Willanders – Rechts vor Links

31. Juli 2018

Christliche Seefahrt

So, jetzt verstehe ich endlich, warum das  c h r i s t l i c h e   Seefahrt heißt:

https://www.welt.de/politik/ausland/article180275010/Italienisches-Schiff-bringt-Fluechtlinge-ungeprueft-zurueck-nach-Libyen.html

Ein italienisches Schiff bringt Menschen, die in Seenot geraten sind, in den nächsten sicheren Hafen. Das ist christlich. Und entspricht dem Seerecht.

 

 

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Wagner made in China

Filed under: kultur,musik — willanders @ 14:12
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Apropos Oper.

So wie die griechischen und römischen Philosophen und Dichter von frühmittelalterlichen Mönchen in abgeschiedenen Klöstern in Schottland, Irland und anderswo im Europa des 7. und 8. Jahrhunderts , kopiert und emsig ins Lateinische übersetzt und so vor endgültiger Zerstörung durch die barbarischen Horden der Mohammedaner und Wikinger gerettet wurden, so wird die europäische klassische Musik nach dem Untergang des Westens in Ostasien über- und weiterleben. Davon bin ich überzeugt.

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern – so in den 60er und 70er Jahren -, als Klavierspieler aus Japan, China und Korea bei dem weltberühmten Chopin-Wettbewerb in Warschau von Experten und Medien belächelt wurden: Ein Asiate wird unsere Musik niemals begreifen, allenfalls wie ein Roboter runterspielen können. Inzwischen kennt die ganze Welt, auch Musiklaien, zumindest die Superstars Lang Lang und Yoyo Ma, die in China mindestens so berühmt sind wie Helene Fischer und Dieter Bohlen hierzulande. Und ihnen folgt ein riesiges Heer von jungen Musikern, von denen wir in der Zukunft noch viel hören werden.

Ich selbst habe an einem, regulären, Gymnasium in China unterrichtet, das mit einem guten dutzend Übungsräumen nebst Klavier ausgestattet waren. Und diese Übungsräume waren vom Unterrichtsschluss bis tief in den späten Abend hinein von fleißig übenden jungen Chinesen stets besetzt. Und es handelte sich dabei, wie gesagt um keine Musikschule. Ich habe auch häufig die Abschlusskonzerte an einer deutschen Musikhochschule besucht. Diese Konzerte wurden weitgehend – so etwa zu zwei Dritteln – von jungen Virtuosen aus China, Korea und vereinzelt aus anderen asiatischen Nationen bestritten.

Die Begeisterung für die westliche Musik in China ist weltweit einmalig. Große Orchester schiessen dort überall wie Pilze aus dem Boden, genauso wie modernste Konzertsäle; das Konzertpublikum in stets ausverkauften Konzerten besteht mehrheitlich aus Jugendlichen und Kindern. Die Eltern geben Unsummen für Klaviere – nach Möglichkeit Made in Germany – und für andere Instrumente, sowie für Musiklehrer aus, in der Hoffnung ihr Kind eines Tages auf einer Bühne in Salzburg, Wien oder New York zu erleben. Gastauftritte westlicher Solisten, Orchester und Opernsänger sind stets in Rekordzeit ausverkauft.

Und hier ein Beipiel – auch wenn diese Musiker aus Hongkong stammen, das ich in der obigen Aufzählung vergessen habe:

Der Pilger-Chor aus Tannhäuser

Der Youtube-Channel der Pontesingers: https://www.youtube.com/user/pontesingers

Und hier ihre Webseite: http://pontesingers.org/

30. Juli 2018

Rumpelstilzchen oder der fliegende Opernbesucher

Ein Mann geht in die Oper und als er von seiner Loge im ersten Rang aus seine Bekannten im Parkett grüssen will, beugt er sich dermaßen weit vor, dass er dabei sein Gleichgewicht verliert und hinunterstürzt. Als er zwischen den Stuhlreihen hervorkrabbelt, sieht er unzählige Augenpaare auf ihn gerichtet; aufgeschreckt durch das Gepolter starren ihn buchstäblich alle Opernbesucher an. Der gute Mann lässt sich aber seine Schmerzen überall am Körper nicht anmerken, statt dessen steht er auf, richtet seine Kleidung zurecht, lächelt, grüßt seine zahlreichen Bekannten,wischt sich die Blutspuren vom Gesicht weg, geht in seine Loge hinauf, und dort angekommen … stürzt er sich erneut in die Tiefe! Er steht erneut auf, lächelt – und wiederholt den Vorgang noch etliche Male.

