Willanders – Rechts vor Links

4. Juni 2019

Tiananmen-Massaker – eine 30 Jahre alte Lüge

Filed under: Geopolitik,Geschichte,Medien — willanders @ 21:42
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Eine sehr gute Darstellung der Ereignisse um das „Tiananmen-Massaker“ vom 4. Juni 1989, unter besonderer Berücksichtigung der Rolle von CIA, Soros… also den üblichen Verbrechern, die immer zur Stelle sind, wenn es um Völkermord, Zersetzung und Bürgerkriege geht, und die ihr verbrecherisches Treiben stets in süße Worte von Demokratie, Menschenrechten und Freiheit kleiden.
Der Link: https://www.rubikon.news/artikel/das-fake-massaker
Dieser Artikel ist gespickt mit Quellenangaben, also sehr zu empfehlen. Die detaillierte Schilderung der Ereignisse in Beijing um den Juni 1989 findet man in dem exzellenten Buch von Konrad Seitz „China – eine Weltmacht kehrt zurück“.

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15. März 2019

USA warnen vor Huawei-Beteiligung: Nato wird deutsches Kommunikationsnetz nicht mehr nutzen — volksbetrug.net

Filed under: Geopolitik,internet — willanders @ 13:28
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Epoch Times Huawei-Logo.Foto: EMMANUEL DUNAND/AFP/Getty Images m Streit um die Beteiligung des chinesischen Huawei-Konzerns am Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes in Deutschland haben die USA mit Einschränkungen in der militärischen Zusammenarbeit innerhalb der Nato gedroht. Sollte Berlin auf Huawei setzen und das 5G-Mobilfunknetz Teil der militärischen Kommunikationsnetze werden, werde die Nato auf diesem Weg nicht mehr […]

über USA warnen vor Huawei-Beteiligung: Nato wird deutsches Kommunikationsnetz nicht mehr nutzen — volksbetrug.net

Man sieht wieviel Angst die Amis vor der Konkurrenz aus China haben; es geht ja schließlich um die Führung in einer Schlüsseltechnologie der Zukunft, die nicht nur Geld bedeutet, was schon Grund genug wäre, sondern auch noch die potentielle Möglichkeit, die Welt auszuspionieren. Bei beiden Sachen da versteht der Ami keinen Spaß!

22. Februar 2019

Zwischenbericht von der China/US-Front

Filed under: Geopolitik — willanders @ 21:36
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Eine interessante, knappe und auch für einen Laien verständlich geschriebene Analyse der aktuellen Situation im wichtigsten geopolitischen Wettrennen – und zwar dem zwischen China und den USA. Der Autor ist vom Fach, hat für Banken als Analyst gearbeitet. Was mir dort wieder sauer aufstößt, ist die leichtfertige Festlegung der europäischen Staaten auf die USA als Wirtschaftsweltmacht, auf den US-Dollar als Leitwährung und vor allem die an die Amis abgegebene totale Kontrolle im Rahmen des internationalen Zahlungsabwicklungssystems SWIFT. Wir Europäer werden für diese Dummheit und Feigheit noch teuer bezahlen. Der Autor bestätigt nämlich auch meinen Eindruck, dass der Sieger in diesem Rennen nur China heißen kann. Daraufhin deuten alle Zukunftsprojektionen basiert auf wirtschaftlichen Daten. Am Ende werden wir wieder dumm aus der Wäsche gucken.

Der Link: http://prawda24.com/usa-oder-china-wer-ist-der-oekonomische-weltmeister/

15. Februar 2019

Trumps Hasenjagd

Filed under: Geopolitik,Raumfahrt,Wissenschaft — willanders @ 17:36
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mond1

Während China die Landung einer Sonde samt Roboter Jadehase (Yutu) auf der Rückseite des Mondes glückt – siehe hier:

https://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/china-gelingt-mondlandung-auf-der-rueckseite-15969973.html

oder hier:

https://www.space.com/23968-china-moon-rover-historic-lunar-landing.html

mit vielen Fotos hier:

https://www.space.com/42676-china-moon-far-side-chang-e-4-mission-pictures.html

flippt Trump förmlich aus:

https://news.yahoo.com/nasa-heading-back-moon-soon-time-stay-230656886.html

Die USA wollen jetzt auf Teufel komm raus auf den Mond, „and this time to stay“. Dazu sollen schon wieder die sonst so verteufelten Ausländer helfen, wie schon damals, als das Apollo-Programm hauptsächlich von deutschen Fachleuten zum krönenden Abschluss auf dem Mond  gebracht wurde. Ohne Deutsche wären die Amis niemals auf dem Mond gelandet. Auf einen Dank dafür können wir noch lange warten.

