Willanders – Rechts vor Links

31. Oktober 2015

Happy Halloween!

Filed under: kultur — willanders @ 05:52
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30. Oktober 2015

Alternativlose Gesprächskultur

Filed under: politik — willanders @ 11:46

Neulich, im Café. 11.000 km von Deutschland entfernt. Unterhaltung mit einer Hamburgerin.

Sie: „Du, ich denke Anfang nächsten Jahres nach Deutschland zurückzugehen… Aber jetzt weiß ich nicht… das mit den Flüchtlingen… ist das nicht furchtbar?“

Ich: „Nee wieso? Wer Merkel und die anderen Systemparteien wählt, darf nicht überrascht sein.“

Ich sehe ihre vor Erstaunen weit geöffneten Augen, also lege ich nach: „Und mit den Hamburgern, die zu über zwei Dritteln linke Parteien gewählt haben, habe ich überhaupt kein Mitleid. Sie kriegen geliefert, was sie bestellt haben.“

Sie: „Wieso? Wo steht das?“

Ich: „Auf den jeweiligen Webseiten der Parteien, zum Beispiel in ihren Programmen. Es reicht aber auch, sich ihre Politik der letzten Jahrzehnte anzusehen. Von den Aussagen ihrer Politiker in den letzten Wochen zu schweigen.“

Sie, mühsam nach Luft schnappend: „Du machst dir das aber einfach!… Wir wollen jetzt aber nicht politisch werden!“

Sprach, drehte sich um und sprach kein Wort mehr mit mir, bis heute.

Mit dem Islam hat das nichts zu tun

Filed under: islam — willanders @ 09:17
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zweiströmungen

28. Oktober 2015

Freiheit ist nur Leben, ist nur Glück

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26. Oktober 2015

Gute Deutsche, schlechte Deutsche

Während dieser Herr seiner politischen Meinung einen legitimen Ausdruck verleiht:

beweist dieser Rattenfänger sein skandalös volksverhetzendes Potential:

25. Oktober 2015

„Was heißt eigentlich: Grundgesetz?“, oder von der Mut zur Intoleranz

Eine etwas längere Lektüre, aber lesenswert, zumindest aus den folgenden Gründen:

  1. Man kann hier die Weisheit unserer politischen Theoretiker sehen, die etliches von dem bereits damals voraussahen, was heute unserem Land das Genick bricht.
  2.  Man kann sehen, wie weit die heutige BRD sich von ihren Ursprüngen entfernt hat.
  3. Carlo Schmid hätte heute keinen Platz in der real existierenden SPD des 21. Jahrhunderts.

„Was heißt eigentlich: Grundgesetz?“

(Auszüge aus der) Rede des Abgeordneten Carlo Schmid im Parlamentarischen Rat, 8. September 1948 [StenBer. S. 70ff] Abg. Dr. SCHMID (SPD)

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(…) Der Rechtszustand, in dem Deutschland sich befindet, wird aber noch durch folgendes charakterisiert: (…) Darüber hinaus trägt die Besetzung Deutschlands interventionistischen Charakter. Was heißt denn Intervention? Es bedeutet, daß fremde Mächte innerdeutsche Verhältnisse, um die sich zu kümmern ihnen das Völkerrecht eigentlich verwehrt, auf deutschem Boden nach ihrem Willen gestalten wollen.

(…) Daß es dazu kommen konnte, hat seine guten Gründe: man kann verstehen, daß unsere Nachbarn sich nach dem, was im deutschen Namen in der Welt angerichtet worden ist, ihre Sicherheit selber verschaffen wollen! (…)  Aber Intervention vermag lediglich Tatsächlichkeiten zu schaffen; sie vermag nicht, Rechtswirkungen herbeizuführen. Völkerrechtlich muß eine interventionistische Maßnahme entweder durch einen vorher geschlossenen Vertrag oder durch eine nachträgliche Vereinbarung legitimiert sein, um dauernde Rechtswirkungen herbeizuführen. Ein vorher geschlossener Vertrag liegt nun nicht vor: die Haager Landkriegsordnung verbietet ja geradezu interventionistische Maßnahmen als Dauererscheinungen.

So wird man für die Frage, ab interventionistische Maßnahmen von uns als „Recht“ anerkannt werden müssen, spätere Vereinbarungen abzuwarten haben. Aber kein Zweifel kann darüber bestehen, daß diese interventionistischen Maßnahmen der Besatzungsmächte vorläufig legal sind aus dem einen Grunde, daß das deutsche Volk diesen Maßnahmen allgemein Gehorsam leistet. Es liegt hier ein Akt der Unterwerfung vor – drücken wir es doch aus, wie es ist -, eine Art von negativem Plebiszit, durch das das deutsche Volk zum Ausdruck bringt, daß es für Zeit auf die Geltendmachung seiner Volkssouveränität zu verzichten bereit ist. Man sollte sich doch darüber klar sein, was Volkssouveränität heißt: nicht jede Möglichkeit, sich nach seinem Willen in mehr oder weniger Beschränkung einzurichten, sondern zur Volkssouveränität gehört, wenn das Wort einen Sinn haben soll, auch die Entschlossenheit, sie zu verteidigen und sich zu widersetzen, wenn sie angegriffen wird! Solange das nicht geschieht – und es hat sehr gute Gründe, daß es nicht geschieht -, werden wir die Legalität der interventionistischen Maßnahmen zum mindesten für Zeit anerkennen müssen.

