Willanders – Rechts vor Links

29. Dezember 2009

Wissenschaftler besiegen das Eishockey-Team

Als Laie blickt man da nicht durch. Soll ich mir noch schnell ein Strandgrundstück auf den Malediven zulegen bevor es zu spät ist? Aber da tagt schon die Regierung unter Wasser, also zu spät. Ausserdem dürfen die Kufars dort nichts besitzen. Ok, dann eben in der Karibik oder auf den Philippinen. Aber wieviel soll ich dafür ausgeben, wo es doch bald überflutet wird? Oder soll ich einfach noch schnell ein Stossgebet im Kölner Dom gen Himmel schicken, bevor es – laut Spiegel – unter den Wassermassen der Nordsee verschwindet? Fragen über Fragen, und wie lautet die Antwort?

Fakten könnten Klarheit schaffen. Aber woher nehmen und nicht stehlen… Womit wir beim Climagate angekommen wären, das die deutschen Qualitätsmedien komplett verschlafen haben. Spiegel und der investigative Rest haben uns wohl die grösste Betrügerei in der Wissenschaftsgeschichte einfach vorenthalten. Stattdessen überbieten sie einander mit Gruselmärchen. Also vergiss es, Fakten kriegst du da nicht. Die Gralshüter der Heiligen Inquisition, auch Greenpeace genannt? Der Prophet of Doom Al Gore, der Inder Pachauri, der Chef von Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)  und passionierter Cricketspieler – beide mit ihren Milliardenprofiten aus der Klimahysterie? Hehe! Guter Witz.

Also Wissenschaftler. Nur welche? Vielleicht diejenigen die keine Daten manipulieren. Gibt es die? Ja und zwar hier: (more…)

Advertisements

Wenn „Qualitätsjournalisten“ zu viel reden

Bin gerade über dieses Video im Netz gestolpert. Das ist jemand von der ZEIT. Von DER ZEIT??? Der Feuilletonchef! OhMann, was ist bloss in Deutschland los, was ist aus Deutschland geworden, wenn solche… Leute den Ton angeben. So viel Menschenverachtung, Zynismus, Selbsthass und Rassismus (gegen die eigenen Leute gerichtet), moralische Verkommenheit und geballte Dummheit auf 5:08 Minuten habe ich noch nie erlebt. Ich schäme mich heute dafür, dass ich die Zeit in den 70er und 80er Jahren abonniert habe. Heute würde ich dieses Drecksblatt nicht mal zum Arschabwischen benutzen. Wenn ich diese selbstgefällige Fresse von diesem Gazettenheini hier sehe, dann merke ich, wie ich mich in den letzten 20 Jahren verändert habe. Ich kann heute nicht glauben, dass ich früher so ähnlich gedacht habe und die Welt mit ähnlichen Augen gesehen habe. Oder hat sich dieses Blatt so verändert?

Zur Erinnerung: Im Dezember 2007 wurde ein ehemaliger Schulleiter in der Münchner U-Bahn von zwei jungen Ausländern – Türken und Griechen – fast ermordet, weil er diese Kanaken gebeten hatte, ihre Zigaretten auszumachen. Auf diesen Fall nimmt dieses Zeit-Arschloch hier Bezug. Wenn ich jemand jemals gewünscht habe von Ausländern krankenhausreif geprügelt und für den rest des Lebens an den Rollstuhl gefesselt zu werden – dann diesem Faschismus-Wegbereiter hier:

26. Dezember 2009

Fjordman: Den kommenden Zusammenbruch überleben

Der Originalbeitrag von Fjordman erschien am 1. Dezember 2009 auf Gates of Vienna. Die Übersetzung habe ich von hier übernommen (vielen Dank für Deep Root!) und an wenigen Stellen leicht verändert.

Wie ich in meinem Essay Der kommende Zusammenbruch festgestellt habe, denke ich, daß wir begreifen müssen, daß die gegenwärtige ideologische Ordnung kaputt und irreparabel ist. Es wird wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft eine Art gesamtwestlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch geben. Ich fürchte, es ist inzwischen zu spät, um das noch zu vermeiden. Die Leute, die das herrschende Paradigma unterstützen, sind zu mächtig, und das Paradigma selbst enthält so viele Fehler, daß es nicht repariert werden kann. Es muß zusammenbrechen.

