Willanders – Rechts vor Links

25. Oktober 2010

Konservativ: Nation. Familie. Sprache

Nation. Familie. Sprache


 

Es gibt in Deutschland Millionen Konservative, aber keine Partei, die sie vertritt. Welche Ziele würde eine solche Partei verfolgen?

Was ist eigentlich konservativ? Was ist rechts? Eine konservative oder rechtskonservative Partei, so es eine gäbe, würde darauf hinweisen, dass beide Begriffe eine politische Normalität beschreiben, aber in Deutschland auf Grund jahrzehntelanger Abwertung einen Hautgout besäßen, den sie nicht nur nicht verdient hätten, sondern der antidemokratisch wirke. Wo es eine Linke gibt, würde sie erklären, müsse es aus simplen Gründen des Gleichgewichts und der Repräsentativität eine Rechte geben. Vielleicht würde sie bildlich sprechen und formulieren: Der Bundesadler ist ein Krüppel, er hat nur einen Flügel.
Eine konservative Partei würde darauf bestehen, dass Volk und Nation keineswegs Begriffe aus der politischen Rumpelkammer seien, sondern Tatsachen, dass weder eine „Bevölkerungnoch „die Menschen draußen im Lande“ (Angela Merkel) politische Größen oder politische Subjekte sind. Sie könnte Spinoza zitieren mit dem Satz, dass der Versuch, sich im Sein zu halten, das erste und einzige Prinzip der Individuation sei und dass dies natürlich auch für Völker gelte.

Eine konservative Partei würde also dafür plädieren, der Globalisierung nicht blindlings zu folgen, sondern ihr das selbstbewusst Eigene entgegenzu­setzen. Sie würde sich verstehen als eine Kraft des Beharrens, die der herrschenden Neu = gut-Manie mit gesundem Menschenverstand begegnet. Die Existenz einer konservativen Partei würde überdies bedeuten, dass die Anthropologie wieder in die deutsche Politik einzöge. Konservative gehen davon aus, dass viele Proble­me aus einem zu optimisti­schen Menschenbild und daraus resultierender Überforde­rung der Menschen entstehen; konservativ wäre eine Politik der Selbstverantwortung und Selbsthilfe, aber auch der Entlastung des Menschen durch Institutionen.

Eine konservative Partei würde, so sie denn eine wäre, die deutsche Leitkultur als eine Selbstverständlichkeit betrachten und zunächst darauf hinweisen, dass Leitkultur der Gegenbegriff zu Multikultur sei. (more…)

23. Oktober 2010

Islam – ein Angebot, das man nicht ablehnen kann

Filed under: antisemitismus,geschichte,islam,terror — willanders @ 18:55
Ein TAZ (!)-Artikel vom 21.09.2002.  Da muss der CvD wohl kurz mal Schnapsholen gewesen sein. Anders kann ich mir so viel Offenheit und Wahrheit im Zentralorgan der Anarchie und Lüge nicht erklären.

Duldung und Demütigung

Ist der Islam tatsächlich eine so tolerante und friedfertige Religion, wie nach den Terroranschlägen vom 11. September allerorten behauptet wird? Geschichte und Gegenwart sprechen dagegen

von SIEGFRIED KOHLHAMMER

Nach den Massakern des 11. September 2001 beeilten sich führende westliche Staatsmänner, ihren verschreckten Bürgern zu versichern, dass die Terrorakte nichts mit dem Islam zu tun hätten – der Islam sei vielmehr eine tolerante, friedliebende Religion. Es scheint mir aus aktuellem Anlass sinnvoll, diese Beteuerungen einer „dogmatischen Islamophilie“ auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu prüfen, denn – wie der 11. September gezeigt hat – Illusionen zu hegen, kann nachteilige Folgen haben. Es ist jedoch auch nicht meine Absicht, gegen solides Beweismaterial zu behaupten, dass der Islam nie anders als intolerant war oder sein kann, sondern dass er wie alle nicht vom Gewaltmonopol eines säkularen Rechtsstaats gebändigten Religionen zu allem fähig ist.

Das Kronjuwel in der Schatzkammer islamischer Toleranz ist die Institution der Schutzbefohlenen (dhimma). Sie beruht auf Koranversen, auf Prophetenworten und -taten (hadith) und weiteren der über Jahrhunderte sich entwickelnden religiösen Rechtsbestimmungen, die Teil dessen sind, was der rechtgläubige Muslim zu tun und zu lassen hat. Die Institution der Dhimma wird als Vertrag interpretiert, der den unterworfenen Andersgläubigen Leben, Eigentum (einschließlich des Rechts, Handel und Gewerbe zu betreiben) sowie die Ausübung ihrer Religion und Selbstverwaltung gewährt gegen die Zahlung spezieller Kopf- und Landsteuern und weiterer Leistungen sowie der Loyalität gegenüber dem islamischen Staat. Das ist nicht wenig. Aber es ist weder spezifisch islamisch noch neu, noch besonders tolerant. Und es ist kein Vertrag.

