Willanders – Rechts vor Links

27. Mai 2010

Stimme der Vernunft, eine der wenigen verbliebenen

Interview mit Oskar Freysinger:

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21. Mai 2010

Chaos und Krise kommen aus Griechenland

Filed under: eu,politik,staat — willanders @ 11:38

Zurück zur EWG –   Von Leon de Winter

Ein Plädoyer für die Abschaffung des Euro

Bei meinem ersten Besuch Europas jenseits der Grenzen der Niederlande muss ich etwa acht Jahre alt gewesen sein. Mein Vater machte mit uns einen Tagesausflug an die Mosel. Beim zweiten Mal, als wir einige Tage in Nordfrankreich auf einem Bauernhof verbrachten, war ich zehn. Mit fünfzehn habe ich eine Belgien-Rundfahrt auf dem Moped gemacht. Mit sechzehn habe ich am Strand von Saint Raphaël geschlafen. Mit siebzehn versuchte ich, mich in einer Herberge für vagabundierende Hippies im Norden von London an Mädchen ranzumachen (klappte ganz gut). Mit zwanzig stand ich in Prag am Grab Kafkas. Doch ein Europäer bin ich nie geworden.

Mir ist nie klar, was Menschen damit sagen wollen, dass sie sich als Europäer bezeichnen. Für mich ist und bleibt Europa ein geografischer Begriff für einen Haufen von Landfortsätzen im Westen Asiens. Anders als in Asien, wo niemand ernsthaft auf die Idee käme, eine Asiatische Union zu gründen, glauben aber manche Europäer an die Existenz von so etwas wie einer europäischen Kultur, die erst in ihrem ganzen Reichtum erblüht, wenn es keine Grenzen mehr gibt. Solche Europäer wollten eines Tages die Europäische Union gründen.

Als in den Niederlanden das Referendum zur Europäischen Verfassung abgehalten wurde, habe ich Position gegen diese Verfassung und die Idee eines supranationalen europäischen Staates bezogen. Nicht aus Engstirnigkeit, Provinzialismus oder Fremdenhass, obwohl man mir all dies vorwarf, sondern weil mir der Wert einer Verfassung fraglich erscheint, die ich nicht in ihrer Ausgangssprache lesen kann.

Anders als die amerikanische Verfassung besteht die Verfassung der Europäischen Union aus nichts als Übersetzungen. Und diese Übersetzungen weisen subtile Unterschiede auf – die Sprachen haben sich unterschiedlich entwickelt, sind Ausdruck einer jeweils unterschiedlichen Geschichte, besitzen unterschiedliche Feinheiten und Nuancierungen -, so dass diese Verfassung überall in Europa ihren eigenen Ton hat.

Wo ist das Original? (more…)

19. Mai 2010

Everybody Draw Mohammed Day

Filed under: islam,kultur,meinungsfreiheit,terror,zensur — willanders @ 22:13
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Dafür bin ich bei facebook rausgeflogen:

8. Mai 2010

Es war einmal… der Kontinent der Affen

Filed under: eu,freiheit,geschichte,politik,staat — willanders @ 14:44

„Griechenland war der Anfang vom Ende“, der Lehrer hielt inne und sah seine Schüler traurig an. Der matte Schein der einzigen, nackten Sparstrom-Glühbirne im Klassenraum, kämpfte vergebens gegen die kalte Trübheit des nebligen Novembermorgens da draussen. Trotz der grauen Lichtlosigkeit des Klassenraums erkannte er die meisten der ausgemergelten Gesichter der Gymnasiasten, die wie Greise aussahen.

„Ende von was, Herr Funke?“, unterbrach ein Schüler mit zerschlissener Schuluniform leise die Stille. Der in Gedanken versunkene Lehrer reagierte auf die Frage nur zögernd. „Vom Wohlfahrtsstaat… dem sogenannten Wohlfahrtsstaat… von stabilem Wohlstand auf höchstem Niveau und anderen Dingen, die das Leben in Europa der zweiten Hälfte des 20. Jh. so angenehm gemacht haben… Manche behaupten, die Demo…, die sogenannte Demokratie mit all ihren Freiheiten gehörte auch dazu.“

Der Lehrer geriet jetzt in Fahrt. „Stellt euch vor, die Eltern brauchten damals nichts für die Schule ihrer Kinder bezahlen, die war umsonst!“  „Umsonst?“, entfuhr einer mageren Schülerin, die ihre blonden Zöpfe dabei ungläubig schüttelte. „Auch wenn sie krank wurden, wurden sie umsonst behandelt. Genau gesagt, ihre Krankenversicherung hat alle Rechnungen beglichen. Und wenn die Leute keine Arbeit hatten, dann hat eben der Staat all die Rechnungen beglichen.“ Wäre Lehrer Funke durch seine Erinnerungen nicht so aufgewühlt, dann hätte er die vor Staunen weit aufgerissenen Augen seiner Schüler sehen können, die inmitten des allgegenwärtigen Graus glänzten.

„Wie… wie nur konnten all die Sachen einfach so verschwinden? Wie konnte das geschehen?“, enfuhr es einem Schüler, als Herr Funke ein kurze Pause einlegte. (more…)

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