Es handelt sich übrigens um die erste geglückte, sanfte Landung auf der erdabgewandten Seite des Mondes. Früher, im Mai  2018, wurde in der Mondumlaufbahn ein Satellit für die Signalübertragung platziert.

Also jetzt gilt es, den Chinesen die Daumen zu drücken, der erstaunlichsten Nation – neben den Deutschen, die allerdings gegenwärtig eher mit selbstfabrizierten, irdischen Problemen kämpfen – auf der Erdoberfläche.

Noch ein Beispiel für die kranke Denke der Amerikaner: Obwohl sie selber zugeben, dass Chinas Mond- und das übrige Raumfahrt-Programm keinerlei militärische Aspekte beinhaltetruft der US-Präsident dazu auf, eine amerikanische Weltraum-Armee (Space Force) ins Leben zu rufen. Es klingt nicht gut, was der US-Vizepräsident MIke Pence letztes Jahr sagte: „America will always seek peace in space as on the earth„. Es klingt wie… nein, es ist eine Drohung.

30. Dezember 2018

Friede auf Erden!

Filed under: Geopolitik,politik — willanders @ 16:18
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Als ich am Weihnachtsmrgen mit meinen beiden jüngsten Töchtern vor dieser wunderschönen Krippe in der katholischen Kirche in unserem Städtchen stand:

 

… und ihnen eine der größten sinnstiftenden Erzählungen der Menschheitsgeschichte – altersgemäß natürlich – erzählte, und sie dann alleine mit den handgeschnitzten Schafen, Eseln, Kamelen und dem Baby in der Krippe samt Eltern und den drei Weisen mit ihren Geschenken ließ, damit sie die Botschaft von „Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“ in ihren noch so unverdorbenen Köpfen und reinen Seelen in Ruhe einsortieren konnten – da setzte ich mich auf die Bank, genoss den Frieden in der inzwischen leeren Kirche und schaute meinen Mädchen zu.

Friede auf Erden? Sofort standen mir die Schlagzeilen der letzten Wochen vor den Augen. Saudi-Arabien bombt mit Waffen Made in USA Kinder, Frauen, Krankenhäuser und Schulbusse in Yemen in Fetzen; Israelische Soldaten schießen unbewaffneten palestinensischen Jugendlichen in den Rücken und töten alleine seit dem Spätsommer so 200 von ihnen; Syrien, ukrainische Provokationen gegen Russland, Global Compact for Migration… Horrornachrichten ohne Ende.

Die Nachricht, die mir aber die meisten Sogen bereitet, war die Festnahme von Meng Wanzhou, der langjährigen Finanzchefin von Huawei, des weltgrößten Herstellers von Telekomausrüstungen, Anfang Dezember. Denn dieser Terrorakt der US-Regierung ist geeignet, eine direkte Konfrontation der beiden Giganten China und USA loszutreten. (more…)

3. Oktober 2018

Syrien: Flüchtlinge willkommen!

warover2Der syrische Aussenminister hat am Samstag vor der UN-Vollversammlung alle Syrer, die aus ihrem Land geflohen waren, zur Rückkehr aufgefordert, um beim Wiederaufbau des Landes mitzuhelfen. So, dann, Merkel! Du weißt, was zu tun ist!   Siehe den Bericht in der NewYorkTimes – gefunden bei Danisch.   Letztendlich ist aber die „Flüchtlings“frage nur eine Randepisode auf der geopolitischer Bühne, eine Lappalie, mit der sich die Deutschen nun rumplagen müssen. Bei den anderen geht es jetzt um Wesentliches: Es geht jetzt vor allem darum, wer welches und wie großes Stück vom Syrien-Kuchen abbekommt. China hat abgewartet, wie sich die Lage entwickelt – gemäß dem uralten chinesischen Strategem: Vom anderen Flussufer aus das Feuer beobachten – und jetzt versucht, sich strategisch erfolgreich in die Pole-Position zu bringen. Russland und Iran aber werden sich das verdientermaßen größte Stück wohl nicht nehmen lassen. Die Lage bleibt interessant. Die gute Nachricht ist, dass die USA, wie es aussieht, leer ausgehen werden. Und die BRD? Wir haben die Lasten zu tragen – All-inclusive-Verpflegung für die jungen, männlichen Syrer – vom Kuchen kriegen wir wohl allenfalls Krümmel. So sieht’s aus unter der großen Geostrategin Merkel.   Sputniknews dazu.

