Willanders – Rechts vor Links

9. März 2017

Zukunftskontinent Afrika

Gunnar Heinsohn mit einem seiner umfänglich auf nackten Zahlen basierten Analysen, die einem die Haare zu Berge steigen lassen. Ein kleiner Exzerpt daraus:

Natürlich würde man Afrikas Probleme gerne vor Ort gelöst sehen. Doch wer soll das leisten? 2015 zählt Gesamtafrikas Nachwuchs unter 18 Jahren 540 Millionen Kinder und Jugendliche, während Europa bis zum Ural nur 140 Millionen Gleichaltrige aufbietet. 2050 wird es um 1000 Millionen im Vergleich zu 130 Millionen gehen. 40 bis 60 Prozent der afrikanischen Kinder – so das Medizinjournal The Lancet 2007 – bleiben dauerhaft unter ihren Möglichkeiten. Bei der Schülermathematik-Olympiade (TIMSS 2012) gewinnt die Ex-Kolonie Südkorea mit 613 Punkten, während die 331 Punkte der Ex-Kolonie Ghana zeigen, wie viele Schularbeiten noch zu machen sind. Ugandas Twaweza-Institut ermittelt 2016, dass nur 13 Prozent der Drittklässler die Matheanforderungen für Zweitklässler erfüllen. Wie soll da ein junger Europäer heute 4 und 2050 sogar 8 gleichaltrige Afrikaner für den Weltmarkt fit machen, daneben die Rentner und Hilflosen daheim versorgen und auch noch die hiesige Wirtschaft in der Weltspitze halten?

Bis man sich um Smartphones aus Accra oder Roboter aus Lagos reißt, hat Afrika einen schweren Weg vor sich. Wenn die 18 Millionen in Völkermorden und Kriegen seit der Befreiung Getöteten ein Licht auf Afrikas Zukunft werfen, wären selbst zehn Friedensnobelpreise zu wenig für das Zeigen eines unblutigen Weges. Wer wollte da das Drängen nach Europa verübeln, wo man auch dann menschenwürdig bezahlt wird, wenn man Arbeit nicht findet? Muss man im Gegenzug aber nicht auch den Bürgern Europas die Frage erlauben, wie ein alternder Kontinent das alles schaffen soll?

Der ganze Artikel ist im Hauptstadtbrief zu finden.

 

17. Dezember 2016

Nur Weiße hassen sich selbst

Filed under: demographie,Flüchtlingskrise,Geopolitik,Integration,islam — willanders @ 22:41

Ein neuer Youtube-Beitrag von Black Pigeon Speaks, diesmal über den weltweit einmaligen Selbsthass der Weißen. Keine andere Rasse hasst sich selbst. Keine. Was er über die Asiaten sagt, kann ich aus eigener Anschauung und Erfahrung voll bestätigen. Ich lebe seit vielen Jahren in Asien, habe viele Länder hier bereist – und habe noch keinen Chinesen, Japaner, Thai, Koreaner, Inder oder Filipino getroffen, der die Bereitschaft von uns Weißen verstand , sich als Rasse umzubringen oder sich umbringen zu lassen. Ein asiatischer Politiker, der nur Andeutungen in Richtung von Grenzöffnung, Aufnahme oder Integration von Ausländern machen würde, würde am nächsten Laternenmast hängen, schneller als er „Ni hao“ sagen kann. Vor allem über die Deutschen schütteln die Asiaten nur den Kopf.

14. Oktober 2015

„Diese kommenden Zeiten werden grausam sein. „

heerlagerIn unserer Welt haben sich völlig verschiedene Kulturen und Rassen gebildet, die sich oft nur durch eine gebotene vollkommene Trennung voneinander bis zur Höchststufe entwickeln konnten. Die dabei entstandenen Auseinandersetzungen, die es immer geben wird, sind weder aus rassischen Gegensätzen noch aus rassenkämpferischen Motiven hervorgegangen. Sie sind einfach Teil einer fortgesetzten Kräftebewegung, die nun einmal die Weltgeschichte erfüllt. Die Schwachen gehen unter und verschwinden, die Starken vermehren sich und triumphieren über die anderen. (…)