Auch juristischen Laien ist bekannt, dass ein unter Gewaltandrohung zustande gekommener Vertrag null und nichtig ist – es ist kein Vertrag, sondern „ein Angebot, das man nicht ablehnen kann“, wie Don Corleone es formuliert hätte. (more…)

22. Oktober 2010

Deutsche Willkommenskultur

Filed under: demographie,Integration,politik,steuern — willanders @ 08:08
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Knapper Artikel von Gunnar Heinsohn in der FAZ. Kürzer und präziser kann man diese Misere nicht auf den Punkt bringen! Man fragt sich aber nach dem Lesen, bräuchte Deutschland überhaupt Zuwanderung, wenn es diese sechs Zumutungen beseitigen würde? Der Blogbetreiber treibt sich seit vielen Jahren in der Welt herum und macht die Erfahrung, dass er immer weniger gefragt wird nach Deutschland als eventuellen Wohnort für Einwanderer. USA, Kanada, Australien ja, aber Deutschland? Mein Land wird immer weiter nach unten durchgereicht wenn es um Attraktivität für junge, fähige, gut ausgebildete Menschen geht. Wer geht schon freiwillig in ein Land mit schlechtem Wetter, miesgelaunten Menschen, um dann noch einen Grossteil seines Einkommens für Mitbewohner auszugeben, die ihn dafür hassen und womöglich umbringen, wenn er abends von der Arbeit nach Hause fährt.

 

 

Qualifizierte Zuwanderung

Willkommen in Deutschland!

Der teuerste Sozialhilfesektor der Welt, die Versorgungslast einer vergreisenden Bevölkerung und dann auch noch Deutsch lernen: Auf qualifizierte Zuwanderer warten in Deutschland mehr Zumutungen als Versprechen.

Von Gunnar Heinsohn

Aus dem knappen internationalen Angebot an Hochqualifizierten will Deutschland jährlich nicht nur rund tausend, sondern alsbald viele hunderttausend für sich gewinnen. Will man mit Australien gleichziehen, das bei einer Bevölkerung von 22 Millionen im Jahre 2009 mehr als 300.000 Neubürger hereinholte, so müssten es bei uns im Verhältnis mehr als eine Million sein. Aufgrund des Durchschnittsalters von 37 Jahren gegenüber 44 in Deutschland sähe die australische Bilanz aber immer noch besser aus. Wollte man mit Kanada gleichziehen, das bei 34 Millionen Einwohnern und einem Durchschnittsalter von vierzig Jahren 2009 rund 250.000 Einwanderer anwarb, müssten wir immer noch 600.000 Asse anlocken.

Wie sieht bisher die Willkommenskultur für solche Scharen aus? Was kann man ihnen anbieten?

1) Die Zuwanderer müssen den relativ größten Sozialhilfesektor der Welt finanzieren, weil jeder legal und einkommenslos in Deutschland Lebende unbegrenzt und menschenwürdig von den Mitbürgern bezahlt wird.

2) Sie müssen in Deutschland den teuersten Renten- und Pensionssektor der Welt finanzieren.

3) Sie kommen in den Staat mit dem unter entwickelten Nationen höchsten Anteil an Jugendlichen ohne Ausbildungsreife (22 bis 25 Prozent), die sie nicht nur versorgen, sondern deren Zorn sie auch gewärtigen müssen.

4) Sie behalten deshalb von ihrem Verdienst nur 45 Prozent in der Tasche gegenüber mehr als siebzig Prozent bei den Angelsachsen.

5) Sie können aufgrund dieser Last und des Umstands, dass sie in das – neben Japan – am längsten schon vergreisende Land der Erde gelangen, für sich selbst keine passable Altersversorgung aufbauen.

6) Sie müssen neben dem Englisch, das sie als Hochqualifizierte ohnehin können und sie für die Anglo-Welt bestens rüstet, auch noch Deutsch lernen.

Wenn am Flughafen dann „Warum ist es am Rhein so schön?“ gespielt und eine Flasche Liebfrauenmilch entkorkt wird, kann das gewiss manchen Fremden mit Rührung erfüllen. Aber wird die ausreichen, um nach Dortmund/Westfalen statt nach Portland/Oregon zu streben? Es stimmt schon, dass sich bei einer Integration beide Seiten einbringen müssen. Aber was tut die Bundesrepublik bisher, um diese sechs Zumutungen für ein gelingendes Beieinander zu überwinden?

