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11. Juni 2009

Mark Steyn: Obamas Botschaft der Schwäche

Filed under: islam,politik — willanders @ 20:16
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Ausschnitte aus einem Artikel des US-amerikanischen Publizisten Mark Steyn in Orange County’s news source

B. Hussein Obamas hüfttiefer Diener vor dem saudischen Despoten, der Christen ermorden lässt und sein Land mit der eisernen Faust des Islam regiert

B. Hussein Obamas hüfttiefer Diener vor dem saudischen Despoten, der Christen ermorden lässt und sein Land mit der eisernen Faust des Islam regiert

(…) die Hypermacht befindet sich im Niedergang. (…) Der coolste Präsident der Geschichte hielt im Ausland eine Rede, oder wie es in der offiziellen Pressemitteilung auf der Homepage des Außenministeriums zu lesen war: „Präsident Obama spricht aus Kairo zur muslimischen Welt.”

Lassen Sie uns an dieser Stelle kurz innehalten: Es ist höchst interessant, wie leicht die Wörter „muslimische Welt” über die Lippen der sozialistischen, säkularen Progressiven kommen. Die selben Leute würden an einem  ähnlichen Hinweis auf die „christliche Welt“ sicher ersticken. Wenn solche hypersensiblen Wächter über die Trennung von Kirche und Staat das erste befürworten, das zweite jedoch nicht, geben sie stillschweigend zu, dass der Islam nicht bloß ein Glaube ist, sondern auch ein politisches Projekt. Es gibt eine sogenannte „Organisation der Islamischen Konferenz”, die schon heute den größten mit einer gemeinsamen Stimme sprechenden Block innerhalb der Vereinten Nationen darstellt und die immer weiter neue Mitglieder rekrutieren kann. Stellen Sie sich vor, jemand würde eine „Organisation der Christlichen Konferenz” vorschlagen, die regelmäßige Gipfeltreffen mit allen Premierministern und Präsidenten abhält und als eine geschlossene Gruppe international auftreten würde. Aber es gibt natürlich gar keine „christliche Welt”: Europa befindet sich größtenteils in einer post-christlichen Ära und Amerika ist „eines der größten muslimischen Länder auf der Welt”, das behauptete zumindest Präsident Obama in einem höchst bizarren Interview mit einem europäischen Reporter. Vielleicht erfüllt Amerika die Aufnahmebestimmungen für die „Organisation der Islamischen Konferenz”.

Ich nehme an, die gutmütigste Interpretation wäre, dass Obama als Staatsoberhaupt der letzten großen Supermacht, einer Art herablassender Haltung frönt. Bei seiner Rede in Kairo gratulierte er den Muslimen für die Erfindung der Algebra und zitierte anerkennend eine der wenigen nicht ganz so bluttriefenden Stellen des Korans. (…) Kürzlich hielt mein alter Kumpel Stephen Fry einen amüsanten Vortrag bei der „Royal Geographical Society” in London über den amerikanischen Aphorismus: „Wenn das Leben dir nur Zitronen gibt, mach Limonade daraus” oder wenn etwas bitter und schwer zu schlucken ist, gib Zucker dazu und verkaufe es. Das ist es, was der Präsident mit dem Islam gemacht hat: Er hat Zucker dazugegeben und ihn verkauft.

Die Rede beeindruckte dennoch viele Konservative, einschließlich Rich Lowry, meinen geschätzten Redakteur von der „National Review”. Wobei „geschätzter Redakteur” die Art von Redewendung ist, die man verwendet, bevor man seinem Boss in die Weichteile tritt. Rich war der Auffassung, dass der Präsident erfolgreich seine Aufgabe gemeistert hätte: „Im Grunde genommen war es Obamas Ziel, der muslimischen Welt zu sagen: Wir respektieren und schätzen euch, eure Religion und Zivilisation und wir wollen als Gegenleistung nur, dass ihr uns nicht hasst und uns nicht umbringt.” Das sind sehr einfache Bedingungen. Man braucht den Typen, der sich präventiv völlig ausliefert, nicht umzubringen. Man muss ihn auch nicht hassen, wenn man zu sehr damit beschäftigt ist, ihn zu verachten.

Die gerissenen muslimischen Machthaber haben keine Lust, in einer stinkenden Höhle am Hindukusch abzuhängen und sich das Klo mit Dutzenden schwachsinniger Ziegenhirten zu teilen, während sie Pläne schmieden wie sie das Empire State Building in die Luft jagen können. Dennoch teilen sie wesentliche Zielsetzungen mit den Höhlenmenschen, wie den Wunsch, die Grenzen der „muslimischen Welt” auszudehnen und (so wie bei dem Anti-Blasphemie-Vorstoß in der UNO) jegliche Islamkritik global zu verbieten. Die Ausdehnung des Islams mit nicht-terroristischen Mitteln ist eine wichtige Herausforderung an das westliche Verständnis von Freiheit und Pluralismus.

