Willanders – Rechts vor Links

20. März 2019

Gretas Grüne Garden

Neulich erwähnte ich, wie wir am Anfang des 21. Jahrhunderts rückwärts ins „Mittelalter“ unterwegs sind; da passt ja auch der heutige Artikel in Tichys Einblick, der die Greta-Hysterie mit mittelalterlichen Endzeit-Sekten vergleicht oder mit den Kinderkreuzzügen, die allesamt in Katastrophen endeten.

Mich errinert die „Fridays for Future“-Schulschwänzerei noch an etwas anderes: an Maos Kulturrevolution in China. Da hat der Großen Vorsitzende Chinas Schülern unbefristet schulfrei angeordnet, ihnen alle Eisenbahnzüge im riesigen Land der Mitte zum freien Umherreisen zur Verfügung gestellt und ihnen befohlen, völlig straffrei ihre Lehrer, Eltern, Großeltern und jeden anderen nach Lust und Laune zu bespucken, beleidigen, foltern, verletzen und auch zu töten, wenn es den Kindern danach war. Und das funktionierte prima! In einer Gesellschaft, die traditionell seit drei Jahrtausenden Lehrer, Eltern, Großeltern und alle Verwandten in besonderen Ehren hielt, denunzierten die Jugendlichen ihre Lehrer, lieferten sie an die Polizei aus oder erschlugen sie an Ort und Stelle, das Gleiche taten sie mit den eigenen Vätern und Großvätern.

Weil der Zweck bekanntlich alle Mittel heiligt, war es notwendig alle reaktionären Elemente – und zu denen gehörten nun mal die Älteren – zu beseitigen, die im Weg standen auf der Reise in das versprochene kommunistische Paradies auf Erden. Sie alle – außer den Roten Garden und Mao selbst – waren objektiv gesehen, reaktionär, völlig unabhängig davon, was sie als Individuum darstellten. Wie bei allen anderen menschlichen Paradiesen auf Erden, floßen auch während der Kulturrevolution Bäche aus Blut. Kein Himmelreich ohne Opfer. Schockierend aber auch lehrreich, wie leicht es war, bislang friedliche und gehorsame Kinder und zugleich fleißige, lernbegierige Schüler in blutrünstige Monster zu verwandeln.

Danach musste ich neulich denken, als ich die Bilder von den Kindern sah, die – vorläufig nur freitags – die Schule schwänzen, und als Mob durch unsere Städte ziehen fiel mir dazu ein. So richtig los ging es hierzulande, als die Große Vorsitzende und sonnengleiche Kanzlerin dieser Greta-Sekte ihr Segen gab, und Merkels Lakaien GRETAS GRÜNE GARDEN zu weiteren Taten angestachelt haben. Wir sehen heute, wie alle Dämme reißen, wie Lehrer enthusiastisch vorne weg marschieren, wie die Medien diesen Massenwahn bejubeln, alles im Namen der Klimarettung, auf dem Weg in das Ökoparadies. Deja vu, alles unzählige Male schon dagewesen.

Wann wird das erste Blut fließen? Wann werden die ersten Klimaleugner an den Pranger gestellt, bespuckt, verhöhnt oder noch schlimmer? Übertreibe ich? Hoffentlich. Mir wird aber angst und bange, wenn ich wieder sehen muss, wie leicht es ist, Kinder zu manipulieren, sie dazu zu bringen, Sachen zu tun, die völlig unlogisch, für sie selbst gar schädlich sind. Und wütend macht es mich, dass skrupellose Politiker diese orientierungs- und willenlose Kinder-Knetmasse nach Belieben hin und her schubsen und sie für ihre sinistren Zwecke opfern.

Mao rief den jugendlichen bis kindlichen Roten Garden: „Macht alles kaputt!“ Von der Maoistin Claudia Roth kurzzeitig gemanagte Kapelle: „Macht kaputt was euch kaputt macht!“ Gelernt ist gelernt, gell Claudi? So schließt sich der Kreis.

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19. März 2019

Angst des Systems vor „entkoppelter Erzählung“

Filed under: Geschichte,kultur — willanders @ 11:23

Man sollte dann und wann mal was ungewohntes tun, etwas was man sonst nie tut, sagen spirituelle Meister seit Urzeiten. Diesem Rat folgend habe ich heute meinem Adblocker eine kurze Pause gegönnt und habe einen Artikel in einer MSM aufgerufen! Es handelt sich um ein Gespräch in der Reihe „Neues von den Germanen“, diesmal mit Karl Banghard, dem Leiter des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen. Seine Aussagen „werfen ein Licht“, wie ein Qualitätsjournalist schreiben würde, auf die Denke von Vertretern des Systems in Bezug auf die Darstellung der deutschen Geschichte. Auf der Metaebene geht es bei dem Interview um den Kampf der Machthaber um die Deutungshochheit, die ihnen langsam entgleitet. (more…)