Die europäische Entfaltung zum Beispiel, von den Kreuzzügen angefangen über die Entdeckungen zu Land und zur See bis zu den Kolonialkriegen und ihren Nachwehen, hatte verschiedene Beweggründe, edle, politische und merkantile, wobei jedoch der Rassegedanke nicht mitwirkte und überhaupt keine Rolle spielte oder höchstens bei unbedeutenden Geistern. Im Kräfteverhältnis waren wir nur die Stärkeren. Das ist alles. Daß dies oft überwiegend auf Kosten anderer Rassen ging – wobei manche sogar aus ihrem tödlichen Dahindämmern aufgeweckt wurden –, war nur die Folge unserer Eroberungslust und hatte keine ideologischen Motive. Heute, da das Kräfteverhältnis sich umgekehrt hat, ist unser altes Europa tragischerweise auf der Erde eine Minderheit geworden. Es zieht sich hinter seine brüchigen Mauern zurück und verliert schon Schlachten auf dem eigenen Boden. Jetzt bemerkt es langsam ganz verwundert das dumpfe Getöse der riesigen Flut, die es zu ersäufen droht, und erinnert sich notgedrungen, was die alten Sonnenuhren verkündeten: »Es ist später, als du denkst …«  (…)

Alles spielt sich innerhalb von drei Tagen an der Südküste Frankreichs ab und dort besiegelt sich das Schicksal der weißen Welt. Obwohl die Handlung schon voll im Gang war und genau nach den Erscheinungsbildern (boat people, Radikalisierung des maghrebischen Volksteils in Frankreich und anderer fremdrassischer Gruppen, psychologische Einflußnahme der humanitären Vereine, Verdrehung des Evangeliums durch die verantwortlichen Geistlichen, falsche Gewissensengel, Weigerung, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen), wie sie schon in »Das Lager der Heiligen«, Ausgabe 1973, beschrieben wurde, vollzieht sich das Ende in Wirklichkeit nicht in drei Tagen, wohl aber mit Sicherheit nach zahlreichen Krisen in den ersten Jahrzehnten des dritten Jahrtausends, also in kaum einer oder zwei Generationen. Wenn man weiß, was eine Generation in unseren alten europäischen Landen bedeutet, eine müde Generation, bei müden Familien und einer müden Nation, so greift dies einem schon jetzt ans Herz, und man ist entmutigt. Es genügt der Hinblick auf die erschreckenden demografischen Vorhersagen für die nächsten dreißig Jahre, wobei die von mir erwähnten noch die günstigsten sind. Eingeschlossen inmitten von sieben Milliarden Menschen leben nur siebenhundert Millionen Weiße, davon in unserem kleinen Europa ein nicht mehr junges, sondern sehr gealtertes knappes Drittel, gegenüber einer Vorhut von fast vierhundert Millionen Maghrebinern und Muselmanen auf dem gegenüberliegenden Ufer des Mittelmeers, wovon fünfzig Prozent jünger als zwanzig Jahre alt sind und die dem Rest der Dritten Welt vorausgehen. Kann man bei einem solchen Mißverhältnis nur eine Sekunde und im Namen irgendeiner Vogelstraußblindheit an ein Überleben glauben? (…) (more…)

13. Oktober 2015

Jean Raspail: Unsere Zivilisation verschwindet

Ein Interview mit Jean Raspail („Das Heerlager der Heiligen“) vom Oktober 2013, erschienen im französischen Magazin Valeurs Actuelles

Was empfinden Sie bei der gegenwärtigen Situation?

Ach wissen Sie, ich habe nicht den Wunsch, der großen Gruppe von Intellektuellen beizutreten, die ihre Zeit damit verbringen, über die Einwanderung zu debatieren… Ich habe den Eindruck, dass diese Gespräche nutzlos sind. Die Menschen wissen bereits alles, intuitiv: Daß Frankreich, wie sie von unseren Vorfahren vor Jahrhunderten geformt wurde, verschwindet. Und daß wir die Galerie amüsieren, indem wir unverdrossen über die Einwanderung reden, ohne jemals die letzte Wahrheit auszusprechen. Eine unaussprechbare Wahrheit, wie mein Freund Jean Cau erwähnt, denn wer sie ausspricht, wird sofort gehetzt, verurteilt und schliesslich abgelehnt. Richard Millet kam dem nahe, und sehen Sie, was mit ihm passiert ist!

