Willanders – Rechts vor Links

27. April 2010

United we stand, divided we fall

Hier die Info.

26. April 2010

Ohrfeigen für die Gerechtigkeit

Filed under: meinungsfreiheit,politik,staat — willanders @ 13:35

NACHSCHUB: Eine aufschlussreiche Aufdeckung der Gründe für die Absetzung des Bischofs Mons. Mixa : http://info.kopp-verlag.de/news/fassungslosigkeit-warum-walter-mixa-gehen-musste-und-daniel-cohn-bendit-immer-noch-da-ist.html

Auch wenn diese ganze Missbrauchsdebatte mir – wie jedem anderen wohl auch – zum Halse heraushängt, will ich meinen Empörungsschrei nicht unterdrücken. Sowas soll ungesund sein. Unsere Staats-Empörungsbeauftragte C. Ayshe, die Roth heisst und grün ist, fordert Bischof Mixa für ein paar Ohrfeigen, die er vor Jahrzehnten einer Verhaltensgestörten gescheuert hat, zum Rücktritt auf.

Ok… Wie wäre es damit, zuerst im eigenen Saustall zu kehren? Oder anders gefragt: Warum werden manche Handlungen offenbar in ihrem zeitlichen Kontext verstanden – und damit entschuldigt -, während andere in Beton gegossen bleiben? Wie kann es also angehen, dass Josef Fischer – der auch später als Bundesaussenminister der Bundesrepublik Deutschland und der Welt geschadet hat, der einst Steine auf Polizisten warf und deren Tod in Kauf genommen hat -, eine fast schon gottähnliche Verehrung in Deutschland geniesst, während Bischof Mixa in der veröffentlichten Meinung gleich hinter dem Piusbruder und Holocaustleugner Richardson darnieder liegt?

Fischers Verteidiger argumentieren, das alles sei lange her; man müsse es halt im Kontext der damaligen Zeit sehen; links habe damals bedeutet, den Schweinestaat als Putzgruppe im Revolutionären Kampf eben mit physischer Gewalt zu bekämpfen; man müsse ja noch froh und dankbar sein, dass Fischer damals nur Steine und Molotowcoctails auf Polizisten warf, und die Waffe, die später für Mord benutzt wurde, in seinem Auto nur transportieren liess – und diese nicht selber benutzt hat. Die Linke hat jeden Hinweis auf Fischers Verbrechen als rechtes Komplott abgestempelt. Folgen wir dieser linken Barmherzigkeit, dann hat jeder das Recht sich zu ändern. Jeder. Warum wiegt dann aber eine Ohrfeige für eine Verhaltsgestörte schwerer als Mordversuche an Polizisten und Beihilfe zum Mord? Die bayerischen Grünen haben gefordert, Mixa das Gehalt, das der bayrische Staat zahlt, zu streichen. Wenn die Taten auch strafrechtlich verjährt seien, so seien sie aber “politisch noch nicht verjährt”. Mit der gleichen Logik sollte man dann aber auch Josef Fischers Ministerpension streichen! Und solchen selbstgerechten Roths eine politische Ohrfeige verpassen: sie bei allen Wahlen einfach ignorieren.

22. April 2010

Angst vor der Freiheit

Filed under: freiheit,internet,kultur,meinungsfreiheit,netzkultur,staat — willanders @ 15:07

Auszüge aus der interessanten Kritik von Norbert Bolz im Cicero vom letzten Jahr, noch als dieses Magazin leseenswert war, vor der kommunistischen Übernahme durch den Genossen Naumann.

Wer hat Angst vor der Freiheit?

