Willanders – Rechts vor Links

28. September 2009

Deutsche Politik ist gelähmt

Filed under: politik,staat,wahlrecht — willanders @ 14:03
Tags: , , ,

Der Artikel auf PI-NEWS.net über die wahren Wahlverlierer, die dennoch an der politischen Spitze der BRD stehen und stehen werden erinnerte mich eben an einen tollen Beitrag zum Thema von Professor von Arnim auf Cicero, den ich so toll finde, dass ich ihn hier ungekürzt reinstelle:

arnim

Wir haben nicht zu viel, sondern zu wenig Demokratie –  von Hans Herbert von Arnim

In der Demokratie verläuft die politische Willensbildung von unten nach oben, so heißt es: Die Bürger wählen ihre Abgeordneten aus, und durch die Wahl der Parteien bestimmen sie die große Richtung der Politik. Zudem geben sie sich eine Verfassung und legen so die Grundstruktur der Demokratie und des sozialen, rechtsstaatlichen Bundesstaats fest. Da alle Staatsgewalt vom Volk ausgehe, herrsche Volkssouveränität.

Doch die Praxis sieht anders aus. Über die Geltung des Grundgesetzes konnten wir Deutschen nie entscheiden. Und von einer Wahl der Abgeordneten durch die Bürger, frei und unmittelbar, wie es das Grundgesetz verheißt, kann erst recht nicht die Rede sein. Bei uns bestimmen die Parteien, welche Personen ins Parlament kommen. Wen sie in sicheren Wahlkreisen aufstellen oder auf sichere Listenplätze setzen, der ist lange vor der Wahl bereits gewählt.

Dennoch nennen Verteidiger des Status quo wie Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse unsere Kombination von Erst- und Zweitstimmen „fair und gerecht“. Dazu ein Beispiel: Im Bundestagswahlkreis Hamm-Unna II, einem sicheren Wahlkreis der SPD, verlieren Laurenz Meyer (CDU) und Jörg van Essen (FDP) regelmäßig gegen Dieter Wiefelspütz. Das tut ihnen aber gar nicht weh, weil sie auf den Listen ihrer Parteien abgesichert sind und deshalb von vornherein feststeht, dass alle drei in den Bundestag einziehen. Wie in Hunderten anderer Wahlkreise ist der heftige Wahlkampf in Hamm-Unna II nur ein Scheingefecht, das über die wahre Natur unseres Wahlsystems hinwegtäuschen soll. (more…)

Advertisements

Deutschlands Rassisten: Wo laufen sie denn?

Die vorläufigen Ergebnisse des Bundeswahlleiters:

btw1

btw2

btw3

Und hier ein ZEIT-Artikel vom letzten Jahr:

Rassismus – Sehnsucht nach Ordnung und Ruhe

Wie kann es sein, dass in Deutschland immer noch so viele Menschen ausländerfeindliche Ressentiments haben? Eine Untersuchung blickt hinter die Kulissen

„Führer“, „Einheitspartei“ und Diktatur, vor zwei Jahren ging ein Schock durchs Land, als eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung belegte:  (…) jeder vierte Deutsche zeigte sogar ausländerfeindliche Ressentiments. (…) Die Ergebnisse waren so erschütternd, dass die Autoren nun nach den Ursprüngen dieses Übels forschten. (…) (more…)

27. September 2009

1529 – Die erste (auch erfolglose) Wiener Türkenbelagerung

Filed under: islam,terror — willanders @ 16:10
Tags: , , , ,

Schon vor 480 Jahren wollten die Türken mit aller Macht nach Europa. Am 27. 9. 1529 – auf den Tag genau vor 480 Jahren – standen die Türken das erste Mal vor Wien. Auch wenn für unsere Qualitätsjournalisten und -historiker alles Böse in der Geschichte der Menschheit ausschliesslich vom Weissen Mann ausging, und zum Thema „Türken in der Geschichte“ ihnen immer nur die angeblichen Segnungen der Mohammedaner im mittelalterlichen Spanien – Al Andalus – einfallen (der vorläufig letzte in der Riege dieser Idioten: B. Hussein Obama in seiner Kairoer Rede vor wenigen Monaten), sollten wir doch gelegentlich an die geschichtlichen Fakten erinnern. Ein Fakt ist, dass die Mohammedaner seit der Gründung ihrer „Religion“ von Anfang an als Ziel die Eroberung und Unterjochung der Zivilisation zum Ziel hatten. Mit diesem Ziel vor Augen standen die Vertreter der Friedensreligion 1529 also zum ersten Mal vor dem christlichen Wien. Im Rahmen ihrer damaligen Friedensaktivitäten passierte auch Folgendes: „Außerdem ordnete er (Graf Salm, der Anführer der Wiener Verteidiger) die Evakuierung mehrerer Tausend Frauen und Kinder an, die aber auf ihrem Weg in sicheres Territorium osmanischen Truppen zum Opfer fielen und versklavt, vergewaltigt, zu Tode gefoltert oder ermordet wurden.“ Na das kommt uns irgendwie bekannt vor…

verdrussambosporus

Und hier die Schilderung in der Wikipedia.

