Willanders – Rechts vor Links

29. August 2010

IQ ist erblich

Ein Artikel aus DIE ZEIT von 1998, aus einer damals zuende gehenden Epoche, in der diese Wochenzeitung noch lesenswert war, in der erst wenige ehemalige TAZ-Redakteure dorthin migriert waren, die das Blatt dann gnadenlos ideologisierten und das Niveau  rapide in den Keller runterzogen.

Der Streit um Gene und Intelligenz ist entschieden – Das Erbe im Kopf

  • Von: Dieter E. Zimmer

Es war einmal und ist erst ein Vierteljahrhundert her, daß sich die Menschen leichter als heute in die Guten, die Fortschrittlichen, und die Bösen, die Reaktionäre, scheiden ließen. Ein Lackmustest dafür war eine Frage, die eigentlich gar keine ideologische sein sollte, sondern eine empirische: Meinst du, daß das, was die Intelligenztests messen, der IQ also, erblich ist? Wer ja antwortete, konnte nur ein Reaktionär sein, ein übler Biologist, gar ein Faschist. Die wenigen Professoren, die damals laut ja sagten und dies Ja mit empirischem Material untermauerten, wurden geschmäht, bedroht, geächtet. Wenn es ein Tabu gab: Dies war eins.

Der Pulverdampf von damals hat sich verzogen. Nur noch manchmal kommt es zu Scharmützeln alten Stils, nämlich immer dann, wenn es nicht um individuelle IQ-Unterschiede geht, sondern um die unterschiedlichen Durchschnitts-IQs einzelner Menschengruppen. Sonst herrscht Ruhe an dieser Front. Ist die Sache also entschieden?

Ja, im wesentlichen ist sie es – aber anders, als weite Teile der Öffentlichkeit bis heute meinen, in denen weiterhin der quasi offizielle Egalitätsglauben herrscht, welcher will, daß alle Unterschiede soziale Ursachen haben und durch soziale Veränderungen zu beheben sind. (more…)

27. August 2010

John F. Kennedy zu Sarrazin

Filed under: freiheit,meinungsfreiheit,staat,zensur — willanders @ 20:53
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26. August 2010

Kuck mal, meine Vagina

Von Fleischhauer, Jan und Hollersen, Wiebke  –  aus dem SPIEGEL 25/2010

Auch die Linke hat ihre Missbrauchsgeschichte: Zu den Projekten der 68er gehörte die sexuelle Befreiung der Kinder, der Bruch aller Schamgrenzen wurde bei einem Teil der Bewegung zum Programm. So entstand ein Klima, in dem selbst Pädophilie als fortschrittlich galt.

Im Frühjahr 1970 fand die Berliner CDU-Abgeordnete Ursula Besser vor ihrer Wohnungstür eine fremde Aktentasche. Es passierte in diesen Tagen öfter, dass Leute etwas bei ihr ablegten oder in den Briefschlitz steckten. Manchmal musste die Polizei anrücken, um eine verdächtige Sendung in Augenschein zu nehmen, wofür sich Besser dann bei den Nachbarn entschuldigte.

Die Studenten hatten die Revolution ausgerufen, und die Offizierswitwe Besser gehörte zu den Kräften in der Stadt, die sich entschieden gegen die Zeitenwende stellten. Die CDU hatte die promovierte Philologin in den Bildungsausschuss geschickt, als sie drei Jahre zuvor neu in das Abgeordnetenhaus gekommen war; ihre direkten, angriffslustigen Auftritte hatten sie schnell bekannt gemacht.

Die Tasche enthielt einen Stoß Papier, mit Schreibmaschine getippte Tagesprotokolle über die pädagogische Arbeit in einem Schülerladen am Kreuzberger Oranienplatz, in dem bis zu 15 Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren am Nachmittag betreut wurden. Das erste Protokoll trug das Datum vom 13. August 1969, das letzte stammte vom 14. Januar 1970.

Schon bei flüchtiger Durchsicht des Materials zeigte sich, dass die Erziehungsarbeit in dem Schülerladen „Rote Freiheit“ unorthodox ausfiel. Die Schüler sollten zu „sozialistischen Persönlichkeiten“ geformt werden, der Erziehungsauftrag ging weit über das betreute Spielen hinaus. Auf dem Programm stand neben „Agitprop“ über die Situation in Vietnam auch „Straßenkampf“, bei dem die Kinder in „Studenten“ und „Bullen“ eingeteilt wurden.

Ganz besonderen Wert legten die Erzieher ausweislich der Notizen auf die Sexualerziehung. Beinahe täglich gab es Pfänderspiele, in denen die Schüler sich auszogen, dazu gemeinsame Lektüre von Pornoheften und pantomimische Darstellungen des Geschlechtsverkehrs.