Gunnar Heinsohn lehrt Sozialwissenschaften an der Universität Bremen.

13. Oktober 2010

Thea Dorn – die Heilige der Wendehälse

Jede Religion braucht ihre Heiligenhallen, ein Sanktuarium, in dem diejenigen verehrt werden, die sich auf ihrem Gebiet besonders hervorgehoben haben. Der Blogbetreiber findet, dass auch der Wendehalsismus eine derartige Hall of Fame braucht, in der seine hervorstechendsten Verkünder mit einem oder mehreren Werken verewigt werden.

Heute machen den Anfang mit Fräulein Christiane Scherer alias Thea Dorn. Diese hat nämlich neulich in DIE ZEIT einen lesenswerten Beitrag veröffentlicht, in dem sie sich als eine glühende Verehrerin der Meinungsfreiheit hervortut. Während und nach der Lektüre des Beitrags kann man sich schwerlich gegen den Drang wehren, das Friedensnobelpreiskomitee um eine Kandidatur für Frau Dorn anzugehen. Sie hat es mindestens so verdient wie Liu Xiabo! Nein! Herr Liu erweist sich angesichts dieser Jean d’Arc des Freien Wortes geradezu als eine Fehlbesetzung für den diesjährigen Friedensnobelpreis!

Der darunter stehende Artikel aus der taz von 2006 ist aber ebenfalls sehr lesenswert. Er könnte die Metaüberschrift haben: „Tribunal der Gutfrauen“. Kaum zu glauben: Beide stimmen aus der Feder von Fräulein Scherer/Dorn. Danach stellt sich nur noch die Frage, ob Fräulein Scherer/Dorn zwei verschiedene, zum Verwechseln ähnlich aussehende Personen sind, oder ob diese Person eine multiple Persönlichkeit ihr eigen nennt, gemäss dem Motto: Wer bin ich – und wenn ja wie viele?

Meinungsfreiheit

Tribunal der Gutmeinenden

Nicht nur der Fall Sarrazin zeigt: Wer im öffentlichen Streit deutliche Worte riskiert, kommt für höhere Ämter nicht mehr infrage. Ein Plädoyer für die Meinungsfreiheit.

  • Von: Thea Dorn
  • Datum: 2.10.2010 – 14:43 Uhr
Könnte Martin Luther heute Ratsvorsitzender der EKD werden? Wohl kaum - er nahm zu wenig Rücksicht auf Empfindlichkeiten 

Könnte Martin Luther heute Ratsvorsitzender der EKD werden? Wohl kaum – er nahm zu wenig Rücksicht auf Empfindlichkeiten

Martin Luther hätte schlechte Karten, wollte er sich in diesem Herbst um den vakanten Posten des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland bewerben. Ein wachsamer Chronist hätte sich erinnert, dass der Reformator bei einer seiner Tischreden gesagt hat: »Armut ist in der Stadt groß, aber die Faulheit viel größer.« Am nächsten Tag hätte der Satz in allen Zeitungen gestanden, ein Empörungschoral wäre aufgebrandet mit dem Cantus firmus: Tief betroffen vernehm’ ich solch’ menschenverachtend’ Wort.

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten hätten sich ihres öffentlich-rechtlichen Auftrags erinnert und den Unruhestifter zum spätabendlichen Tribunal geladen. Neben dem Moderator hätte eine prominente Grünen-Politikerin gesessen, der Vertreter des Zentralrats der Juden hätte abgesagt, weil er nicht mit einem ausgewiesenen Antisemiten an einem Tisch sitzen wolle. Stattdessen hätte die Redaktion einen Gast muslimischen Glaubens hinzugebeten, der Luther als Türkenhasser und Kreuzzügler entlarvt hätte. Eine alleinerziehende Mutter (Hartz IV, protestantisch, engagiertes Kirchenmitglied, überlegt jetzt auszutreten) wäre in dem Gefecht wahrscheinlich nicht zu Wort gekommen, hätte aber die ganze Zeit auf ihrem Betroffenenstühlchen gesessen, und die Regie hätte sie uns oft im Bild gezeigt. Der Polterer selbst hätte das Fernsehstudio kaum verlassen, ohne seine Ankläger mindestens einmal als »Hure«, »Rotzlöffel« oder »Schwein aus der Herde Epikurs« bezeichnet zu haben. Binnen eines Tages wäre Martin Luther als Kandidat für den Ratsvorsitz der Evangelischen Kirche in Deutschland erledigt gewesen.