24. September 2009

Wilders, wer sonst

Filed under: Integration,islam,kultur,meinungsfreiheit,terror,wilders — willanders @ 19:52

DAS wünschte ich mir anlässlich des Bundestagswahl aus dem Mund eines deutschen Politikers. Träumen darf man noch…:

6. September 2009

Auswanderungsland Deutschland

Auswanderungsland Deutschland

Von Kostas Petropulos        petropulos

(…)  Daher blickt nicht nur die Bundesfamilienministerin höchst gespannt auf die jeweils neuesten Babyzahlen. Als das europäische Statistikamt kürzlich meldete „außer in Deutschland stieg die Bruttogeburtenziffer zwischen 2007 und 2008 in allen Mitgliedstaaten an“ war das ein Tiefschlag für die Ministerin.

karussel

Umgehend trat sie den Beweis an, dass die deutsche Geburtenrate tatsächlich um wenige Promille höher gelegen habe. Dieser kuriose Streit sorgte natürlich in den Medien für Aufsehen. Ganz im Gegensatz zur Meldung des Statistischen Bundesamtes, dass Deutschland seit 2008 vom Einwanderungs- zum Auswanderungsland geworden ist. Vor allem hat die Abwanderung von jungen Deutschen weiter angehalten. (more…)

Die Mär vom Krieg des Westens gegen den Islam

So ähnlich wie Fjordman hier mit dem Vorurteil aufräumt, der Westen sei schuld an und der einzige Urheber des Kolonialismus, so korrigiert hier der hervorragende Essayist Siegfried Kohlhammer die Mär vom Orient als Opfer westlicher Vorurteile, Irrtümer, Abneigungen. Auch wenn dieser Essay schon fünf Jahre auf dem Buckel hat, so hat sein Inhalt nichts von Aktualität eingebüsst.

Wir liebten euch doch alle – Warum es nicht stimmt, dass die islamische Welt bloß Opfer westlicher Vorurteile, Irrtümer, Abneigungen ist

Ist unser Verhältnis gegenüber den arabischen Ländern und ihrer Literatur von Unkenntnis, Vorurteilen und Zerrbildern bestimmt? Keinen anderen Begriff benutzen die Islamisten häufiger, wenn sie den Westen als Feind des Islam attackieren, als den des Kreuzzüglers. Mit den Kreuzzügen begann angeblich der bis heute anhaltende Krieg des Westens zur Schwächung und Vernichtung des Islam, dem es mit allen Mitteln Einhalt zu gebieten gilt, bevor es zu spät ist. (more…)

4. September 2009

Wer nichts versteht, muss alles glauben

Ein knapper, prägnanter Beitrag von Konrad Adam auf Deutschlandradio Kultur von heute

konradadam

Der Steuerstaat –  von Konrad Adam

Wenn man den Verlautbarungen der Parteien glauben darf, ist der selbstverantwortliche und eigenständige Bürger das Leitbild ihrer Politik. Aber soll man ihnen glauben? Wohl lieber nicht, die Wirklichkeit sieht doch ganz anders aus.

Tatsächlich begünstigen die Parteivertreter das Gegenteil von dem, was sie im Wahlkampf predigen. Initiative und Eigenverantwortung werden von ihnen zwar gefordert, aber nicht belohnt; gefördert und prämiert wird umgekehrt der Hintersasse, der nach dem Staat als seinem Vormund ruft. Abhängige lassen sich eben leichter lenken als unabhängige Menschen, und weil die Parteien den Bürger binden, gängeln, an Leine nehmen wollen, machen sie ihn abhängig. (more…)

3. September 2009

Die Sucht nach Schlussstrich

Filed under: staat,terror — willanders @ 15:51
Tags: , , , , ,

Ein guter Beitrag 68er-Thematik ist im Blog eppinger.at erschienen, hier im Wortlaut:

Wenn Gnade Unrecht ist Die deutsche Schlussstrich-Mentalität

Der Wunsch nach dem Schlussstrich ist sattsam bekannter Ausdruck der deutschen Sehnsucht, sich selbst zu exkulpieren, um sich aus der unliebsamen Vergangenheit zu stehlen. Dabei ist die Schlusstrich-Mentalität kein Privileg der Kriegsgeneration, wie in der Debatte um die Begnadigung von RAF Terroristen deutlich geworden ist.

Deutschland war zu Beginn der 60er Jahre für viele ein zwar erfolgreiches aber zugleich enges Land, in dem sich ein guter Teil der gesellschaftlichen Würdenträger aus hochrangigen Nazis und deren opportunistischen Mitläufern rekrutierte. Tausende Richter, Lehrer und Professoren machten Karriere, unbehelligt von Justiz oder gesellschaftlicher Ächtung.

Viele Jugendliche gingen in Opposition zu ihrer kleinbürgerlichen Herkunft, suchten geistigen Aufbruch und sexuelle Befreiung. Identitätsstiftend, gleichsam kleinster gemeinsamer Nenner des Zeitgeists, waren die Opposition zum Vietnamkrieg und der Kampf gegen Springer-Presse und Konsumgesellschaft. Die Vätergeneration taugte nicht als Vorbild sondern musste sich der Frage nach ihrer schuldhaften Verstrickung mit dem Nationalsozialismus stellen. So war eine ganze Generation auf der Suche nach ihrer Identität. (more…)

Bloggen auf WordPress.com.