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Wird die Schwere des Problems vor den Franzosen versteckt?

Ja. Zuallererst durch die politisch Verantwortlichen! Öffentlich heißt es: „Alles bestens, Madame Marquessa“. Doch hinter verschlossenen Türen geben sie zu: „Ja, du hast Recht: es ist ein echtes Problem“. Ich habe einige erfreuliche Antwortbriefe zu diesem Thema von prominenten linken Politikern, auch von denen auf der rechten Seite, erhalten, denen ich das “Heerlager der Heiligen” zugesandt hatte. „Aber Sie verstehen: Wir können das nicht sagen“. Diese Leute benutzen doppelte Sprache und haben ein doppeltes Gewissen. Ich weiß nicht, wie sie es tun! Ich denke, die Verwirrung kommt von dort: Die Menschen wissen, dass man die Dinge vor ihnen verbirgt. Heute stimmen Millionen von Menschen nicht in den offiziellen Diskurs über Einwanderung mit ein. Nicht einer von ihnen glaubt, dass es eine Chance für Frankreich ist: „une Chance pour la France“. Weil die Wirklichkeit jeden Tag auf sie eindrischt. Alle diese Ideen sprudeln in ihren Köpfen, kommen aber nicht raus. (more…)

27. April 2013

Das Erbe der 68er: Betreutes Denken

Tschernobyl jährt sich heute wieder. Anlass genug für die Frage nach dem Verbleib der Ideale der 68er. Zu Fragen: Was ist aus diesen Idealen geworden, ist falsch, denn von ihnen ist nichts übrig geblieben. Im Gegenteil: freedom hat sich längst in einen unkündbaren Beamtenjob als Fahrradbeauftragte bei der Stadtverwaltung verwandelt, rock`n`roll verdammt lang her in BAP, Onkel Ho in Jürgen TrittIhn! und die Mao-Bibel in die taz. Die schütter gewordene Mähne wird nun mit vitaminhaltigem Shampoo mit Aloe-Vera-Extrakten gewaschen. Der Sex hat sich rein biologisch erledigt und wird nicht mehr auf dem Küchentisch konsumiert, sondern am Esstisch kompensiert. Wie konnte das alles passieren!

Vielleicht war Tschernobyl eine der Weichen, vielleicht die wichtigste, die eine Rechtfertigung für die Umkehr von allen alten Idealen endlich erlaubte. Nach den unhygienischen Verhältnissen in den schäbigen Kinderläden und später in Woodstock hat der Unfall im ukrainischen AKW den 68ern den Rest gegeben. Der Muff unter den Talaren war nicht der einzige unangenehme Stoff, wie sich nun schockartig herausstellte. Der Revolutionär entdeckte nun in sich nicht nur das innere Kind, sondern auch eine Sehnsucht nach Sauberkeit und Ordnung. Nach Tschernobyl dürfte man als Revolutionär endlich Feierabend machen. Es war in der letzten Zeit schliesslich zu anstrengend geworden, den widerborstigen Arbeitern ihre aussichtlose Lage angesichts der ausbeuterischen Kapitalisten klar zu machen. Statt zuzuhören stiegen die undankbaren Proletarier in ihren Mercedes und fuhren auf dem Weg in ihr Eigenheim noch an der Getränkehalle vorbei und luden das Auto mit Bier und Kartoffelchips voll für den Fussballabend auf dem heimischen Sofa. Nee, so ging das nicht weiter. Was anderes musste her. (more…)