31. Juli 2018

Wagner made in China

Filed under: kultur,musik — willanders @ 14:12
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Apropos Oper.

So wie die griechischen und römischen Philosophen und Dichter von frühmittelalterlichen Mönchen in abgeschiedenen Klöstern in Schottland, Irland und anderswo im Europa des 7. und 8. Jahrhunderts , kopiert und emsig ins Lateinische übersetzt und so vor endgültiger Zerstörung durch die barbarischen Horden der Mohammedaner und Wikinger gerettet wurden, so wird die europäische klassische Musik nach dem Untergang des Westens in Ostasien über- und weiterleben. Davon bin ich überzeugt.

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern – so in den 60er und 70er Jahren -, als Klavierspieler aus Japan, China und Korea bei dem weltberühmten Chopin-Wettbewerb in Warschau von Experten und Medien belächelt wurden: Ein Asiate wird unsere Musik niemals begreifen, allenfalls wie ein Roboter runterspielen können. Inzwischen kennt die ganze Welt, auch Musiklaien, zumindest die Superstars Lang Lang und Yoyo Ma, die in China mindestens so berühmt sind wie Helene Fischer und Dieter Bohlen hierzulande. Und ihnen folgt ein riesiges Heer von jungen Musikern, von denen wir in der Zukunft noch viel hören werden.

Ich selbst habe an einem, regulären, Gymnasium in China unterrichtet, das mit einem guten dutzend Übungsräumen nebst Klavier ausgestattet waren. Und diese Übungsräume waren vom Unterrichtsschluss bis tief in den späten Abend hinein von fleißig übenden jungen Chinesen stets besetzt. Und es handelte sich dabei, wie gesagt um keine Musikschule. Ich habe auch häufig die Abschlusskonzerte an einer deutschen Musikhochschule besucht. Diese Konzerte wurden weitgehend – so etwa zu zwei Dritteln – von jungen Virtuosen aus China, Korea und vereinzelt aus anderen asiatischen Nationen bestritten.

Die Begeisterung für die westliche Musik in China ist weltweit einmalig. Große Orchester schiessen dort überall wie Pilze aus dem Boden, genauso wie modernste Konzertsäle; das Konzertpublikum in stets ausverkauften Konzerten besteht mehrheitlich aus Jugendlichen und Kindern. Die Eltern geben Unsummen für Klaviere – nach Möglichkeit Made in Germany – und für andere Instrumente, sowie für Musiklehrer aus, in der Hoffnung ihr Kind eines Tages auf einer Bühne in Salzburg, Wien oder New York zu erleben. Gastauftritte westlicher Solisten, Orchester und Opernsänger sind stets in Rekordzeit ausverkauft.

Und hier ein Beipiel – auch wenn diese Musiker aus Hongkong stammen, das ich in der obigen Aufzählung vergessen habe:

Der Pilger-Chor aus Tannhäuser

Der Youtube-Channel der Pontesingers: https://www.youtube.com/user/pontesingers

Und hier ihre Webseite: http://pontesingers.org/

13. Mai 2018

Trumps fremde Federn

Filed under: politik — willanders @ 14:47
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kim03.PNGDen vorherigen Beitrag habe ich mit der Behauptung abgeschlossen, Trump schmücke sich in Bezug auf Nordkorea mit fremden Federn. Diese Behauptung verlangt nach einer Erklärung.

In seiner narzisstischen Blase ist Donald The Trump, und mit ihm die Mehrheit der Amerikaner, davon überzeugt, dass ausschließlich seine Politik der maximum pressure auf Nordkorea, seine unzähligen Drohungen, Kim Jung-un zum Einlenken brachte. Nichts falscher als das. Der wahre Grund, warum Kim sein Atomwaffenprogramm nun beenden will, ist das Nein aus Beijing zu nordkoreanischen Atomwaffen vor Chinas Haustür, und nicht die Verbalinjurien aus Washington. That‘s all, Mr. President.

