Willanders – Rechts vor Links

22. September 2013

AfD – alternativlos gut!

Für alle, die noch nicht entschieden haben, welche Partei sie morgen wählen sollen, hier noch ein Interview mit Hans-Olaf Henkel, in dem das aktuell drängendste Problem – der Euro – auf den Punkt gebracht wird. Alle anderen Probleme -beispielsweise Einwanderung, Islamisierung, erodierende Demokratie, antideutsche Richter- werden später, bald angegangen. Und wenn es nicht die AfD tut, dann haben wir in vier Jahren eine andere Alternative. Lasst uns einen Schritt nach dem nächsten machen. Der erste ist, den Scheisseuro in der jetzigen Form loszuwerden.

Deutschland wird zahlen müssen

15.08.2013 •

Euro-Rettung um jeden Preis? Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel plädiert für die tabuisierten Alternativen. (©dpa)

Trotz aller Reformbemühungen – die Währungsunion führt zur Inflation und kostet das Ersparte der Deutschen, resümiert Hans-Olaf Henkel. Im Interview erläutert der Ex-Chef des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), wie die Politik die Wahrheit vertuscht, welche Alternativen zum Euro es gibt und welche Möglichkeiten Anlegern bleien.

Focus Money: Vor ziemlich genau einem Jahr hat EZB-Chef Mario Draghi verkündet, er werde alles Erforderliche tun, um den Euro zu retten. Seitdem hat sich der Euro stabilisiert, die Zinsen sind zurückgegangen, und die Aktienmärkte ziehen an. Hat Draghi die Euro-Krise gelöst?

Hans-Olaf Henkel: Nein, überhaupt nicht. Er hat mit dieser Ankündigung die Lösung des Problems auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben. Dadurch wurden die Märkte beruhigt, das ist richtig. Aber eins ist auch klar: Die Politiker in den Krisenländern wissen jetzt, dass sie sich nicht mehr so um Reformen bemühen müssen wie vor dieser Ankündigung.

Money: Nun haben aber doch gerade Frankreich, Spanien und Italien, ja sogar Griechenland Reformen in Angriff genommen, Portugal macht Fortschritte beim Schuldenabbau. Das sind doch Zeichen einer Wende zum Besseren . . .?

Henkel: Da sind Sie wohl Opfer der regierungsamtlichen, euroromantischen Reklame geworden. Portugal baut keine Schulden ab, sondern weitere auf. In Wahrheit hat nicht ein einziges Land Südeuropas – einschließlich Frankreich – die Ziele erreicht, die bei Unterzeichnung des Fiskalpakts oder bei Ausreichung der Kredite und Bürgschaften festgelegt wurden.

Diese Länder haben heute ausnahmslos eine höhere Neuverschuldung als geplant, eine höhere Gesamtverschuldung als angenommen, ihre Steuerbasis ist stärker geschrumpft und die Arbeitslosigkeit stärker gestiegen als befürchtet. Die Jugendarbeitslosigkeit ist eine absolute Katastrophe. Auch die Zahl der Firmenpleiten – der vielleicht wichtigste Indikator in diesen Ländern – nimmt weiter zu. (more…)

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