Die schwarz-gelbe Koalition, so der Philosoph Norbert Bolz, mache Hoffnung darauf, dass der paternalistische Staat endlich abdanke: Dessen „Tyrannei der Wohltaten“ und „demokratischer Despotismus“ hätten das Land viel zu lange in Lethargie versinken lassen

Das Ergebnis der Bundestagswahl ist das erfreulichste politische Ereignis seit dem Fall der Mauer. (…) Faszinierend sind die Zahlen für die FDP und die Piraten. Diese beiden Parteien haben eine Agenda der Freiheit: Die Piraten stehen für die Freiheit der Information, und die Liberalen stehen für die Freiheit des Marktes. (…)

(…) Offenbar erkennen immer mehr Menschen, dass die FDP die einzige im Bundestag vertretene deutsche Partei ist, die nicht an den Säulen der Freiheit des Westens sägt, als da sind: wissenschaftlich-technischer Fortschritt, wirtschaftliches Wachstum, freier Markt, Privateigentum, Individualismus und Rechtsstaatlichkeit. Das alles wieder gutzuheißen, ist eine Provokation für das sozialdemokratische Juste Milieu von SPD, Grünen und CDU/CSU.

Warum ist die Agenda der Freiheit in Deutschland für die meisten eine Provokation? Die Deutschen konnten die Pioniere des Sozialen werden, weil sie keine liberale Tradition haben.(…)

Zunehmend mischt sich der Staat auch in die geringfügigsten Angelegenheiten ein. Er sorgt für die Gesundheit, die Arbeit, die Erziehung und Bildung seiner Bürger. Aber er sorgt auch für unsere geistige Gesundheit und flößt uns die korrekten Gefühle und Ideen ein. In den modernen Massendemokratien sind die Regierenden keine Tyrannen mehr, sondern Vormunde. Und die Regierten bewegen sich im Hamsterrad der kleinen Lüste und Vergnügungen – gleich, einförmig und rastlos.

Wohlfahrtsstaatspolitik erzeugt Unmündigkeit, also jenen Geisteszustand, gegen den jede Aufklärung kämpft. Und so wie es des Mutes bedarf, um sich des eigenen Verstandes zu bedienen, so bedarf es des Stolzes, um das eigene Leben selbstständig zu leben. Wie für das Mittelalter ist deshalb auch für den Wohlfahrtsstaat der persönliche Stolz die größte Sünde. Vater Staat will nämlich nicht, dass seine Kinder erwachsen werden. Der Paternalismus des vorsorgenden Sozialstaates wird den Menschen aber nicht nur aufgezwungen – sie begehren ihn, denn er entlastet sie von der Bürde der Freiheit. Die verwaltete Welt ist für viele eine Wunscherfüllung. (more…)

20. April 2010

Stationen einer alternativen Friedensbewegung

Filed under: freiheit,geschichte,islam,kultur,terror — willanders @ 09:47

632
Tod Mohammeds.
Der Islam hat zu Mohammeds Lebzeiten durch Angriffskriege weite Teile der Arabischen Halbinsel unterjocht und verwüstet. Auch nach Mohammeds Tod wird der „Djihad“  fortgesetzt und verwandelte den gesamten Mittelmeerraum für über 1300 Jahre  in einen Schauplatz permanenter Kriege.

635
Ein muslimisches Heer erobert Damaskus, die Hauptstadt des byzantinisch-christlichen Königreichs Syrien. Stadt und Land werden ausgeraubt und niedergebrannt, die Einwohner getötet oder versklavt. Sofort beginnt die Zwangsislamisierung. Das ebdeutet: Nichtmuslime (Kuffar) müssen eine Kopfsteuer zahlen (Dschizya) und sind praktisch aller Rechte und Schutzes beraubt. Nur wer kollaboriert (konvertiert) wird verschont.

636
Schlacht von Kadesia. Eroberung Mesopotamiens samt der sassanidischen Hauptstadt Ktesiphon. Sofort nach dem Gewaltsieg beginnen ausgedehnte Plünderungen. Khalif Umar ließ bei der Eroberung als Maßnahme der Zwangsislamisierung die große Bibliothek von Madâin (vergleichbar der Bibliothek zu Alexandria )verbrennen, und auch später noch suchte der mohammedanische Fanatismus alle antiken Schriften zu vernichten, wo er ihrer nur habhaft wurde.

637
Ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Jerusalem.
Sofort beginnt die Zwangsislamisierung. Kirchen und Synagogen werden ausgeraubt oder geschleift, männliche Einwohner getötet, Frauen und Kinder vergewaltigt und/oder versklavt. Priester werden zum Teil gekreuzigt.