Statt Zeit und Energie auf den Versuch zu verschwenden, zu reparieren, was nicht repariert werden kann, sollten wir uns so gut wir können auf den kommenden Crash vorbereiten und uns hoffentlich neu formieren, um danach eine stärkere und gesündere Kultur zu schaffen. (more…)

Fjordman: Der kommende Zusammenbruch

Hier ein weiterer Text von meinem Lieblingsdenker Fjordman. Das Original „The Coming Crash“ erschien am 22. November 2009 bei Gates of Vienna. Die deutsche Übersetzung habe ich dankend hier entnommen und an einigen Stellen leicht verändert.

Ich bereite gerade einen Text vor, den ich in nicht zu ferner Zukunft im Brussels Journal veröffentlichen werde, aber ich beginne die Diskussion zuerst hier. Wenn ich die verschiedenen Kommentare bei Lawrence Auster und auf Dennis Mangans Blog lese, Takuan Seiyos neulichen Text im Brussels Journal und den neuesten Artikel von El Inglés bei Gates of Vienna, bekomme ich das Gefühl, daß sich Spannungen aufbauen und daß innerhalb der kommenden Generation irgend etwas Großes passieren wird, wahrscheinlich innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre. Nachdem ich kürzlich über Geologie geschrieben habe, werde ich eine Analogie aus der Plattentektonik benutzen: Die tektonischen Platten der westlichen Welt stehen jetzt unmittelbar vor einer großen Bewegung.

Spannungen haben sich seit vielen Jahren langsam unter der Oberfläche aufgebaut, und früher oder später werden diese Kräfte in Form einer Serie verheerender Erdbeben freigesetzt werden, gefolgt von einigen sekundären politischen und wirtschaftlichen Tsunamis. Einige der Bauwerke, die gegenwärtig als felsenfest erscheinen, werden während dieser Periode wie Kartenhäuser zusammenfallen, und die politische Landschaft wird sich beträchtlich verändern. Was heute undenkbar erscheint, wird in zwanzig Jahren als natürlich oder unvermeidlich erscheinen. Dies ist die Diskontinuität, von der El Inglés spricht. (more…)

24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten – Happy Christmas. Everywhere!

… wie im Kosovo (herzlichen Dank an die damalige rot-grüne Regierung, besonders an den Friedensengel Josef Fischer):

so in Ägypten:

Farshoot, Egypt (AINA) — Since early morning on Saturday, November 21, the Upper Egyptian town of Farshoot, as well as the neighboring villages of Kom Ahmar, Shakiki and Ezbet Waziri, has been the scene of ongoing Muslim mob violence against Coptic Christian inhabitants. The mob looted, vandalized and burnt Coptic property, while Copts hid indoors fearing to venture out. Reuters Cairo reported that a witness said „chaos is overwhelming (in the city).“

The Violence is still going on. There are reports that seven Coptic women have been abducted.

Witnesses said that nearly 3000 angry Muslims have congregated since the early morning in front of the Police Headquarters in Farshoot, in an effort to kidnap Girgis Baroumi while being transported to court to renew his detainment, in order to kill him. Bishop Kirollos said it was agreed with the family of the Muslim girl Yousra to await the Court decision „but they did not wait for that.“  … weiter…

oder auch hier:

Mosul (AsiaNews) – Two separate bombs struck this morning in Mosul, the Chaldean church of St. George and Syriac Orthodox Church of St. Thomas. The death toll so far is of three dead – a Chaldean Christian and two Muslims – and several wounded. Louis Sako, archbishop of Kirkuk, speaks to AsiaNews of  a „disturbing message“ ahead of Christmas, keeping tensions high as well as fear of further violence in northern Iraq.

Sources for AsiaNews in Mosul confirm that „the situation for Christians continues to worsen, given that the Christians buildings are again being targeted by terrorists.  The two churches hit are two old buildings, of great historical and cultural value”.

In the attack on the church of Saint George three people were killed: a Chaldean Christian and two Muslims, others were injured. Local witnesses report that the explosion was caused by „a cart of vegetables, filled with bombs.“ …

21. Dezember 2009

Die Deutschen und der Krieg

Andere töten, wir graben Brunnen: So sieht sich dieses Land gern, auch in Afghanistan. Das hat Gründe und Tradition, meint Historiker und Gastautor Michael Wolffsohn.