Jedesmal tut er so, als ob diese für alle ersichtlich äußerst schmerzhafte Stürze von Anfang an beabsicht wären. Und weil es nun mal so großartig ist, sich fast umzubringen, muß man diesen Versuch doch immer und immer wiederholen. Als er dann von den herbeigerufenen Rettungskräften und den Polizisten abgeführt wird, dreht er sich um und ruft in den Saal hinein: „Das war ein Signal für Solidarität mit all den Stürzenden in der Welt!“

An eine derartige Situation mußte ich denken, als ich vor wenigen Tagen die Nachrichtenseite öffnete:

irrsinn

 

Die eigene psychotische Deformierung in eine Tugend umzutaufen und damit vor aller Augen wedeln – dafür hat das Englische das Wort virtue signalling parat. Dieses laute Rauspousaunen der eigenen Heuchelei, verkleidet als hohe Moral, geht jedoch immer einher mit dem kompletten Fehlen der Bereitschaft zur Übernahme der Konsequenzen und Verantwortung fürs eigene Handeln. Die Konsequenzen werden immer und ausnahmslos auf andere abgewälzt, damit man selber wieder Kapazitäten für die nächste gute Tat hat.

So wie unser fliegender Opernliebhaber behauptet, es sei alles pure Absicht und so angenehm, dass er es glatt mehrmals macht, so leugnen die Bürgermeister dieser Städte, dass sie an die Grenzen ihrer Kapazität stießen. »Ein Signal für Humanität« wollten sie setzen.

Oder ist es eher so, dass da die Politiker etliche Ruinen für ’nen Appel und ’n Ei gekauft haben, die sie für teures Geld als „Flüchtlingsunterkünfte“ an die Städte vermieten und so auf Kosten der Steuerzahler zu Gold machen wollen?

Handelt es sich hier nicht vielmehr um eine zeitgemäße Version von „Stroh zu Gold spinnen“? Ich hoffe nur, dass dieses „Flüchtlingsmärchen“ genauso wie das Rumpelstilzchen endet, und die Verbrecher namens Politiker sich wie der Namensgeber des Märchens vor Wut selbst zerreissen mit den Worten: „Der Teufel soll die Merkel holen!“

25. Juli 2018

Heilige Blutsbande – oder was wir von den alten Griechen lernen sollten

Heilige Blutsbande

Der folgende Text ist meine Übersetzung eines Artikels aus dem Englischen, geschrieben von Thomas Jackson, erschienen in American Renaissance, im Oktober 1999, auf deren Webseite erschienen am 3. Juni 2018. Th. Jackson bespricht darin das Buch Family, Kin and City-State: the Racial Underpinning of Ancient Greece and Rome. Numa Denis Fustel de Coulanges and J. Jamieson, Scott-Townsend Publishers, 1999.

Numa Denis Fustel de Coulanges (1830-1889) war einer der größten französischen Historiker des 19. Jahrhunderts. Sein wichtigstes Buch La Cité Antique, erschienen 1864, ist eine Meisterstudie über die Städte im antiken Griechenland und Rom. Darin nimmt der Einfluß der Religion auf die Entwicklung der damaligen Institutionen einen breiten Raum ein.

J. Jamieson brachte das Buch 1999 in einer etwas gekürzten und modernisierten Fassung heraus, welche die Wichtigkeit von Familie und Verwandtschaft betont.