640
Eroberung und Brandschatzung Kairos. Fast die gesamte männliche Einwohnerschaft wird niedergemetzelt, Frauen und Kinder vergewaltigt und versklavt. Die antike Bibliothek von Kairo geht in Flammen auf. Die Zwangsislamisierung beginnt umgehend. (more…)

19. April 2010

Selber schuld

Filed under: männerdiskriminierung,terror — willanders @ 18:26
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Langsam wachen Frauen im Westen auf und protestieren gegen den Emanzenterror – in den USA Naomi Wolf, bei uns beispielsweise Eva Herman, die einen übermenschlichen Mut aufbringen muss, um gegen die Gendermafia zu bestehen. Solche Frauen haben meinen Respekt, vor solch mutigen Frauen ziehe ich meinen Hut. So ähnlich scheint es auch DIE WELT zu sehen, die noch dann und wann mal einen vernünftigen Beitrag von schlauen Autoren bringt. Wann ist die Gleichberechtigung der Geschlechter erreicht? Wenn ich eines Tages an einem solchen Verkehrsschild vorbeikomme:

Wie Frauen sich selbst ruinieren – Von Naomi Wolf

Die feministische Idee gab den Frauen das Gefühl, alles zu können und zu wollen. Genommen hat sie ihnen aber die innere Ruhe. Die Töchtergeneration der Frauenbewegung setzt ihre Ansprüche an sich selbst gnadenlos hoch an. Für andere Formen von Leistung als beruflichen Erfolg ist kaum Platz.

Ende September veröffentlichten amerikanische Zeitungen in Hülle und Fülle Daten über die Zufriedenheit von Frauen. Der Unternehmensberater Marcus Buckingham stellte anhand der Daten die These auf, Frauen seien im Lauf der vergangenen 40 Jahre weniger zufrieden geworden. Blogs, Nachrichtenmagazine und Talkshows im Tagesprogramm zermarterten sich den Kopf über die Vorstellung, dass Feminismus – all die Freiheit, all die Wahlmöglichkeiten – Frauen tatsächlich unglücklicher macht.

Die Frauen hatten den von Buckingham zitierten Wissenschaftlern berichtet, dass sie mit vielen Bereichen ihres Lebens „unzufrieden“ seien. Wenn Frauen in der westlichen Welt im Verlauf der vergangenen 40 Jahre etwas gelernt haben, dann, wie man mit dem Status quo unzufrieden ist – eine wichtige Erkenntnis für den Rest der Welt, während wir bestrebt sind, Feminismus im westlichen Stil zu exportieren.

Zum Guten wie zum Schlechten ist etwas dran an der Ansicht, dass es bei der „Bewusstseinsbildung“ im westlichen Stil auch darum geht, Frauen beizubringen, unzufrieden zu sein. (more…)

Zur Abwechslung, ein Wahrhaftiger: Pat Condell

Filed under: freiheit,islam,meinungsfreiheit,politik,terror — willanders @ 11:00

Islam – wo frau als Strafe für ihre Vergewaltigung gesteinigt wird.

17. April 2010

Wo wir schon bei Heuchlern sind

Filed under: homosexualität,politik — willanders @ 17:54
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… da darf der Oberheuchler natürlich nicht fehlen:

Kindesmissbrauch? Wie wäre’s mit Abtreibung, ihr Heuchler!

Pro Jahr werden in Deutschland knapp 15.000 Fälle von Kindesmissbrauch zur Anzeige gebracht. Laut Prof. Kröber, Kriminalpsychologe an der Charite, wurden in den Jahren 1995 bis 2009 genau 94 Fälle im Umfeld katholischer Einrichtungen angezeigt. Das sind etwa sechs pro Jahr oder 0,0004 aller Fälle! Der Verweis auf die Dunkelziffer verschlimmert den Prozentsatz mitnichten, denn die Dunkelziffer bei in familiären Umfeld begangenen Taten ist vermutlich noch höher als die in katholischen Einrichtungen.