15. März 2019

USA warnen vor Huawei-Beteiligung: Nato wird deutsches Kommunikationsnetz nicht mehr nutzen — volksbetrug.net

Filed under: Geopolitik,internet — willanders @ 13:28
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Epoch Times Huawei-Logo.Foto: EMMANUEL DUNAND/AFP/Getty Images m Streit um die Beteiligung des chinesischen Huawei-Konzerns am Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes in Deutschland haben die USA mit Einschränkungen in der militärischen Zusammenarbeit innerhalb der Nato gedroht. Sollte Berlin auf Huawei setzen und das 5G-Mobilfunknetz Teil der militärischen Kommunikationsnetze werden, werde die Nato auf diesem Weg nicht mehr […]

über USA warnen vor Huawei-Beteiligung: Nato wird deutsches Kommunikationsnetz nicht mehr nutzen — volksbetrug.net

Man sieht wieviel Angst die Amis vor der Konkurrenz aus China haben; es geht ja schließlich um die Führung in einer Schlüsseltechnologie der Zukunft, die nicht nur Geld bedeutet, was schon Grund genug wäre, sondern auch noch die potentielle Möglichkeit, die Welt auszuspionieren. Bei beiden Sachen da versteht der Ami keinen Spaß!

14. März 2019

Der Mensch stammt aus Europa – und nicht aus Afrika!

Diese Meldung ging an mir völlig vorbei. Erst heute stolpere ich über die Mitteilung des internationalen Forschungsteams um Prof. Madelaine Böhme vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen über die Resultate seiner Untersuchungen von zwei Fossilienfunden aus dem östlichen Mittelmeerraum. Die Forscher untersuchten einen Vorbackenzahn und einen Unterkiefer, die jeweils einem Vor-Menschen zugeschrieben werden konnten. Das Sensationelle daran: Die Funde datieren auf 7,24 bzw. 7,175 Jahre, der bisher älteste Fund, der Sahelanthropus aus dem Tschad, ist „nur“ sechs bis sieben Millionen Jahre alt. Somit fand die Abspaltung der menschlichen Linie im östlichen Mittelmeerraum statt und nicht – wie bisher vielfach angenommen – in Afrika.
Der hochinteressante Artikel im PLOS:
https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0177127
und die allgemeinverständliche Mitteilung der Uni Tübingen:
https://idw-online.de/de/news675057
und hier Wikipedia dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Graecopithecus_freybergi

Wenn grenzenlose Dummheit Grenzen setzen will

Wenn irgendjemand noch im Zweifel darüber war, ob wir im Galopp ins postfaktische Mittelalter unterwegs sind, wo Wahrheit, Wissenschaft und Vernunft durch Glauben und dazu gehörende Religionen ersetzt werden – ich denke da beispielsweise an die Religion vom antropogenen Klimawandel und die dazugehörende Klimakirche, an die Gender-Religion mit der LGBTIQ-Kirche, an die Euro-, Veganerreligion, an die PC-Religion mit ihrer Inquisition, an die Holokaust-Religion mit ihrem Schuldkult, an den Humanismus, den Kulturmarxismus, Nihilismus, Hedonismus, die alle tiefreligiöse Züge tragen, und nicht zuletzt an den Multikulturalismus mit seiner Fernstenliebe – also wer da noch nicht gemerkt hat, dass wir uns längst im zivilisatorischen Rückwärtsgang bewegen, der wird durch diese Meldung endgültig überzeugt:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_85366454/innenminister-in-kiel-fordert-stadtmauern-gegen-terror.html

Da fordert ein Landes-Innnenminister der reale existierenden BRD folgerichtig, die deutschen Städte sollten „mit einer Stadtmauer oder einem Stadtwall, vielleicht auch mit der Art der Bebauung um den Platz herum“ vor dem Terror gesichert werden.
Also ich finde diese Idee unter rein architektonischen Aspekten interessant; es gibt keine schöneren, heimeligeren Orte als mittelalterliche Städtchen, die von Mauern und einem Burggraben umschlossen sind. Dort gibt es eine einmalige, friedliche Atmosphäre, und der Ausblick von der Mauerkrone erst! Das Bauministerium kann dann einen Wettbewerb ausschreiben: „Unsere Burg soll schöner werden!“. Der jeweilige Gewinner darf dann ein Jahr lang mit dem Konterfei des Burgfräuleins Angela über dem Stadttor an der Zugbrücke werben.

Künftige Generationen – falls es diese wider erwarten doch noch geben sollte – werden allerdings beim Anblick unserer derart befestigten Städte sich die Frage stellen, wie es dazu kam, dass diese zunächst grenzenlose Dummheit dann doch an ihre Grenzen stieß und begann, dieselbigen zu ziehen. Ich frage mich, wie viele von den Festungen den Namen Merkelburg tragen werden.

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