Als sich Obama vom allgemeinen Islamschmusen den Detailfragen zuwandte, wurde er zwischen den Zeilen – Abwesenheit von amerikanischen Interessen – überdeutlich. Unter dem Deckmantel von Multilateralismus und moralischer Gleichwertigkeit gab er amerikanische Schwäche zu: „Keine einzelne Nation sollte bestimmen, welche Länder Atomwaffen besitzen dürfen.” Vielleicht meinte er mit „keine einzelne Nation”, dass die „globale Gemeinschaft” – der UNO-Sicherheitsrat, die Großen Fünf also – über den Besitz von Nuklearwaffen bestimmen sollte. Das bedeutet, dass Russland und China ihre eigenen dunklen Interessen verfolgen können und dass Frankreich und Großbritannien die Abwesenheit einer amerikanischen Führung ausnutzen können, um mit einem nuklear gerüsteten Iran, Nord Korea und jedem anderen psychopathischen Staat, der über nukleare Ambitionen nachdenkt, ein Entgegenkommen auszuhandeln.

Auf der anderen Seite hat eine „einzelne Nation” das Recht, einer anderen Nation alles mögliche vorzuschreiben, wenn es sich bei dieser „anderen Nation“ um eine zionistische Einheit handelt. Hillary Clinton belehrte gerade Israel, dass es „zu einem Stopp sämtlicher Siedlungsausbauten“ kommen muss. Keine einzige Siedlung, keine Außenposten, keine Ausnahmen für ein natürliches Wachstum.” Kein „natürliches Wachstum”? Soll das heißen, wenn du und deine Olle Kinder bekommt, musst du dann deine Oma davon überzeugen wegzuziehen? Nach Tel Aviv oder Brooklyn oder sonst wohin? Mit einem Schlag übernahm die Regierung die Sichtweise der „muslimischen Welt” über diese Nichtmuslime, die sich unglücklicherweise an Orten befinden, der als islamisches Land betrachtet wird: Die jüdischen und christlichen Gemeinden dürfen gnädigerweise im Stillstand verharren oder schrumpfen aber auf keinen Fall wachsen. Würde sich Obama wohlfühlen, wenn er den eineinhalb Millionen israelischen Muslimen ein „natürliches Wachstum” verbieten würde? Nein. Die Regierung begrüßt das Engagement der „muslimischen Welt” für einen Einbahnstraßen-Multikulturalismus, bei dem sich der Islam in den westlichen Staaten ausbreitet, während Christen- und Judentum im Nahen Osten erbarmungslos verkümmern.

So funktioniert das Ganze. (…) Amerika ist „too big to fail”. Also wird es auch nicht zusammenkrachen, zumindest nicht sofort. Es verharrt in einem allmählichen Niedergang, sklerotisch und unbedeutend, in eine Form von sozialer Demenz abgleitend, unfähig mit den Ereignissen Schritt zu halten und mit einer immer schwächer werdenden Erinnerung an die eigene Geschichte, aber dennoch fähig, von Zeit zu Zeit gewichtige Worte zu sprechen obgleich diese Worte ohne wirkliche Bedeutung sind: Gerechtigkeit, Entscheidungsfreude, Friede, Wohlstand – nur um ein bisschen heiße Luft von der Kairoer Rede des Präsidenten aufzugreifen.

Dabei gibt es deutlich bessere Reden zur aktuellen Außenpolitik. Eine davon hielt Leslie Gelb, der emeritierte Präsident des Ausschusses für Außenpolitik. Der emeritierte Präsident ist ein nüchterner, vernünftiger Apologet konventioneller Weisheit. Über den amerikanischen Verfall schrieb er: „Die Wirtschaft, Infrastruktur, öffentliche Schulen und das politische System des Landes wurden dem Verfall preisgegeben. Das Resultat ist eine schwindende Wirtschaftskraft, eine lahme Demokratie und ein mittelmäßiger Geist.” Das Letztgenannte gilt es zu beachten: Eine große Nation kann jede Menge überstehen aber keinen „mittelmäßigen Geist”. Ein reiches Land, welches nur von seinem angehäuften kulturellen Kapital vergangener glorreicher Tage lebt, kann seinem Rendezvous mit dem Schicksal nicht ewig ausweichen. Das Geräusch, das aus Kairo vernommen werden konnte, ist das leise Säuseln einer ausgehöhlten Supermacht.

Und hier B. Hussein Obama beim Telefonat mit dem israelischen Präsidenten:

obamaisrael

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1 Kommentar »

  1. diese Araber, diese schmutzigen, sind gefährlich!

    Kommentar von Gnoss — 12. Juni 2009 @ 01:03 | Antwort


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