Eine uraltes, ursprünglich eine militärische Anweisung, chinesisches Sprichwort lautet: „Um zu gewinnen, nehme dem Gegner das Brennholz unter dem Kessel weg!“ Das „Brennholz“ Nordkoreas kann hier beinah im Wortsinn verstanden werden: Nordkoreas Ökonomie hängt am Schlauch, und die Herz-Lunge-Maschine steht in Beijing. Nordkorea bezieht 57 Prozent seiner Importe aus China, 42 Prozent seiner Exporte gehen ins Reich der Mitte. Im Februar 2017 stoppte Beijing den Kohlenimport aus dem Nachbarland – das Hauptexportprodukt Nordkoreas -, was die notleidende Wirtschaft des Landes äußerst empfindlich traf. Im September 2017 verbat Beijing allen nordkoreanischen Firmen in China jegliche wirtschaftliche Betätigung. Daraufhin ist der Handel zwischen den beiden Nachbarn praktisch zum Erliegen gekommen. Und das war nur der letzte Akt im chinesisch-nordkoreanischen Drama. Schon 2013 hat die Bank of China und alle anderen chinesischen Banken mit der staatlichen Lizenz zu Finanztransaktionen mit dem Ausland die Konten der nordkoreanischen Foreign Exchange Bank geschlossen. Außerdem hat Beijing bereits 2016 jede finanzielle Unterstützung für Kims Reich still und leise eingestellt. (more…)

9. Februar 2017

Von Völkermord und Vielfalt

Wenn Chinesen nach Tibet übersiedeln, dann handelt es sich um „Völkermord“, wenn Weiße andere Länder bevölkern, dann ist das „Kolonialismus“ – wenn aber Europa von Mohamedanern und Nord-Amerika von Latinos überschwemmt werden, dann wird das „Vielfalt“ genannt. Grünes Neusprech halt.

Aus aktuellem Anlass verlinke ich auf meinen früheren Blogbeitrag – Free Germany! – zur Bundestagsresolution zu Tibet. … Und jetzt die Augen zuhalten… es wird wehtun!

gere

4. Februar 2017

Beijing: US wird bald Nordkorea angreifen

Filed under: Geopolitik,politik — willanders @ 21:56
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tump-chinaWir haben bisher den nächsten Krisenherd in Fernost eher im Südchinesischen Meer vermutet, dort wo es um die kleinen Eilande mit großer strategischer Bedeutung geht. Chinas Führung geht aber eher davon aus, dass die USA einen baldigen Krieg auf der koreanischen Halbinsel beginnen werden. Das zumindest behauptet Ding Gang, ein führender Publizist des People‘s Daily, einem offiziellen Organ der KPCh, in einem Artikel im Global Times, das als englischsprachiges Sprachrohr der chinesischen Führung gilt. Es handelt sich hier also um Überlegungen der chinesischen Führung, die an die Weltöffentlichkeit gerichtet sind.

Als Ausgang seiner Überlegung dient die neuerliche Ankündigung von Nordkoreas Partei- und Staatschef Kim Jong-un, bald eine atomar bestückbare Interkontinentalrakete zu testen. Nach erfolgreichen Tests wäre Nordkorea nämlich imstande, den nordamerikanischen Kontinent anzugreifen. Dies werde Trump nicht zulassen, sondern die Lage nutzen, um „Chaos im Fernen Osten zu verbreiten“, das dann die Dominanz der USA in dieser Region stärken würde.

Die Wahrscheinlichkeit eines Krieges werde extrem dadurch erhöht, dass es sich bei den beiden, Kim und Trump, um „irrationale“ Politiker handele, die unberechenbar seien. Der eine, mit seiner „America first“-Doktrin, sei in der günstigen Position, hier einen Krieg zu führen, ohne sein eigenes Territorium in Gefahr zu bringen. Der andere ist dafür bekannt, dass er sich nicht einschüchtern lässt und auf Druck von außen mit Gegendruck antwortet.

Diese Gemengelage mache einen kriegerischen Konflikt zwischen US und Nordkorea wahrscheinlich. China könne dabei nur verlieren, was der wohl wichtigste und von Washington beabsichtige Nebeneffekt dieses Konflikts sei. Chinas wirtschaftliche Entwicklung würde sehr verlangsamt werden. Auch Beijings bisher wichtigste Karte im Pokerspiel – die Vermittlerrolle zwischen Washington und Pjöngjang – wäre wertlos, sollte sich die beiden Streithähne nach einer heißen Phase gemeinsam an den Verhandlungstisch setzen. Beijing wisse nicht, was passieren werde, man sei aber auf alles vorbereitet.

Soweit Beijings Stellungnahme. Trump hat seinen Wahlkampf gewonnen mit dem Versprechen, Amerika wieder groß zu machen. Das wollte er erzielen, indem er Jobs daheim schafft. Wohl niemand hat „America first“ als „America shooting first“ oder „Amerika über alles, über alles in der Welt“ verstanden, indem Washington die nächsten Kriege in Übersee beginnen wird.

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