22. Oktober 2010

Deutsche Willkommenskultur

Filed under: demographie,Integration,politik,steuern — willanders @ 08:08
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Knapper Artikel von Gunnar Heinsohn in der FAZ. Kürzer und präziser kann man diese Misere nicht auf den Punkt bringen! Man fragt sich aber nach dem Lesen, bräuchte Deutschland überhaupt Zuwanderung, wenn es diese sechs Zumutungen beseitigen würde? Der Blogbetreiber treibt sich seit vielen Jahren in der Welt herum und macht die Erfahrung, dass er immer weniger gefragt wird nach Deutschland als eventuellen Wohnort für Einwanderer. USA, Kanada, Australien ja, aber Deutschland? Mein Land wird immer weiter nach unten durchgereicht wenn es um Attraktivität für junge, fähige, gut ausgebildete Menschen geht. Wer geht schon freiwillig in ein Land mit schlechtem Wetter, miesgelaunten Menschen, um dann noch einen Grossteil seines Einkommens für Mitbewohner auszugeben, die ihn dafür hassen und womöglich umbringen, wenn er abends von der Arbeit nach Hause fährt.

 

 

Qualifizierte Zuwanderung

Willkommen in Deutschland!

Der teuerste Sozialhilfesektor der Welt, die Versorgungslast einer vergreisenden Bevölkerung und dann auch noch Deutsch lernen: Auf qualifizierte Zuwanderer warten in Deutschland mehr Zumutungen als Versprechen.

Von Gunnar Heinsohn

Aus dem knappen internationalen Angebot an Hochqualifizierten will Deutschland jährlich nicht nur rund tausend, sondern alsbald viele hunderttausend für sich gewinnen. Will man mit Australien gleichziehen, das bei einer Bevölkerung von 22 Millionen im Jahre 2009 mehr als 300.000 Neubürger hereinholte, so müssten es bei uns im Verhältnis mehr als eine Million sein. Aufgrund des Durchschnittsalters von 37 Jahren gegenüber 44 in Deutschland sähe die australische Bilanz aber immer noch besser aus. Wollte man mit Kanada gleichziehen, das bei 34 Millionen Einwohnern und einem Durchschnittsalter von vierzig Jahren 2009 rund 250.000 Einwanderer anwarb, müssten wir immer noch 600.000 Asse anlocken.

Wie sieht bisher die Willkommenskultur für solche Scharen aus? Was kann man ihnen anbieten?

1) Die Zuwanderer müssen den relativ größten Sozialhilfesektor der Welt finanzieren, weil jeder legal und einkommenslos in Deutschland Lebende unbegrenzt und menschenwürdig von den Mitbürgern bezahlt wird.

2) Sie müssen in Deutschland den teuersten Renten- und Pensionssektor der Welt finanzieren.

3) Sie kommen in den Staat mit dem unter entwickelten Nationen höchsten Anteil an Jugendlichen ohne Ausbildungsreife (22 bis 25 Prozent), die sie nicht nur versorgen, sondern deren Zorn sie auch gewärtigen müssen.

4) Sie behalten deshalb von ihrem Verdienst nur 45 Prozent in der Tasche gegenüber mehr als siebzig Prozent bei den Angelsachsen.

5) Sie können aufgrund dieser Last und des Umstands, dass sie in das – neben Japan – am längsten schon vergreisende Land der Erde gelangen, für sich selbst keine passable Altersversorgung aufbauen.

6) Sie müssen neben dem Englisch, das sie als Hochqualifizierte ohnehin können und sie für die Anglo-Welt bestens rüstet, auch noch Deutsch lernen.

Wenn am Flughafen dann „Warum ist es am Rhein so schön?“ gespielt und eine Flasche Liebfrauenmilch entkorkt wird, kann das gewiss manchen Fremden mit Rührung erfüllen. Aber wird die ausreichen, um nach Dortmund/Westfalen statt nach Portland/Oregon zu streben? Es stimmt schon, dass sich bei einer Integration beide Seiten einbringen müssen. Aber was tut die Bundesrepublik bisher, um diese sechs Zumutungen für ein gelingendes Beieinander zu überwinden?

Gunnar Heinsohn lehrt Sozialwissenschaften an der Universität Bremen.

15. September 2010

Die Deutschen müssen aufpassen. Sonst ist Krieg!

