Willanders – Rechts vor Links

16. Juli 2009

Die Muslimin und der deutsche Gutmensch

Filed under: Integration,islam,kultur — willanders @ 20:54
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Der Chefredakteur der WELT, Thomas Schmid, schreibt wieder den üblichen Müll in seinem Blog, den ich nach wie vor für Provokation halte. Niemand mit solch kruden Ansichten und einer derartigen intellektuellen Kurzsichtigkeit kann Chefredakteur einer überregionalen deutschen Zeitung sein.

Lesenswert dagegen der Kommentar von GTI Driver:

GLÄUBIGE + UNGLÄUBIGE

“Migranten werden von jenen Deutschen als Gefahr und Provokation wahrgenommen, die den Anschluss an die Entwicklung und an die produktive Telhabe verloren haben.”

Lieber Herr Schmid,

über diesen Satz sollten wir etwas nachdenken. Schon über das erste Wort. Niemand betrachtet “Migranten” als eine Gefahr. Wann haben Sie das letzte Mal jemanden böse über Griechen, Italiener oder Portugiesen reden hören? Oder über Ungarn? Es geht nicht um “die” Migranten, sondern in aller Regel nur um eine Gruppe von Migranten: Mohammedaner. Die Begriffe “Migranten” oder “Ausländer” dienen der Verschleierung und der Diffamierung. Wir sollen daran gehindert werden, eine ganz bestimmte Gruppe von Migranten präzise zu benennen. Wer dennoch über die Problem-Gruppe spricht, soll mit den Begriffen “migrantenfeindlich” und “ausländerfeindlich” als dumm und rechtsradikal abgestempelt werden. Es stimmt ja auch: Wer ganz generell Ausländer nicht mag, der hat ein Problem. Nur, gibt es solche Leute überhaupt?

Sie glauben, nur asoziale Unterschichtler nähmen “Migranten” als Gefahr und Problem wahr. Wirklich? Vielleicht machen Sie, wenn Sie mal wieder in Frankfurt sind, spät abends um 23H00 einen Spaziergang an der Konstabler Wache, schauen sich an, wer da mit welcher wie aggressiven Haltung herum hängt und überlegen sich, ob Sie Ihre Tochter auch da lang schicken würden. So wie in Frankfurt ist es längst in allen großen und kleinen Städte des Landes. Vor 30 Jahren konnten Frauen auch spät abends alleine von der S-Bahn nach hause gehen – naja, vielleicht nicht in St. Pauli. Das ist vorbei. Wir sind in diesen 30 Jahren zivilisatorisch abgestiegen. Denn der Mittlere Osten ist zu uns gekommen.

Die Gewaltkriminalität – oder die Bedrohung durch sie – betrifft jeden, reich und arm, jung und alt. Ein Berliner Oberstaatsanwalt namens Reusch hat vor zwei Jahren einmal detailliert beschrieben, wie es sich mit sogenannten jugendlichen Intensivtätern verhält. Sein Bericht war auf der Internetseite der als respektabel geltenden Hanns-Seidel-Stiftung abrufbar: Über 80 Prozent der jugendlichen Intensivtäter, die ganz alleine die Masse der Gewalttaten begehen, sind Mohammedaner – Türken, Araber, Kosovo-Albaner. “Orientale”, wie Reusch es formulierte. Reusch kam zu dem Ergebnis, daß ohne diese Zuwanderer-Gruppe unser Land sehr viel friedlicher und sehr viel sicherer wäre. Ich selber hatte das Vergnügen in München Polizei zum Thema zu befragen. Das Ergebnis war das gleiche. — Und das betrifft nur die Unterschicht im Lande?

Vor drei Jahren, am 24. Februar 2006, schrieb in IHRER Zeitung der amerikanische Historiker Walter Laqueur unter der Überschrift “Angeblicher Rechtsruck” Folgendes über die Situation in Dänemark: “Daß diese Einwanderer (Immigranten aus Nordafrika und dem Nahen Osten) nur fünf Prozent der Bevölkerung ausmachten, aber etwa die Hälfte der Sozialleistungen beanspruchten, wurde kaum erwähnt.”

Das ist aufregend: In Dänemark verzehren mohammedanische Einwanderer die Hälfte aller Sozialleistungen. In der WELTWOCHE habe ich ähnliches über die Schweiz gelesen. Es gibt leider keinen Grund zu der Annahme, daß das in Deutschland wesentlich anders ist. Darüber darf natürlich nicht gesprochen werden – was nur zeigt, daß die Politik genau weiß, daß sie für solche Großzügigkeit kein Mandat hat. Und das soll nur die Unterschicht betreffen? Das, lieber Herr Schmid, trifft jeden Steuerzahler und jeden Rentner, jeden Arbeitslosen, der nun leider manche Leistungen nicht mehr erhalten kann. Weil das Geld nicht mehr da ist. Ist es rechtsradikal, darüber wütend zu sein? Übrigens: Laqueur mußte als Kind vor den Nazis fliehen – nach Dänemark – und ist also womöglich kein Rassist.

Wenn wir etwas tun wollen gegen Bildungsmisere und Bildungsfeindlichkeit, gegen Verwahrlosung, Abhängigkeit von Sozialfürsorge, Gewaltkriminalität, etc – dann müssen wir genau hinschauen und uns klar machen: Von wem reden wir? Wer ist denn überhaupt betroffen? Wer dazu nicht den Mut hat, wird das Problem sicher nicht lösen können. Er will es auch gar nicht. Wer dagegen genau hinschaut, der sieht nicht “Migranten” als Problemgruppe, sondern wie Laqueur und Reusch präzisieren: Türken, Araber, Albaner – Mohammedaner oder Orientale. In unseren Nachbarländern – Holland, Dänemark, Schweden, Frankreich, Großbritannien – das gleiche Bild: Mohammedaner.

Wenn wir das erkannt haben, sollten wir uns allmählich fragen: Warum ist das so? Warum diese Gruppe? Warum nicht die Vietnamesen, die es in Berlin doch sicherlich nicht einfacher hatten als Türken oder Libanesen?

Darf ich einen Erklärungsversuch anbieten? Die zentrale theologische Säule im Koran ist die brutale, unversöhnliche Trennung von Gläubigen und Ungläubigen. Eigentlich geht es im Koran nur darum. Für die Ungläubigen kennt der Koran nur Haß und Verachtung.

Das führt zu naheliegenden Fragen: Wie wahrscheinlich ist es, daß sich Leute, deren Religion vor Haß auf und Verachtung für Ungläubige nur so trieft, ausgerechnet in eine Gesellschaft von Ungläubigen integrieren WOLLEN? Und wie intelligent sind WIR, wenn wir das erwarten – wenn wir erwarten, daß sich Mohammedaner in eine Gesellschaft von Ungläubigen integrieren WOLLEN?

Lieber Herr Schmid, es wird Zeit, daß wir alle über Zuwanderung nachdenken – präzise und unaufgeregt.

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