Willanders – Rechts vor Links

31. Juli 2009

Holt den Mann in die Bundesregierung!

Der Mann ist genial. Ich finde das Interview in der Süddeutschen von heute spricht für sich, jedes weitere Wort wäre überflüssig.

buschkowsky

In seinem Dienstzimmer, im ersten Stock des Bezirkamts Neukölln in Berlin, steht eine Büste von Willy Brandt. Doch sein Vorbild ist ein anderer, früherer sozialdemokratscher Kanzler: Helmut Schmidt. Der, sagt der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky, 61, sei sein Vorbild, „weil er verständlich redet und weiß, wo den Leuten der Schuh drückt„. Buschkowky ist seit 1973 SPD-Mitglied, und auch er ist wie Schmidt in seiner Partei nicht sehr wohlgelitten. Der Mann, auf dessen Schreibtisch sich mehrere Bücherstapel türmen, eckt mit seinen schonungslosen Analysen des deutschen Sozialsystems an. Eltern von Schulschwänzern, verlangt er zum Beispiel, ist das Kindergeld zu kürzen. Und das ist nicht das einzige.

SZ: Der frühere SPD-Minister Wolfgang Clement schätzte einmal den Missbrauch bei Hartz IV auf bis zu 20 Prozent. Damit hat er sich nicht gerade beliebt gemacht. Hat er Recht?

Heinz Buschkowsky: Ich kenne keine nachweisbaren Daten. Aber Clement wird schon wissen, wovon er geredet hat. Ganz falsch war das sicherlich nicht.

SZ: Das ist ein ziemlich lockerer Umgang mit politisch hochbrisanten Zahlen, bei denen es um viele Milliarden Euro geht.

Buschkowsky: Das sehe ich nicht so. Wenn ich mit den Praktikern des Jobcenters oder des Sozialamts rede, höre ich schon, dass es Missbrauch in dieser Größenordnung gibt.

SZ: Wie sieht der zum Beispiel aus?

Buschkowsky: Wir haben durchaus einen Teil an Menschen, die staatliche Sozialleistungen beziehen, aber über einen beachtlichen Lebensstandard mit hochwertigen Konsumgütern wie Autos der Oberklasse verfügen. Wenn es ums Geld geht, wird oft geschummelt, in allen Schichten.

SZ: Von Hartz IV allein schafft man es doch nicht bis zum Mercedes?

Buschkowsky: Bei uns gab es zum Beispiel in letzter Zeit einen starken Anstieg an Minijobs. Ich fürchte nur, dass hier einiges nach BAT, also „Bar auf Tatze“, über den Tisch geht.

SZ: Bar auf die Tatze – wie funktioniert das?

Buschkowsky: Wir haben eine beträchtliche Zahl von Minijobbern mit einem Arbeitsvertrag genau bis zu der Grenze, bei der ihr Verdienst nicht mit Hartz IV verrechnet wird. Wir vermuten aber, dass viele mehr arbeiten und dafür bar bezahlt werden. Bei Kontrollen findet immer dann gerade die offizielle Arbeitszeit statt und das große Auto ist auf einen Freund zugelassen. (more…)

29. Juli 2009

Brigitte, unsere Reinemachefrau

Wo ein Edathy ist, da ist auch eine Zypries nicht weit. Eine weitere Gestalt aus der Riege der realexistierenden bundesdeutschen Lieblingspolitiker, unsere allseits geliebte

zypries-umfrage

Gerechtigkeitsministerin Brigitte Zypries sprach… Desdemona, hättest du nur geschwiegen…!

zypries

Brigitte „Browser… was sind nochmals Browser???“ Zypries – „Der Dreck muss aus dem Netz“

(…) Zypries: Schon in meiner Jugend war das Mitschneiden von Musik aus dem Radio üblich, damals auf Tonbändern oder Kassetten. Es gibt also eine gewisse Tradition zu glauben: Man darf das. Ähnlich ist es beim Kopieren von Büchern.  Es ist weder der Industrie noch der Politik gänzlich geglückt, die Botschaft zu vermitteln: Man darf das eben nicht. Jedenfalls nicht, wenn man es nicht nur für sich privat kopiert. Dazu kommt die entscheidende Innovation des Internets: Man bewegt sich anonym, es gibt keine soziale Kontrolle. (more…)