Selbstverständlich ist jeder einzelne Fall einer zuviel, aber die mediale Darstellung kehrt das Schuldzuweisungsverhältnis kurzerhand um: fast alles gegen die katholische Kirche, der Rest geht sauber aus der Sache raus. Der deutsche Medienkonsument wird gezielt getäuscht, belogen und aufgehetzt. Erschütternd für mich ist es wiederholt zu beobachten, dass er die Wahrheitsbeugung nicht nur nicht bemerkt, sondern sogar mit der gleichen Begeisterung auf diesen Zug aufspringt, wie er es unter den Nazis auch getan hat. Die vielen Jahre an einer bundesdeutschen Schule tragen augenscheinlich bei den meisten Absolventen weder zur Ausbildung einer Kritikfähigkeit bei noch lehren sie die Schüler selbständiges Denken.

Noch werden Kirchen und das Geburtshaus des Papstes „nur“ geschändet und brennen nicht, aber wenn man die primitiven wie hasserfüllten Statements des Pöbels auf den Internetseiten unserer „Qualitätsmedien“ studiert, dann gewinnt man den Eindruck, dass das nur eine Frage der Zeit ist. Wie so oft in der Vergangenheit geschehen, werden die geistigen Brandstifter in Politik und Medien dann natürlich öffentlich ihre Hände in Unschuld waschen, und ein Stück weit traurig und ganz doll betroffen sein. Sie werden in die Kameras Erschütterung heucheln und sich heimlich ins Fäustchen lachen über den einfältigen deutschen Michel, der so prompt ihre Geschäfte besorgt. Diesmal ist die Katholische Kirche ihr Ziel, und wer das nächste Mal?

Schon aus Gründen des Selbstschutzes möchte man den Rotsocken-Bütteln in Medien, Politik und Institutionen zurufen: „Fasst euch an die eigene Nase, ihr Heuchler!“

In  „Die Neue Ordnung“ (Nr. 2/2010, April, 64. Jahrgang) erschien ein Beitrag von Wolfgang Ockenfels, der sich über den gleichen Skandal ebenfalls empört.

Ein Kampf um Rom

Wie auf Kommando, mit lüsternem Interesse und selbstgefälliger Empörung fallen Medien massenhaft über die katholische Kirche her. Dabei rennen sie offene Türen ein, denn das kirchliche Mea culpa ist ihnen zuvorgekommen: Das Bekenntnis eigener Schuld gehört schließlich zum Ritus jeder heiligen Messe und jeder Beichte. Deshalb eignen sich Mitglieder und Priester der Kirche besonders gut als Sündenböcke. Zum Ritual erstarrt ist inzwischen die Beschuldigung „der“ Kirche, worunter vor allem die katholische gemeint ist. Deren Schuld ins Unermeßliche zu treiben und als Kollektivschuldvorwurf auf „die Kirche“ zu richten, gehört zum standardisierten Verdacht jedes aufgeklärten Journalisten, dem die öffentliche Hinrichtung der Kirche, besonders des Papstes, seit der Französischen Revolution ein Herzensanliegen ist. „

Ich bin gar nicht neugierig – ich will bloß alles wissen“, bekannte Kurt Tucholsky. Mit ihm wird man fragen dürfen, ob sich die medialen und politischen Repräsentanten der heutigen Aufklärung an die selbstbestimmten Vernunft- und Moralprinzipien halten – und was sie von einer vorurteilslosen Transparenz halten. (more…)

16. April 2010

Der verheerende Drang, Gutes zu tun

Filed under: entwicklungshilfe,politik — willanders @ 11:05
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Vor kurzem habe ich hier einen Beitrag zum Wahnsinn der westlichen Entwicklungshilfe veröffentlicht. Heute eine witzige Kritik der Entwicklungshilfe Made in West von Vince Ebert, erschienen auf Achgut:

Entwicklungshilfe: Egotrips ins Elend

Warum wachsen und gedeihen einige Teile der Erde, während andere jämmerlich vor sich hin vegetieren? Mit Intelligenz kann es nichts zu tun haben. Man hat mir glaubhaft versichert, dass es kaum einen Ort auf der Welt gibt, wo sich mehr Dummheit versammelt als in Beverly Hills und trotzdem schwimmen die Leute dort in Geld. Auch Überbevölkerung scheint nicht das Problem zu sein. Monaco hat eine höhere Bevölkerungsdichte als Bangladesh, aber trotzdem gab es im monegassischen Yachthafen meines Wissens noch nie eine Hungersnot. Auch knappe Rohstoffe sind kein Indiz für Not und Elend. Die Schweiz hat keinerlei davon – wenn man von Rohmilchkäse und Schwarzgeldkonten absieht. Auch allgemeine Trägheit ruiniert nicht zwingend eine Volkswirtschaft. Der Blick in ein deutsches Einwohnermeldeamt genügt.
Wodurch also wird Armut tatsächlich verursacht? Ich glaube, es hat etwas mit Geld zu tun. Afrika hat sehr viel von beidem. Pro Jahr fließen fast 70 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe dorthin. Alleine der Kongo, mit all seinen Bodenschätzen das potentiell reichste Land Afrikas, wird mit zwei Milliarden Euro Hilfsgeldern pro Jahr praktisch überflutet. Geld, das hauptsächlich für Präsidentenpaläste, Schnellfeuergewehre und Großraumlimousinen ausgegeben wird.
Wenn tatsächlich Projekte vorangetrieben werden, dann dienen sie vor allem dafür, den Geberländern Effektivität und Produktivität vorzugaukeln. Ähnlich wie in Russland zu Zeiten des Kommunismus. Damals baute man gigantische Maschinen, die Kohle und Erz förderten. Dann verbrannte man die Kohle, um das Erz zu schmelzen, das man dann zum Bau von gigantischen Maschinen benutzte, die Kohle und Erz förderten. Die nigerianische Regierung hat mehrfach bewiesen, dass das gleiche Konzept problemlos auch mit Erdöl funktioniert. (more…)

13. April 2010

Herr Oberst, wissen Sie eigentlich, wie unbeliebt Sie sind?

Filed under: antisemitismus,freiheit,islam,meinungsfreiheit,politik,terror — willanders @ 14:33

Ein 30 Jahre altes Interview, das die geniale Oriana Fallaci mit Gaddafi aus Libyen geführt hat. Im weltweiten Journalismus gibt und gab es nichts vegleichbares zu Frau Fallaci, über Deutschlands  „Qualitätsjournalisten“ wollen wir lieber den gnadenvollen Mantel des Schweigens ausbreiten. Das Interview ist im Spiegel erschienen. Bemerkenswert ist auf dem Foto, dass Frau Fallaci kein Kopftuch trägt, damals 1979.

Interview mit Libyens Staatschef Muammar el-Gaddafi über Chomeini, Idi Amin und einen Dritten Weltkrieg

Demonstranten stürmten vorletztes Wochenende die US-Botschaft in Tripolis und zündeten sie an. Die USA drohten daraufhin, die diplomatischen Beziehungen zu Libyen abzubrechen. Kurz zuvor interviewte die italienische Star-Reporterin Oriana Fallaci den libyschen Staatschef Gaddafi. Er kündigte „brutale“ Reaktionen an.

GADDAFI: Ich habe schlechte Nachricht: Es gibt Bewegungen auf den amerikanischen Militärbasen in Europa, besonders in Deutschland, Griechenland und der Türkei. Die Amerikaner machen Fallschirmjäger, Panzerfahrzeuge, Raketen, Gas, Neutronenbomben oder so was ähnliches einsatzbereit. Ja, es ist ernst. Wenn dies wirklich der Anfang des Dritten Weltkriegs ist, müssen wir unter allen Umständen vermeiden, in ein Debakel zu stürzen.

Eine iranische Delegation ist gerade hier in Tripolis angekommen, Männer, die Chomeini sehr nahestehen, Männer, auf die Chomeini hört. Ich werde ihnen eine persönliche Botschaft an den Imam mitgeben und ihn bitten, die Geiseln freizulassen.

Wir werden nicht neutral bleiben, wenn dem Iran etwas zustößt. Die Iraner sind unsere Brüder. Und wir kleinen Länder können eine sehr weitreichende Front gegen Amerika bilden.

ORIANA FALLACI: Auch ich habe schlechte Nachrichten, Herr Oberst. (more…)

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