender Opernliebhaber behauptet, es sei alles pure Absicht und so angenehm, dass er es glatt mehrmals macht, so leugnen die Bürgermeister dieser Städte, dass sie an die Grenzen ihrer Kapazität stießen. »Ein Signal für Humanität« wollten sie setzen.

Oder ist es eher so, dass da die Politiker etliche Ruinen für ’nen Appel und ’n Ei gekauft haben, die sie für teures Geld als „Flüchtlingsunterkünfte“ an die Städte vermieten und so auf Kosten der Steuerzahler zu Gold machen wollen?

Handelt es sich hier nicht vielmehr um eine zeitgemäße Version von „Stroh zu Gold spinnen“? Ich hoffe nur, dass dieses „Flüchtlingsmärchen“ genauso wie das Rumpelstilzchen endet, und die Verbrecher namens Politiker sich wie der Namensgeber des Märchens vor Wut selbst zerreissen mit den Worten: „Der Teufel soll die Merkel holen!“

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15. Februar 2017

Köln und Aleppo

Filed under: Flüchtlingskrise,Geschichte,Medien — willanders @ 11:48
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koeln

GUCK MAL, JAN, du  Hauptquartier des Idiotismus, das ist Aleppo heute:

aleppo

Wieso, du nixnutzer Großschwätzer ohne Berufsausbildung, jammert dann der Westen und spricht von einer Katastrophe?

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