Demokratie total, oder Freiheit die sie meinen

In unserer beliebten Reihe „Demokratie total“ heute unser  Oberinquisitor Sebastian Edathy:

goebbels upps! falsches Bild… nun aber das richtige:

edathy

… und zwar in einem Börsenblatt-Interview, in dem uns der Vorsitzende des Innenausschusses im BRD-Bundestag langsam auf eine härtere Gangart vorbereitet:

Hauptsache Umsatz – kann nicht der richtige Ansatz sein

SPD-Politiker Sebastian Edathy ärgert sich über die Verbreitung von rechtsextremistischer Literatur durch Amazon. (…)

F: Wie sind Sie auf rechtsextreme Bücher bei Amazon aufmerksam geworden?

Sebastian Edathy: In Bürger-Eingaben bin ich darauf hingewiesen worden(…). Bereits vor Monaten hatte ich deshalb Schriftverkehr mit den Amazon-Verantwortlichen in Deutschland. Den Antworten habe ich eine Leichtfertigkeit entnommen, die ich für unverantwortlich halte.  (…) ein Mehr an Sensibilität wäre sicherlich angebracht. (…) (more…)

27. Juli 2009

Frauenhäuser – Hort des Männerhasses

Der Mitbegründer des ersten Frauenhauses in Deutschland, Professor Gerhard Amendt, kritisiert in der WELT die Entwicklung der Frauenhaus-Bewegung und plädiert für deren Abschaffung.

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„Hort des Männerhasses“ -Warum das Frauenhaus abgeschafft werden muss

Vertreterinnen des vermeintlich schwachen Geschlechts sind ebenso gewalttätig wie ihre Partner: Davon ist der Soziologie-Professor Gerhard Amendt überzeugt. Auch deshalb gehören seiner Meinung nach Frauenhäuser abgeschafft. Für Amendt sind sie vor allem ein Hort des Männerhasses. (more…)

25. Juli 2009

Pat Condell: The Left – or when the medicine becomes the poison

Filed under: Integration,islam,kultur,politik,terror — willanders @ 09:23
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Der neue Pat Condell – sehr erfrischend, sehr straight und sehr wahr. Zum Beispiel hier:

Islamische Männer lernen nicht ihre Begierden zu kontrollieren und denken, jede Frau, die nicht von Kopf bis Fuß verschleiert ist, verlangt danach, vergewaltigt zu werden. Die Burka rechtfertigt darum Vergewaltigungen. Es sind eben die Frauen, die sich verstecken müssen, sonst sind sie “selber Schuld”. Die Burka ist deswegen mit menschenverachtenden Symbolen wie der Ku-Klux-Klan-Uniform und dem Hakenkreuz zu vergleichen.

20. Juli 2009

Klimakatastrophe – die wahren Gründe und der unumstössliche Beweis

Zunächst der wahre Grund. Wie aus dem Diagramm eindeutig hervorgeht, ist  die weltweit sinkende Zahl der Piraten schuld an der Klimaerwärmung. Die Ostafrikaner halten in Wirklichkeit den Schlüssel zur Klimakatastrophe. In der letzten Zeit haben sie angefangen, sich verstärkt um das Weltklima zu kümmern, wie man den Nachrichten entnehmen kann.

piraten_klimaerwärmung

Und hier der ultimative Beweis, dass das Klima in den letzten Jahrhunderten gestiegen ist. Ich sag nur: hot!

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18. Juli 2009

Schlaft schon Kinder! Miteinander.

Filed under: politik — willanders @ 17:50
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Während die Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüche unter den britischen Teenagern steigen, fordert das britische Gesundheitsministerium die Jugendlichen zum gesundheitsförderndem Sex auf: „an orgasm a day keeps the doctor away.“ Ein entsprechendes Pamphlet wurde an Schulen, Lehrer, Eltern und Jugend-Sozialarbeiter in Sheffield verteilt. Sheffield verzeichnet die höchsten Teenagerschwangerschaften in Grossbritannien. Häufiger Sex kann die jungen Leute vor Herzinfarkten schützen: „Wie wäre’s mit zwei Mal die Woche Sex?“ Die Regierung verspricht sich von ihrer Kampagne eine Senkung der Schwangerschaften unter Jugendlichen. Die Autoren betonen in der Broschüre – addressiert an Teens ab 14 – den Lustgewinn beim Sex. Die Lehrer sollen auch die Masturbation „schmackhaft machen“.