Nein, Thilo Sarrazin ist nicht der Luther des frühen 21. Jahrhunderts. (more…)

12. Oktober 2010

Iran: Das Recht auf Dirndl und Schweinshaxn!

Filed under: Integration,islam,kultur — willanders @ 12:48

Ein lustiger Text, gefunden hier (stammt aus einem Kommentar bei Welt Online):

Man stelle sich einmal vor, der Zentralrat der Schwaben und Bayern würde im Iran fordern, dass sich z.B. die Iraner mehr von Maultaschen, Weißwürsten und Spätzle ernähren sollen und sie (die Schwaben und Bayern) alle paar Meter einen Stand mit Wurstsalatverkauf und Butterbrezeln errichten dürfen. Die schwäbischen/bayrischen Frauen laufen im Alltag in hübschen Dirndl herum und die Männer in kurzen Lederhosen. Außerdem beklagt sich der schwäbisch/bayrische Zentralrat bei den Herrschenden in Teheran, dass zu wenig Integration stattfindet und verlangt mehr finanzielle Mittel und Zeitungen und offizielle Dokumente in deutscher Sprache. Für die Schwaben und Bayern die nicht arbeiten gibts Sozialleistungen ein Leben lang, kostenlose Arztbesuche sowieso. Dafür leben die Schwaben und Bayern nach preussischen Gesetzen und Traditionen und verhöhnen die iranische Polizei, hängen deutsche Fahnen aus dem Fenster und bauen Kirchen.

Dann regen sich ein paar Iraner auf und meinen, dass sie die Schwaben und Bayern nicht unbedingt versorgen müssten, dass die Dirndl zu kurz sind, die Männer zu viel Bier trinken und überhaupt, dass sie keine Christen in ihrer Nähe haben möchten. Die iranische Regierung wird daraufhin ihren Bürgern nach heftigsten, empörtesten Protesten des Zentralrates der Schwaben und Bayern, (der die Iraner als unsägliche Rassisten beschimpft) den Mund verbieten, Sympatisanten im Regierungslager sofort ausschließen und mundtot machen, die Schwaben und Bayern mit der iranischen Regierung an einen runden Tisch setzen und diskutieren. Als Ergebnis gibt es mehr Schwaben und Bayern als Lehrer, christlicher Religionsunterricht in den Schulen, deutsche Priesterausbildung an iranischen Unis und mehr Schwaben und Bayern im öffentlichen Dienst Irans. Im Gegenzug müssen Iraner mehr private Gesundheitskosten und private Altersvorsorge übernehmen und die Dirndl werden noch kürzer.

Die Schwaben und Bayern sitzen in ihren Gasthäusern, essen Haxn und spielen Skat, hören laute Volksmusik im Auto, hängen deutsche Fahnen an die Heckscheiben und Innenspiegel und schauen jeden Samstag um 18 Uhr die Sportschau auf den deutschen Kanälen an. Die Schwaben und Bayern hängen an öffentlichen Plätzen rum, pöbeln iranische Frauen an, verhauen zu fünft einen Iraner, werden festgenommen und gleich wieder freigelassen, Monate später vielleicht zu Sozialstunden verurteilt, die sie nie ableisten. Sie sprechen überall nur deutsch, auch vor Iranern über Iraner, lachen sich kaputt und sagen im Zweifelsfall nix verstehen. Der Zentralrat der Schwaben und Bayern interveniert bei allen nur erdenklichen innenpolitischen Themen und weist jegliche Andeutungen über eine Schattengesellschaft vehement zurück um im selben Atemzug noch weitere Forderungen zu stellen. Iraner beschimpfen sich gegenseitig als Rassisten und fordern mehr Integration und mehr Schwaben und Bayern im Land.

11. Oktober 2010

Trennung ist ebenso wichtig wie gute Integration

Filed under: Integration,islam,politik,staat — willanders @ 13:50
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Ich will hier mal einen Artikel aus der gestrigen WELT ONLINE reinstellen, weil er erstens sehr richtig ist und zweitens will ich den ersten Beitrag dokumentieren, der eine Abschiebung von integrationsunwilligen Ausländern thematisiert. Eine Selbstverständlichkeit, meint man, aber das ist sie in Deutschland 2010 nicht. Und das zeigt am besten, wie verkommen das Land und wie verlogen die Diskussion über das Thema Integration ist.