Filed under: demographie,Integration,islam,jungen,politik,terror — willanders @ 20:03
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Hier eine hervorragende stern-Reportage von 2009

Dieser Text beschreibt die Wirklichkeit in Deutschland, wie ich sie in meiner beruflichen Tätigkeit bei den Behörden einer deutschen Grossstadt kennengelernt habe. Ich hätte diesen Bericht genauso geschrieben, vielleicht noch die Standardschreiben der Staatsanwaltschaft an die Straftäter erwähnt, die auch nach der hundersten Straftat eines 18jährigen Türken, in drei Zeilen freundlich bitten, bitte bitte! keine weiteren Raubüberfälle, Vergewaltigungen, schwere Diebstähle mit Körperverletzung und Drogendelikte mehr zu begehen, weil dann die Staatsanwaltschaft doch irgendwann vielleicht Strafen – wenn auch bewährungshalber – verhängen könnte, und das wollen wir doch alle nicht, nicht wahr?

Lange hier und doch nicht da

Begrüssung der Schweizer Fussballnationalmannschaft in der Türkei

Begrüssung der Schweizer Fussballnationalmannschaft in der Türkei

Sie leben hier seit Jahrzehnten, sie wohnen mitten unter uns. Und irgendwie doch nicht. Einwanderer haben es in Deutschland schwer. Sie wohnen in eigenen Vierteln, sprechen oft die Sprache nicht und sie wissen nicht, was die Deutschen von ihnen erwarten. Ihre Integration ist tragisch gescheitert. Von Franziska Reich und Özlem Gezer

***

Es ist schwer, nicht wütend zu werden. Man sitzt auf dem Sofa der Roma-Familie aus dem Kosovo, und der 24-jährige Vater raucht und jammert: Kein Geld, kein Geld. Gerade hat er die Reparatur seines riesigen Fernsehers angezahlt, der zweite läuft nebenan im Kinderzimmer, und die Tochter und die drei Söhne lächeln brav – nur der jüngste ohne verfaulte Zähne.

Man isst ein Stück Schokoladenkuchen bei der irakischen Großfamilie, und die Cousine schuftet in der Küche. Vor wenigen Wochen wurde sie frisch importiert als Braut für den ältesten Sohn. Und im Wohnzimmer zeigt der Vater seine Schulhefte aus dem Integrationskurs vor, zu dem die Arbeitsagentur ihn verdonnert hat, und er kichert albern und sagt: „Nicht verstehen, was soll das“ – und alle lachen.

Man trinkt einen Tee bei der kurdischen Familie, acht Kinder, fast 30 Jahre in Deutschland. Die Mutter sagt: „Meine Kinder gute Kinder, nicht mal rauchen“, und die zwei Söhne blicken hart gegen die Wand. Man weiß, dass sie gestohlen haben und verletzt und geraubt. Sie sind das, was die Polizei „Intensivtäter“ nennt. Und der eine sagt: „Ich hab hier eh keine Chance. Ich war schon zweimal im Bau.“ Er ist 15.

Was läuft falsch? (more…)

6. September 2010

Thilo goes to Hollywood

Ihr könnt mich alle am Arsch lecken!

Ich laß mir das nicht mehr länger gefallen!

23. August 2010

Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft

… sagte mal Bertolt Brecht. Wie schwer es ist, in der heutigen real existierenden Bundesrepublik Deutschland Vernunft laut zu äussern, erlebt derzeit Thilo Sarrazin. Obwohl jedes Wort aus seinem Mund voller Vernunft ist, wird er von fast allen Seiten angegriffen. Daran sieht man, wie verkommen as politische, publizistische, ja beamtenkirchliche Deutschland inzwischen geworden ist.

Diese Tage kommt Sarrazins neues Buch „Deutschland schafft sich ab” auf den Markt. Einige Medien bringen Vorabdrucke daraus, so auch der Spiegel.  Hier der Link zum Artikel:

http://img842.imageshack.us/img842/1263/sarrazinspiegel.jpg

2. Juni 2010

100 Meter Anlauf für zwei Meter Sprung – Herzogs Ruck-Rede

Filed under: demographie,freiheit,politik,staat,steuern — willanders @ 17:58

Bin gerade über die Ruck-Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog gestolpert, und weil sie zeitlose Weisheiten enthält, stelle ich Teile davon hier rein.  Was ich bisher nicht wusste: Er hat sie gehalten unter dem frischen Eindruck seiner Reise nach Asien. Seit der Rede sind 13 Jahre vergangen. Welche Auswirkungen hatte sie auf das real existierende Deutschland? Sind die Deutschen mutiger, dynamischer seitdem geworden? Setzen wir uns mehr für die Demokratie ein? Gehen wir auf die Strasse bei erkannten Missständen? Ist Europa stabiler, friedlicher geworden?