(…)  Im Aus- und sogar Inland wurde nach 1945 und lange danach nicht selten suggestiv gefragt, ob denn „die Deutschen“ Kriegsgene in sich trügen. Barbarei, Völkermordlust, Sadismus und Militarismus galten national und international als typisch deutsch. Das war das Deutschland- und Deutschen-Image. Das „typisch Deutsch-Kriegerische“ habe direkt zu den von Deutschland ausgelösten zwei Weltkriegen, zu Hitler und Holocaust geführt. So das Image. (…)

Strittig schien nur diese Frage: Hat das alles, diese „direkt auf Weltkriege plus Hitler plus Holocaust zielende typisch deutsche Entwicklung“ schon mit den barbarischen, banausigen, kulturzerstörerischen Germanen begonnen oder erst mit Luther oder Bismarck? (…)

Wiederum ganz anders sei gefragt: Wann, wie und warum wurde das alte Deutschland so kriegerisch? Spiegelbildlich folgt die Frage: Wann, wie und warum wurde die Fiktion vom neuen Deutschland als „Friedensnation“ zum Faktum? Entspricht dieses neue Faktum der „Friedensnation“ noch immer der Wirklichkeit? (more…)

18. Dezember 2009

Der Held. Ein Nachruf

Filed under: jungen,kultur,männer — willanders @ 11:40
Tags: , , , , , , , , , , ,

Hier noch ein hervorragender Textvon Michael Klonovsky, der dem Helden nachtrauert… oder wünscht er sich einen neuen? Ich würde hier am liebsten den ganzen Text in Fettdruck setzen.

Der Held. Ein Nachruf

Zumindest ein vorläufiger – oder kennt jemand noch ein Exemplar?

Beginnen wir mit einer Anekdote. Sie spielt im Winter 1812, irgendwo in den Weiten Russlands. Moskau ist in Flammen aufgegangen, die französischen Truppen befinden sich, von Kälte, Hunger, Krankheiten und Kosakenangriffen dezimiert und demoralisiert, auf dem Rückzug. Der russische Partisan Denis Dawydow berichtet folgendes:

„Die Alte Garde, bei der sich Napoleon befand, näherte sich. Wir sprangen auf unsere Pferde und erschienen wieder an der großen Straße. Als der Feind unseren lauten Haufen erblickte, legte er die Hand an den Gewehrhahn und setzte seinen Weg stolz fort, ohne seine Schritte zu beschleunigen. Allen unseren Versuchen, auch nur einen Mann aus diesen geschlossenen Kolonnen herauszureißen, setzten sie eisernen Widerstand, an dem all unsere Angriffe scheiterten, entgegen; nie werde ich den freien Schritt und die achtunggebietende Haltung dieser Soldaten vergessen, die dem Tod in allen seinen Gestalten ins Auge gesehen hatten. Mit ihren hohen Bärenfellmützen, ihren blauen Uniformen, dem weißen Lederzeug, mit den roten Federbüschen und Epauletten glichen sie Mohnblüten auf einem schneebedecktem Felde (…) Alle unsere asiatischen Angriffe vermochten nichts gegen diese geschlossene europäische Formation (…) An diesem Tag nahmen wir noch einen General, allerlei Gepäck und 700 Soldaten gefangen, doch Napoleon und die Garde gingen durch unsere Kosaken hindurch wie ein mit 100 Kanonen bestücktes Linienschiff zwischen Fischerbooten.“

Welcher Mann kann das ohne mehr oder minder heimliche Begeisterung lesen? Der moderne Westeuropäer durchaus, wird man antworten, er weiß schließlich, wohin all diese Kriege und Heldentaten geführt haben. Er verbringt lieber ein ganz und gar unheroisches Zivilistenleben, und dass er in keiner Partisanen-Anekdote auftaucht, nimmt er gern als Ausgleich dafür in den Kauf, dass seine Gliedmaßen vollständig sind oder seine Knochen nicht irgendwo in der Steppe bleichen, dass er seine Kinder aufwachsen sieht und das Straßencafe gegenüber, in dem er täglich verkehrt, eine hübsche neue Kellnerin hat.

(more…)

17. Dezember 2009

Sperma, Blut und Kotze auf Sperrmüllsofa: das deutsche Theater

Filed under: kultur — willanders @ 21:51
Tags: , , ,

Der Schriftsteller Michael Klonovsky über das „moderne“ deutsche Theater. Der Mann spricht mir aus der Seele. Genau darum habe ich auch vor 25 Jahren aufgehört ins Theater zu gehen: Ich fands zum Kotzen. Aber Klonovsky erklärt das viel besser ich es jemals könnte, der Mann kann nicht nur mit der Sprache umgehen, er schreibt auch vernünftig:

Gehören Sie auch zu denjenigen, die jedesmal mit einem flauen Gefühl in die nächste Theater- oder Opernaufführung gehen, weil Sie sich fragen: Was wird der Regisseur sich diesmal wieder für einen Unsinn ausgedacht haben? Dann sind Sie hier richtig


Der Begriff Regietheater ist eigentlich ein weißer Schimmel. Selbstredend muss im Theater Regie geführt werden. Walter Felsenstein etwa hat so entschieden Regie geführt, dass die Sänger wie Marionetten an den Fäden seines Willens hingen. Der Terminus ist also schon von Hause aus verräterisch. Er bedeutet: Der Regisseur hat mehr zu melden als der Autor, Werktreue ist eher unwichtig, und handle es sich auch um Werke von Shakespeare oder Richard Wagner.