*****

Coulanges‘ Werk arbeitet deutlich den Kern des antiken Glaubens heraus, der darin bestand, zum einen den Geistern der Vorfahren Respekt zu erweisen und zum anderen die Reinheit und Kontinuität der Familienlinie zu erhalten. Die Hauptfunktion dieser Religion bestand darin, die Familie/Sippe zusammenzuhalten, indem sie den Blutsbanden die höchste Priorität einräumte. Der Buchautor stellt fest, dass dieser Aspekt existenziell wichtig für Zusammenhalt, Dynamik und Kontinuität der antiken Gesellschaft war:

Das wahre Fundament der Größe Roms und Griechenlands bestand in der Treue zu Familie und Sippe, welche über die Generationen hinweg aufrecht und lebendig gehalten wurde. Dieses Phänomen teilten die antiken Griechen und Römer übrigens mit allen bekannten indo-europäischen Völkern dieser Zeit… All diese Gesellschaften sahen das Leben nicht alleine als das einer einzigen Generation, sondern als eine kontinuierliche Abfolge von Generationen einer Blutlinie. Die jeweilige Generation war lediglich die Wächterin und Bewahrerin eines heiligen Erbes, das an die folgenden Generationen weitergereicht werden musste, möglichst vermehrt und verbessert.

Dieser Kult der Ahnenverehrung war der Vorläufer der Himmelsreligionen, etwa der von Zeus und Athena, und koexistierte mit diesen später ohne Probleme. Diese frühe Religion verschwand zwar schließlich irgendwann, aber der Historiker behauptet, dass hauptsächlich der Fokus auf Familie und Verwandtschaft zur Größe der beiden Kulturen beitrug, und umgekehrt der Verlust von Familiensinn und die schwindende Hinwendung zur Gemeinschaft den Niedergang erst verursachte.   (more…)

23. Juli 2018

Propaganda mit dem Vorschlaghammer

Filed under: Medien — willanders @ 20:46
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Der Artikel in der Welt ist ein Paradebeispiel für das Verwursten von beliebigen Nachrichten für die Multikultiwurst. Den Artikel kann man lesen nur als warnendes Beispiel für einen – seit langem vorherrschenden – Propagandajournalismus. Alleine anhand dieses Machwerks kann man begreifen, warum die Medien kurz vor dem Exitus stehen… oder besser: wanken.

Erfreulich und sehr lesenswert aber sind die Kommentare: so dumm sind die Leute doch noch nicht, wie sich die Journallisten das in ihren Schreibstuben herbeifantasieren:

https://www.welt.de/politik/ausland/article179144262/Rettungsaktion-in-Thailand-Der-eigentliche-Held-in-der-Hoehle-ist-ein-staatenloser-Junge.html

22. Juli 2018

Die Spirale des Bösen ist linksdrehend

Ein exzellenter Aufsatz über die Spirale des Bösen in der Geschichte der letzten drei Jahrhunderte. Darüber, dass Links – und somit die vorherrschende Ideologie der letzten dreihundert Jahre …. Ach, am besten den ganzen Beitrag von Jürgen Fritz auf seinem Blog lesen!

Hier nur ein kleines Appetithäppchen daraus:

Der heute nahezu alles beherrschende böse Linke kann nicht verstehen, dass er selbst, indem er sich über den bösen Nazi überhaupt erst definiert – „Nur wegen Ausschwitz bin ich überhaupt in die Politik gegangen“ -, sich gegenüber dem bösen Nazi ebenso epigonal (nachahmend) verhält wie dieser sich gegenüber dem bösen Bolschewisten und dieser sich wiederum gegenüber dem bösen Imperialisten epigonal verhält.

So wie der Kommunist die Antwort auf den Imperialisten war, so war Hitler die Fortführung und Antwort auf die Bolschewisten (radikale russische Sozialdemokraten), von denen er viel gelernt hat, wie er selbst zugab. Auch wie man Konzentrationslager baut und Menschen massenhaft und fabrikmäßig millionenfach vernichtet, haben die Nazis von den Bolschewisten gelernt, siehe den Dokumentarfilm The Soviet Story unten. Und der moderne böse Linke wiederum ist die Fortführung und Antwort auf den bösen Nazi. Uns so drehen wir uns immer weiter im Kreis des Bösen.

 

 

6. Juli 2018

Allahu Akbar, Europa!

Und dieses sieht man bei Youtube heute anstelle dieses Videos:

 

 
Das heißt also logischerweise: „Allahu Akbar“ ist Hate Speech. Das allerdings weiß ich schon lange.

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