Trennung ist ebenso wichtig wie gute Integration

Zum gemeinsamen Weg gehört auch der Gedanke an Trennung. Keine Integration ohne Gegenleistung. In Deutschland ist das allerdings ein Tabu.

Wenn Integration partout nicht gelingen will, so muss man sich auch trennen können

Von Reinhard K. Sprenger

Gemeinsame Wege – in Deutschland kann man sie nur beginnen, nie beenden. Heftige Zustimmung allseits beim Anfang, beim Zusammenkommen. Wer gemeinsame Wege hingegen „zu Ende denkt“, wer trennen, ja ausschließen will, der hat sich offenbar aus der Solidargemeinschaft der Zivilisierten verabschiedet. Führung – auch eine politische Führung – muss jedoch gegen den Furor der Integration die Partituren der Trennung zur Geltung bringen.

Denn was macht eine gesunde Kooperationsbeziehung aus? Positiv gewendet: Es muss der Wunsch vorhanden sein, den Weg als „gemeinsamen“ Weg zu gehen. Wir müssen wollen, dass er dauern möge. Negativ gewendet: Es muss das Ende des gemeinsamen Weges gefürchtet werden. Nur dann wird Verantwortung übernommen. Wenn das Ende des gemeinsamen Weges nicht gefürchtet wird, ist er nichts wert. So ist das Geheimnis jeder lebendigen Ehe das Bewusstsein ihres Bedrohtseins.

Was aber, wenn der gemeinsame Weg nicht zu beenden ist?

Was aber, wenn der gemeinsame Weg nicht zu beenden ist oder nur zu einem hohen Preis? Dann gibt es kein Motiv, sich für dessen Erhalt einzusetzen. (more…)

8. Oktober 2010

Selig sind die Belogenen

Filed under: antisemitismus,Integration,islam,kultur,staat,terror,wilders — willanders @ 20:51

Der christlich-islamische Dialog beruht auf Täuschungen – und fördert westliches Wunschdenken

von Dr. von Bassam Tibi

Im Mai 2000 nahm ich an einer Veranstaltung der „Kulturhauptstadt Europa“ in Rotterdam teil. Genau zu diesem Zeitpunkt erregten heftige Attacken des Imams von Rotterdam gegen Homosexuelle die Gemüter. Der Imam – der sich übrigens ausdrücklich nicht als europäischer Bürger, sondern als marokkanischer Muslim versteht – erklärte unter anderem: „Die Schwulen müssen bekämpft werden; sie sind eine Gefahr für den Frieden.“ Von solchen Äußerungen alarmiert, schrieb der Soziologieprofessor Pim Fortuyn ein Buch mit dem Titel „Gegen die Islamisierung unserer Kultur“.

Fortuyn, ein bekennender Homosexueller, ging in die Politik. Der Rest der Geschichte ist bekannt. Auch sie gehört zum Thema „Dialog mit dem Islam“. Pim Fortuyn gebührt – was immer man ihm sonst vorwerfen kann – das Verdienst, ein Denkverbot durchbrochen zu haben. Er sprach eine Wahrheit aus, die von einer falsch verstandenen westlich-liberalen Toleranz nicht mehr zugelassen wird: Eine religiöse Kultur, die abweichendes Verhalten wie die Homosexualität verdammt und verfolgt, ist rückständig. Ich selbst bin Muslim. Mich kann man nicht, wie Fortuyn, verdächtigen, ich wolle Muslime ausgrenzen. Umso eindeutiger stelle ich fest: Die Islamisierung der Welt ist ein fester Bestandteil islamischer Weltanschauung. (more…)

Die Mohamedaner leider auch:

4. Oktober 2010

„Der Islam gehört zu Deutschland“

Filed under: Integration,islam,männer — willanders @ 12:33
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… sagte der Bundespräsident und setzte fort: „Legendenbildungen, Zementierung von Vorurteilen und Ausgrenzungen dürfen wir nicht zulassen. Die Zukunft gehört den Nationen, die offen sind für kulturelle Vielfalt“, sagte Wulff bei der Feier zum Tag der deutschen Einheit 2010.

Da wollen wir bei Legendenbildungen, Zementierung von Vorurteilen und Ausgrenzungen nicht länger tatenlos zuschauen und wenden uns den Sorgen und Nöten zu, die unsere lieben Mitbürger tagtäglich in diesem unseren Deutschland heute plagen:

Quelle

Ein Hauch von Tian-an-men-Platz

Filed under: freiheit,meinungsfreiheit,staat,terror,wahlrecht,zensur — willanders @ 10:57
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Zur Erinnerung: Der – immer noch gültige – Artikel 146 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland lautet:

Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

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