Haben die Politiker die Hauptprobleme – Geburtenrückgang, Arbeitslosigkeit, Unbezahlbarkeit der Sozialsysteme, Schuldenberge, Einwanderung von Mohammedanern – angepackt? Hat die Bürokratie sich abgebaut? Haben seitdem freiheitliche Parteien an Einfluss gewonnen? Hat sich der Staat aus immer mehr Bereichen zurückgezogen? Hat er die Gesetzesflut eingedämmt? Die Steuern gesenkt? Sie die Renten immer noch sicher? Und die Gesundheit – kriegen wir mehr für unser Geld? Spielt Deutschland – mit seinen bildungsfernen Einwanderern aus Anatolien – im weltweiten Wettbewerb um Wissen in der ersten Liga?

Als ich klein war, da sagte meine Grossmutter, in Deutschland da kannst auf der Strasse ein Ei rollen, es wird nicht kaputt gehen, und nach deutschen Zügen kannst deine Uhr stellen. Wie sehen unsere Strasssen aus, unsere Schulen? Und wie oft noch kommt die Bahn pünktlich? Herzog glaubt an die Jugend, ihr sieht er die einzige Chance – aber wo gibt es die Jugend? Wer kriegt heute noch Kinder in Deutschland? Sind es die gebildeten Deutschen oder eher die Analphabeten aus Anatolien und dem Maghreb? Ich wünschte ich hätte auch Herzogs Zuversicht, um aus vollem Herzen sagen zu können: Die besten Jahre liegen noch vor uns!

Berliner Rede 1997 – Aufbruch ins 21. Jahrhundert

Bundespräsident Roman Herzog, 26. April 1997,

In Berlin wird Zukunft gestaltet. Nirgendwo sonst in unserem Land entsteht soviel Neues. Hier spürt man: Wir können etwas gestalten, ja sogar etwas verändern. Einen neuen Aufbruch schaffen, wie ihn nicht nur Berlin, sondern unser ganzes Land braucht. Ich wünsche mir, daß von dieser Berlin-Erfahrung Impulse auf ganz Deutschland ausgehen. Denn was im Laboratorium Berlin nicht gelingt, das wird auch in ganz Deutschland nicht gelingen.

Ich komme gerade aus Asien zurück. In vielen Ländern dort herrscht eine unglaubliche Dynamik. Staaten, die noch vor kurzem als Entwicklungsländer galten, werden sich innerhalb einer einzigen Generation in den Kreis der führenden Industriestaaten des 21. Jahrhunderts katapultieren. Kühne Zukunftsvisionen werden dort entworfen und umgesetzt, und sie beflügeln die Menschen zu immer neuen Leistungen.

Was sehe ich dagegen in Deutschland? Hier herrscht ganz überwiegend Mutlosigkeit, Krisenszenarien werden gepflegt. Ein Gefühl der Lähmung liegt über unserer Gesellschaft.

Dabei stehen wir wirtschaftlich und gesellschaftlich vor den größten Herausforderungen seit 50 Jahren: 4,3 Millionen Arbeitslose, die Erosion der Sozialversicherung durch eine auf dem Kopf stehende Alterspyramide, die wirtschaftliche, technische und politische Herausforderung der Globalisierung.

Lassen wir uns nicht täuschen: Wer immer noch glaubt, das alles gehe ihn nichts an, weil es ihm selbst noch relativ gut geht, der steckt den Kopf in den Sand.

Ich will heute abend kein Blatt vor den Mund nehmen, sondern die Probleme beim Namen nennen. Was ist los mit unserem Land? (more…)

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