Regietheater ist ein Schlagwort aus der Theaterkritik, entstanden in den 70er Jahren, damals noch oft mit negativem Zungenschlag. In jüngerer Zeit wird der Begriff eher mit positiver Konnotation verwendet. Es heißt, die Werke der Vergangenheit müsse man neu deuten. Das heutige Publikum sei anders sozialisiert als das Publikum zur Zeit der Uraufführung. Was die Oper angeht, mag damit wohl gemeint sein, dass im Zuschauersaal inzwischen überwiegend Leute sitzen, die keine Noten lesen können, was sich gut damit verträgt, dass es die meisten Regisseure auch nicht können; deshalb geht man sich heute ja eine Oper eher anschauen. Und dann muss natürlich ein bisschen was passieren auf der Bühne, Scarpia in der „Tosca“ etwa als Pinochet-Scherge (wie in Darmstadt), Don Giovanni im Beichtstuhl kopulierend (so in Essen), oder ein Lohengrin und Elsa als Eigenheimbauer (in München). (more…)

16. Dezember 2009

Liebe Moslems, wir sind Feinde

… und hier der zweite Artikel von Eisvogel, gefunden auf PI-news.net

Liebe Moslems,

Ihr und wir – wir sind Feinde. Wir finden es an der Zeit, dass wir das offen aussprechen. Viele ehrliche Menschen auf Eurer Seite haben das bereits getan, es wird Zeit, dass wir es Euch gleichtun.

Wir sind dem Rat, den Ihr uns so oft gegeben habt, uns doch bitte mit dem Islam zu befassen, inzwischen gefolgt. Wir haben Obsession gesehen, wir haben Bat Ye’Or und Robert Spencer gelesen, wir haben die Videobotschaften Osama Bin Ladens sowie die Aussagen der Islam-Gelehrten aus aller Welt – insbesondere derer von der Al Azar Universität in Kairo – und Herrn Achmedinedschads zur Kenntnis genommen. Wir haben insbesondere während der so genannten Karikaturen-Affäre auch auf die sehr eindrucksvolle Stimme des einfachen islamischen Volkes gehört.

Wir haben uns auch mit unserer gemeinsamen Geschichte befasst und unsere gottgegebene Vernunft benutzt, Parallelen zur Gegenwart zu ziehen.

Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir uns für unser Verhalten, das wir an den Tag legten, als wir das alles noch nicht wussten, entschuldigen müssen. (more…)

Existieren moderate Moslems?

Heute zwei Texte eines klasse Essayisten mit dem Pseudonym Eisvogel. Beide Texte sind auf dem nicht mehr existenten Portal „Acht der Schwerter“ erschienen, diese Textversion stammt von PI-news.net .

Ich weiß selber, dass die Frage provokativ ist. Natürlich existieren sie und – oh Wunder – ich weiß das sogar. Häufig sieht man sich aber als Islamkritiker mit dem Vorwurf konfrontiert, man würde glauben, es gäbe sie nicht. Häufig sieht man sich mit der Frage konfrontiert: “Glaubst du tatsächlich, jeder Moslem wäre ein Terrorist?” Diese Frage ist genauso provokativ wie meine in der Überschrift… nur ist sie beim besten Willen nicht lustig.

Sie dient – genau wie meine – nicht der Informationsgewinnung. (Ich hab’s aber gleich im ersten Satz zugegeben, mir hat sie nur als provokanter Aufhänger gedient.) Die andere dient aber dazu, jemanden, dem man keine echten Argumente entgegenbringen kann oder will, zu unterstellen, er würde was Idiotisches, leicht Widerlegbares denken. Und dann kann man sich eifrig daran machen, das, was der andere gar nicht behauptet hat, zu widerlegen. Und man muss sich praktischerweise nicht damit befassen, was er wirklich behauptet hat und was nicht so leicht zu widerlegen ist: Nämlich dass der Islam selber nicht moderat ist.

Ich stelle nicht die Frage, ob es moderate Moslems gibt, ich stelle die Frage, ob die Tatsache, dass es sie gibt, Einfluss darauf hat, was der Islam für uns bedeutet. (more…)

Nächste Seite »

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.