Ich frage mich, wie lange wird es dauern, bis unsere idiotischen Politiker diesen Irrsinn auch bei uns propagieren? Das ist doch ein Grund, die eigenen Kinder von den staatlichen Schulen zu nehmen und auf – wirklich – christliche Schulen zu schicken oder gleich selbst zuhause zu unterrichten; bei uns in Deutschland leider nicht möglich. Da haben die Kommunisten schon vorgesorgt. Bei Politikern vom Schlage eines Cohn-Bendit kein Wunder.

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Revolution der „Reichen“ gegen die „Armen“ – der einzige Ausweg?

Filed under: politik,staat,steuern — willanders @ 14:09

Peter Sloterdijk, der Flüchtling aus dem Elfenbeinturm, nimmt Stellung zum gegenwärtigen „sozialdemokratischen“ Staat und sieht den einzig möglichen Ausweg aus der Schuldenspirale in einer Revolution des produktiven Teils der Gesellschaft gegen die Staatskleptokratie.

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(…) wie sich der moderne Staat binnen eines Jahrhunderts zu einem geldsaugenden und geldspeienden Ungeheuer von beispiellosen Dimensionen ausformte.

Dies gelang ihm vor allem mittels einer fabelhaften Ausweitung der Besteuerungszone, nicht zuletzt durch die Einführung der progressiven Einkommensteuer, die in der Sache nicht weniger bedeutet als ein funktionales Äquivalent zur sozialistischen Enteignung, mit dem bemerkenswerten Vorzug, dass sich die Prozedur Jahr für Jahr wiederholen lässt (more…)

17. Juli 2009

Mann – der unterschiedlose Einheitsfeind

Filed under: jungen,männer,männerdiskriminierung — willanders @ 01:54

Erst jetzt fiel mir der grandiose Artikel Die Männer sind eben doch keine Schweine von Prof. Gerhard Amendt aus dem Januar 2008 in die Hände. Da der Inhalt zeitlos ist, stelle ich den Text hier rein.

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Die Männer sind eben doch keine Schweine

Eines ist den 68ern gründlich gelungen: Sie machten den Mann zum Feindbild. Und das so gründlich, dass noch Jahrzehnte später „Die Ärzte“ mit „Männer sind Schweine“ einen Hit landen konnten. Bis heute ist Männer-Missachtung in Mode. Höchste Zeit, sich die Sache mit Mann und Frau noch mal anzuschauen. Anstatt das Geschlechterverhältnis zu demokratisieren, hat der Feminismus zwischen Männern und Frauen ein Freund-Feind-Verhältnis etabliert. (more…)

16. Juli 2009

Die Muslimin und der deutsche Gutmensch

Filed under: Integration,islam,kultur — willanders @ 20:54
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Der Chefredakteur der WELT, Thomas Schmid, schreibt wieder den üblichen Müll in seinem Blog, den ich nach wie vor für Provokation halte. Niemand mit solch kruden Ansichten und einer derartigen intellektuellen Kurzsichtigkeit kann Chefredakteur einer überregionalen deutschen Zeitung sein.

Lesenswert dagegen der Kommentar von GTI Driver:

GLÄUBIGE + UNGLÄUBIGE

“Migranten werden von jenen Deutschen als Gefahr und Provokation wahrgenommen, die den Anschluss an die Entwicklung und an die produktive Telhabe verloren haben.”

Lieber Herr Schmid,

über diesen Satz sollten wir etwas nachdenken. Schon über das erste Wort. Niemand betrachtet “Migranten” als eine Gefahr. Wann haben Sie das letzte Mal jemanden böse über Griechen, Italiener oder Portugiesen reden hören? Oder über Ungarn? Es geht nicht um “die” Migranten, sondern in aller Regel nur um eine Gruppe von Migranten: Mohammedaner. Die Begriffe “Migranten” oder “Ausländer” dienen der Verschleierung und der Diffamierung. Wir sollen daran gehindert werden, eine ganz bestimmte Gruppe von Migranten präzise zu benennen. Wer dennoch über die Problem-Gruppe spricht, soll mit den Begriffen “migrantenfeindlich” und “ausländerfeindlich” als dumm und rechtsradikal abgestempelt werden. (more…)

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