(…) damit das deutsche Volk weiß, in welchem Rahmen seine „Verfassung“ gilt. Wenn man einen solchen Zustand nicht will, dann muß man dagegen handeln wollen. Aber das wäre dann Sache des deutschen Volkes selbst und nicht Sache staatlicher Organe, die ihre Akte jeweils vorher genehmigen lassen müssen. (more…)

22. Oktober 2015

Die geschichtlichen Tragödien wiederholen sich…

… und zwar als Farce. Marx hatte recht. Und wie! Zumindest was ihre Bestandteile Absurdität und Unsinn angeht.

adolfmerkel

In den zurückliegenden Jahrzehnten habe ich etliche Erklärungsversuche zum Nationalsozialismus gelesen, die mal auf der ökonomischen, mal auf der soziologischen, mal auf der psychologischen Schiene eine Erklärung zu liefern versuchten, oder auf allen Schienen auf einmal wie Erich Fromms „Die Anatomie der menschlichen Destruktivität“. Manche Ansätze waren interessant, manche völlig abwegig – keine der Erklärungen konnte mich vollends überzeugen, keine hat mich das „Wie konnte das bloß geschehen!“ verstehen lassen. Aber schon während der Sarrazin-Debatte dämmerte es mir, jetzt in der „Flüchtlingskrise“ ist mir vollkommen klar geworden, wie es in Deutschland nach 1933 zugegangen sein muss. Adornos „autoritärer Charakter“ lebt in diesem unseren Volk, und wie! Nur nicht dort wo ihn die Kulturmarxisten verorten.

Während die „Nazis in Nadelstreifen“ sich beim näheren Hinsehen als Durchschnittsbürger entpuppen, die brav ihrem Broterwerb nachgehen, ihre Steuererklärung Jahr für Jahr pünktlich beim zuständigen Finanzbeamten abliefern, ihren Kindern gute Manieren beibringen und mit blankgeputzten Schuhen zum Pegida-Spaziergang aufbrechen, ist der „Untertan“ auf der Gegenseite zu finden: bei den Qualitätsjournalisten, bei den Politikern und nicht zuletzt bei den Antifa-Primaten, aber vor allem bei der breiten Masse der Deutschen, deren größtes Problem ist das Ende von „Dschungelcamp“. Erst jetzt verstehe ich, wie leicht die Deutschen damals verführbar waren, weil sie es heute aufs Neue demonstrieren. Es gibt wohl kein anderes Volk auf dieser Erde, das dermaßen naiv einem Führer – sei es Adolf, sei es Merkel – brav und voller Vertrauen hinterherläuft ohne den Inhalt der Parolen zu hinterfragen. Kein anderes Volk ist leichter zu emotionalisieren, keine andere Nation schaltet schneller das Denken ab und auf Gefühl-Modus um. (more…)

20. Oktober 2015

Die Deutschen und die Demokratie – ein Ding der Unmöglichkeit

Wenn man heute auf den Zustand des deutschen Staates, seiner Organe und Politiker, dann auf die deutschen Medien und die Deutschen blickt, dann beschleichen einen die leisen Fragen: Wie steht es um die Demokratie in unserem Land? Was ist aus dem Versuch geworden, dieses System in der BRD nach 1945 zu installieren? Wie konnte es zu einer derartigen Erosion kommen? Und wie geht es weiter? Viele Frage auf einmal.

Vielleicht hilft da zunächst ein kleiner Überblick über die Versuche der Deutschen mit dem ungeliebten System.  Diesen Text habe ich auf contra-magazin.com gefunden und gebe ihn hier ungekürzt wieder. Ich finde er verdient als Einstieg in die Betrachtung Aufmerksamkeit.

Sie wird es nie schaffen: die Demokratie in Deutschland

Es gab einige Versuche, Deutschland zu einem demokratischen, volksnahen Staat zu machen. Doch bislang sind alle zusammen gnadenlos gescheitert. Der Staatsfeiertag am 3. Oktober ist einer Feier nicht Wert, zumal das heutige Deutschland auch nur ein Vasallenstaat ist, in dem das Volk nichts zu sagen hat.

Von Henry Paul

Die Studenten, natürlich wer sonst. Diesmal die Burschenschafter. 1817 im August, luden sie zum Wartburgfest ein und zwei Monate später nahmen über 500 Studenten aus 11 Universitäten dort teil. Die Studenten wollten Avantgarde sein, Vorreiter in Sachen Nation, Freiheit, Demokratie. Die Franzosen und die Vereinigten Staaten hatten quasi im Duett ihre Nation, ihre Freiheit und ihre Demokratien mit Verfassungen und Rechtskonstrukten begründet. Die Idee war fast schon 100 Jahre alt, der Absolutismus hatte abgewirtschaftet, die Herrscher waren davongejagt oder in Verschiss geraten. Das Volk wachte auf und das Volk wählte sich das erste mal selbst als Souverän. Eine neue Zeit war angebrochen. Deutschland aber stand noch zögerlich und wartete. Die Studenten aber wagten es.

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Entschuldigung, das falsche Bild… hier das richtige, natürlich:

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16. Oktober 2015

Gute Galgen, schlechte Galgen

Die Bildzeitung für Leute mit Abitur mit ihrer Doppelmoral:

galgengut

“ … wollen aufmerksam machen…“

galgenpfui

„…die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Stimmung auf den Anti-Asyl-Kundgebungen wird aggressiver.“

Und wenn es um Mord und Terror geht, ist auf unsere linken Freunde immer Verlaß:

guilot

Wo wir schon bei der Kultur des Wegschauens der deutschen Massenmedien sind: Eine schicke Guillotine bei der Anti-TTIP-Demo in Berlin hat auch keinen der Qualitätsjournalisten gestört:

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LÜGENPRESSE!

15. Oktober 2015

Mauern und Zäune…

… sind doch gar nicht schlecht, wenn man Grenzen kontrollieren will.

Thilo Sarrazin

 

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