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25. August 2010

Erkenntnisse der „Migrationsforscher“ – dünn wie Pita-Belag

Ein hervorragender Artikel von Broder aus Cicero von 2006

Die Opferlüge –  von Henryk M. Broder

Muslimische Migranten scheitern nicht an der Gesellschaft, sondern an ihrer eigenen Verantwortungslosigkeit

Was heute der „Migrationshintergrund“ ist, das war mal die Oma aus Schlesien. Sie saß den ganzen Tag in der Küche rum und verbreitete Schuldgefühle. War sie schlecht gelaunt, schaute sie stumm aus dem Fenster. War sie dagegen guter Laune, erzählte sie Geschichten von früher: dass in Ratibor alles schöner, besser und sauberer war. Oma war eine Nervensäge, aber ein harmloser Mensch, der sich nach etwas sehnte, das es nicht mehr gab. Nie wäre sie auf die Idee gekommen, das Essen aus dem Fenster zu werfen oder ihre Enkel zu schlagen, weil sie selbst als Kind Haus und Hof verlassen musste. Denn Oma hatte zwar einen „Migrationshintergrund“, sie hatte aber auch Manieren. Einer ihrer Lieblingssätze war: „Das macht man nicht.“

Opfer deutscher sozialer Kälte

Opfer deutscher sozialer Kälte

Der Satz reichte, um sich im Leben zurechtzufinden. Heute dagegen bedeutet „Migrationshintergrund“ eine Art Freifahrtschein für alle Fälle. Wer einen „Migrationshintergrund“ hat, der braucht nur noch in ganz extremen Fällen einen Anwalt, zum Beispiel wenn er einen Filmemacher auf offener Straße abschlachtet. Bei minderen Vergehen gegen Recht, Gesetz und Ordnung reicht der Hinweis auf den „Migrationshintergrund“ gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit, um umgehend Emphatie mit dem Täter, Kritik am Verhalten des Opfers („Ein Provokateur, der vor nichts und niemand Respekt hatte“) und die bewährte Frage zu evozieren: Was tun wir ihnen an, dass sie uns so hassen? (more…)

24. August 2010

Das Gott-Wort der Guten

Filed under: freiheit,staat,steuern — willanders @ 12:20
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Ein hervorragender Essay von Michael Klonovsky vom 2. August 2010 im FOCUS:

Die mittelalterliche Scholastik operierte mit mehreren Gottesbeweisen. Einer davon war der sogenannte ontologische, der, vereinfacht gesagt, lautet: Wenn der Begriff Gott existiert, dann muss auch ein Etwas namens Gott existieren. Außer ein paar Entrückten hat freilich niemand Gott jemals geschaut. Ähnlich verhält es sich mit der sozialen Gerechtigkeit: Sie existiert als Begriff, also muss es sie geben, obwohl niemand, mit Ausnahme vielleicht von Rita Süssmuth, eine Ahnung hat, was sich genau dahinter verbirgt. Dennoch taucht die Formulierung in sämtlichen hiesigen Parteiprogrammen auf, kein Politiker darf auf diese Floskel verzichten. Soziale Gerechtigkeit als das Staatsziel Nummer eins zu leugnen wäre für eine politische Karriere ähnlich tödlich wie die Leugnung der Göttlichkeit Christi im Mittelalter. Folglich gehört sie auch zum Standardvokabular jeder Interessengruppe, die finanzielle Vergünstigungen oder anderweitige Privilegien fordert.

Dabei ist der Begriff zunächst einmal ein weißer Schimmel. Gerechtigkeit wäre, wenn sie existierte, per se sozial (more…)

23. August 2010

Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft

… sagte mal Bertolt Brecht. Wie schwer es ist, in der heutigen real existierenden Bundesrepublik Deutschland Vernunft laut zu äussern, erlebt derzeit Thilo Sarrazin. Obwohl jedes Wort aus seinem Mund voller Vernunft ist, wird er von fast allen Seiten angegriffen. Daran sieht man, wie verkommen as politische, publizistische, ja beamtenkirchliche Deutschland inzwischen geworden ist.

Diese Tage kommt Sarrazins neues Buch „Deutschland schafft sich ab” auf den Markt. Einige Medien bringen Vorabdrucke daraus, so auch der Spiegel.  Hier der Link zum Artikel:

http://img842.imageshack.us/img842/1263/sarrazinspiegel.jpg

18. August 2010

FSM – Zahnrädchen des Totalitarismus

Manfred hat in seinen Korrektheiten vor wenigen Tagen den folgenden Beitrag veröffentlicht – mit dem ich voll und ganz übereinstimme:

Daraufhin hat die FSM  – ein sich totalitär gebärdendes Möchtegern-Organ des Wahrheitsministeriums – Manfred ein Verpetzen beim Wahrheitsministerium selbst angedroht:

Das klingt so gruselig. Wie in „1984“ oder ähnlichen Visionen von der totalitären Zukunft.

Daraufhin hat Manfred das einzig richtige getan, was allerdings Kraft kostet:

Bravo! So sieht gelebtes „Wehret den Anfängen“ aus!

16. August 2010

Islam ist Fried(hofsfried)en

Filed under: islam,terror — willanders @ 21:01

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